Bewerbung

Vorstellungsgespräch: So punkten Sie schon bei der Begrüßung

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Die richtige Begrüßung will gelernt sein.

Die ersten Sekunden entscheiden darüber, ob Sie jemand mag oder nicht. Deshalb ist die richtige Begrüßung gerade im Bewerbungsgespräch eine wichtige Sache.

Auch wenn Sie vor dem Bewerbungsgespräch meganervös sind, Ihnen die Hände vor Aufregung zittern und Ihnen der Schweiß von der Stirn tropft: Bei der ersten Begegnung mit ihrem potentiellen Chef sollten Sie vor allem Ruhe bewahren. Für den ersten Eindruck gibt es schließlich keine zweite Chance - wer hier negativ auffällt, der hat es im Laufe des Gesprächs deutlich schwerer, wieder Boden gut zu machen.

Halten Sie sich deshalb schon - bevor es losgeht - an folgende Regeln, um einen positiven Eindruck zu hinterlassen:

1. Schritt: Machen Sie sich bemerkbar

Wenn Sie im Unternehmen ankommen, treten Sie schon von Anfang an souverän auf. Das beginnt bereits damit, wenn Sie ankommen. Stehen Sie nicht unschlüssig im Flur herum, bis sich jemand Ihrer erbarmt, sondern melden Sie sich gleich bei der Rezeption an. Nennen Sie dabei Ihren Namen und fragen Sie nach Ihrem Ansprechpartner

Sollte die Firma keine Rezeption haben oder sie nicht auf den ersten Blick erkennbar sein, gehen Sie schnurstracks auf den ersten Mitarbeiter zu, den Sie treffen. Fragen Sie freundlich nach Ihrem Ansprechpartner, und wo Sie ihn finden können. Dann wird Ihnen sicher gleich geholfen.

2. Schritt: Aufstehen und Augenkontakt herstellen

Vermutlich werden Sie dann in einen Besprechungsraum geführt und ein Stuhl angeboten. Sobald jemand auf Sie zukommt, stellen Sie gleich Augenkontakt her - sehr wahrscheinlich handelt es sich hier um Ihren Ansprechpartner. Sehen Sie sich davor am Besten die Teamfotos auf der Internetseite der Firma an, um sicher zu gehen.

Stehen Sie sofort auf, wenn Sie begrüßt werden - das zeugt von Respekt und macht einen guten Eindruck. Kommen mehrere Personen dazu, merken Sie sich auf jeden Fall Ihre Namen - eine kurze Notiz hilft Ihnen dabei.

3. Schritt: Fester Händedruck

Immer wieder unterschätzt: der Händedruck. Ein Großteil der Personaler achtet darauf, deshalb sollte er kräftig, aber nicht zu fest sein. Das beweist laut Experten Selbstbewusstsein und Zielstrebigkeit. Üben Sie am besten zuvor schon mit einem Bekannten, wenn Sie sich nicht sicher sind. 

Zum Schluss der Begrüßung bedanken Sie sich für die Einladung zum Gespräch. Dann kann es auch schon los gehen mit dem - hoffentlich erfolgreichen - Bewerbungsgespräch

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Außerdem: Wenn Sie im Bewerbungsgespräch von sich erzählen, sollten Sie unbedingt auf diese zehn Wörter verzichten.

Von Andrea Stettner

Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen.
Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen. © pexels
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf.
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf. © pixabay
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln.
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln. © pexels
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch.
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch. © pexels
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen.
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen. © pixabay
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle. © pixabay
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen. © pexels
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein.
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein. © pixabay
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken.
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken. © pexels
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste.
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste. © pixabay

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