Lautstärkebegrenzung mit Tücken

Eigene Kopfhörer für Kinder – muss das sein? 10 Modelle im Test

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Mit ihren eigenen Kopfhörern haben Kinder Spaß – und Eltern ihre Ruhe. 

Wer Kinder hat, kennt das: Die Jüngste will ein Hörbuch hören, der Ältere hat gerade seine HipHop-Phase und die Beschallung in der Wohnung wird unerträglich, weil jeder den anderen übertönen möchte. Um die Nerven von Mama und Papa zu schonen sind Kopfhörer die ideale Lösung. Doch sind eigene Kopfhörer für Kinder wirklich nötig und was macht den Unterschied aus?

Vorweggenommen schon mal eins: Spezielle Kopfhörer für Kinder sind Pflicht. Denn Bügelkopfhörer für Erwachsene sind meist zu groß und lassen sich nicht an einen kleinen Kinderkopf anpassen. Klassische Hörer mit Bügel sind für Kinder auf jeden Fall besser als In-Ear-Kopfhörer, denn bei ihnen sitzt der Lautsprecher nicht ganz so nah am Trommelfell. Denn zu viel Lärm direkt am Ohr ist schädlich.

Lautstärkebegrenzung: Nötig oder Spielerei?

Das gilt besonders für Kinder, deren Lauscher noch empfindlicher sind als die von Erwachsenen. Deshalb kommen viele Kopfhörer für Kinder mit einer festen Lautstärkebegrenzung. An sich eine gute Idee, doch die Tücke liegt wie immer im Detail.

HNO- und Kinderärzte empfehlen bei Kopfhörern eine Lautstärkebegrenzung auf maximal 85 Dezibel. Das entspricht ungefähr dem Geräuschpegel eines Staubsaugers. Erstmal eine unbedenkliche Lautstärke würde man meinen. Allerdings gehen Wissenschaftler davon aus, dass erst Werte unter 80 Dezibel unbedenklich sind. Einen festen Grenzwert für Kinder gibt es aber nicht. Deshalb sollten Eltern am besten selbst kontrollieren wie viel Lärm ihr Nachwuchs auf den Ohren hat.

Im Test des Portals AllesBeste zeigte sich allerdings, dass ausgerechnet die Modelle mit Lautstärkebegrenzung in der Tonqualität schlechter abschnitten. Die Folge: Die Testkinder drehten lauter auf. Daher schnitten die Kopfhörer-Modelle ohne Lautstärkebegrenzung im Test von AllesBeste unter dem Strich sogar besser ab.

Kopfhörer für Kinder im Test

Auch sonst brachte der Test von AllesBeste Überraschungen: Nicht die Markengeräte machten das Rennen, sondern die günstigen Kopfhörer von No-Name-Herstellern.

Testsieger KrolTronix überzeugte mit klarem und angenehmen Klang und Bluetooth-Funktionalität – die größere Bewegungsfreiheit ohne Kabel ist vor allem für Kinder ein großes Plus. Eine Lautstärkebegrenzung fehlt ihm jedoch.

Das gilt auch für den zweite Empfehlung, dem Leicht-Kopfhörer von Gorsun. Der war im Klang sogar besser, hat aber kein Bluetooth.

Im Großen und Ganzen bekommt man bei allen getesteten Modellen - mit ein paar Abstrichen - gute Produkte. Und das für wenig Geld: Alle Kopfhörer kosten unter 30 Euro.

Alle Infos über Kinderkopfhörer können Sie im ausführlichen Test bei AllesBeste nachlesen.

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