Business-Knigge

Vier fiese Fehler, die Sie in E-Mails vermeiden sollten

+
Fehler sind in E-Mails schnell passiert. Im Job können sie fatal sein.

Rechtschreibfehler, falscher Empfänger - die Liste an Dingen, die man bei E-Mails falsch machen kann, ist lang. Die wichtigsten Do's und Don'ts im Überblick.

Jeder kennt es, jeder hasst es und möchte danach am liebsten im Erdboden versinken: Fiese Fehler in Business-E-Mails kosten uns so manche Nerven - und im schlimmsten Falle ruinieren wir damit unseren Ruf. Dabei lassen sie sich mit ein paar simplen Tricks ganz einfach vermeiden.

Welche Fehler Sie in E-Mails auf keinen Fall machen sollten:

1. Ungeprüfte E-Mails abschicken

E-Mails sind schnell geschrieben - aber dennoch sollten Sie hier Sorgfalt walten lassen. Wer seine Nachrichten ungeprüft verschickt, riskiert jede Menge peinliche Fehler. Checken Sie deshalb folgende Punkte vor dem Versenden:

  • Name des Ansprechpartners
  • Bei unvertrauten Vornamen: Geschlecht (Herr oder Frau)
  • Rechtschreibung
  • Anhang
  • Bei verwendeten Textvorlagen: Stimmt der Inhalt?
  • korrekte E-Mail-Adresse

2. Ironie

Ironie hat so ihre Tücken. Schon im persönlichen Kontakt nehmen viele sie nicht als solche wahr - von E-Mails ganz zu schweigen. Schreiben Sie deshalb stets unmissverständlich und formulieren Sie präzise Ihr Anliegen. So vermeiden Sie Missverständnisse und ungewollten Groll.

3. Auf E-Mails nicht antworten

Schlimmer als eine schlechte Antwort ist gar keine Antwort. Viele verschieben unliebsame Nachrichten auf später oder vergessen generell, zu antworten. Das hinterlässt keinen guten Eindruck und gibt dem Absender das Gefühl, unwichtig zu sein. Gewöhnen Sie sich deshalb an, immer sofort zu antworten - und wenn es nur eine Empfangsbestätigung ist.

4. Sich ausgiebig beschweren

Ja, nicht jeder ist der geborene Kommunikationsexperte. Aber das ist noch lange kein Grund, sich bei seinen Mitmenschen mithilfe eines ellenlangen Textes zu beschweren. Bei Kundendiensten mag das sinnvoll sein - bei Kollegen sollten Sie lieber das persönliche Gespräch suchen. So geben Sie Ihrem Gegenüber die Chance, sich zu erklären.

Zum weiterlesen: Warum sich viele Mitarbeiter wie Kinder benehmen.

Von Andrea Stettner

Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden. © Simona Asam
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer - desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck. © Simona Asam
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben. © Simona Asam
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken. © Si mona Asam
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben.
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben. © Simona Asam
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen. 
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen.  © Simona Asam
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv.
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv. © Simona Asam
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit.
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit. © Simona Asam
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert.
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert. © Simona A sam
Aufstützen
Den Kopf aufstützen: Hier könnte man meinen, Ihr Kopf sei zu schwer, so dass sie ihn nicht von allein gerade halten können. Davon sollten Sie absehen. © Simona Asam

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Unglaublich dreist: Über diese Bewerber lachen sich Personaler kaputt

Unglaublich dreist: Über diese Bewerber lachen sich Personaler kaputt

Bananen-Rätsel fesselt seit Jahren das Internet - wer löst es?

Bananen-Rätsel fesselt seit Jahren das Internet - wer löst es?

Bewerbung: Dieser eine Satz steigert Ihre Jobchancen massiv

Bewerbung: Dieser eine Satz steigert Ihre Jobchancen massiv

Frau kassiert 100 Absagen auf Bewerbungen - bis sie Detail weglässt

Frau kassiert 100 Absagen auf Bewerbungen - bis sie Detail weglässt

WhatsApp auf Firmen-Smartphones bald nicht mehr nutzbar?

WhatsApp auf Firmen-Smartphones bald nicht mehr nutzbar?

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.