Jobsuche

5 Tipps, wie Sie betrügerische Jobangebote schnell entlarven

Die Jobsuche ist nicht einfach – neben seriösen Stellenangeboten gibt es immer wieder Betrugsmaschen. Diese Tipps helfen Ihnen, betrügerische Jobs zu entdecken.

Wenn Sie einen Job suchen, ist das vermutlich schon aufregend genug – viele Angebote mit ebenso vielen Anforderungen. Da sollten Sie auf jeden Fall aufpassen, welche Stellenangebote Sie heraussuchen, damit Sie einen Job erhalten, der Ihren Qualifikationen entspricht und bei dem Sie entsprechend bezahlt werden. Aber nicht nur die Bezahlung und das potenzielle Arbeitsumfeld sollten Sie im Auge behalten – Sie sollten auch auf die Seriosität der Ausschreibung achten. Im Folgenden erfahren Sie fünf Tipps, die Ihnen dabei helfen, betrügerische Jobangebote zu entlarven.

Mit ein paar Tipps erkennen Sie unseriöse Jobangebote.

Betrügerische Jobangebote entlarven – so klappt’s

Betrügerische Jobangebote oder auch Job Scamming ist eine Betrugsmasche, mit der kriminelle Menschen an Ihre persönlichen Daten kommen möchten. Sie nutzen dafür gefälschte Jobangebote, auf die sich Bewerberinnen und Bewerber melden. Diese falschen Jobangebote können auch in seriösen Jobportalen geschaltet werden, daher ist es wichtig, dass Sie immer auch die Seriosität des jeweiligen Angebots achten.

Dann sollten Sie stutzig werden:

Wenn ein weit überdurchschnittliches Gehalt und eine herausragende Aufgabenbeschreibung, die weit besser ist, als die Jobanforderungen, angegeben sind.

Dies soll Sie meist nur anlocken, es können dahinter Webseiten locken, die zwar professionell aussehen, doch nur von Menschen nachgebaut wurden, damit Sie in die Falle tappen. Manchmal werden im Folgeschritt sogar vermeintlich echte Bewerbungsgespräche nachgestellt, diese laufen allerdings digital über verschiedene Messengerdienste ab. Alarmiert sollten Sie sein, wenn Sie nach einer gut lesbaren Kopie Ihres Personalausweises gefragt werden und, wenn zusätzlich ein Video-Identifikationsverfahren durchgeführt werden soll. Die Polizei NRW warnt auf Ihrer Webseite ebenfalls vor diesem Verfahren: „Ein Video-Ident-Verfahren im Rahmen eines Online-Bewerbungsverfahrens ist durchaus möglich. Lehnen Sie jedoch in jedem Fall eine Kontoeröffnung via Video-Ident-Verfahren in einem Bewerbungsverfahren ab.“ Sollte dies doch geschehen sein, sollten Sie Anzeige erstatten.

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Mit diesen Tipps erkennen Sie ein betrügerisches Jobangebot

  1. Unrealistisches Angebot: Hohe Bezahlung, wenige Arbeitsstunden, keine Vorkenntnisse oder Qualifikationen. Klingt zu schön, um wahr zu sein? Sehen Sie von solchen Angeboten ab.
  2. Rechtschreibung: Achten Sie auf die Rechtschreibung und Grammatik des Jobangebots. Ist die Anzeige fehlerbehaftet, kann das ein Indiz sein.
  3. Kontaktdaten: Vergleichen Sie die Kontaktdaten des Jobangebots mit denen auf der Webseite des Unternehmens. Achten Sie darauf, die Webseite des Unternehmens mithilfe einer Suchmaschine zu finden – schauen Sie sich dann gegebenenfalls die Kontaktdaten für eine Bewerbung oder das Impressum an.
  4. Kontoeröffnung bei einer Bank auf Ihren Namen: Lassen Sie sich nicht darauf ein – auch nicht in Verbindung eines Video-Identitätsverfahrens. Für einen Job ist das nicht notwendig.
  5. Vorkasse: Um einen Job zu erhalten, sollen Sie teure Lizenzen, Programme oder Informationsmaterial erwerben? Das klingt unseriös.

Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden. © fkn
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer - desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck. © fkn
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben. © fkn
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken. © fkn
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben.
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben. © fkn
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen.
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen. © fkn
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv.
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv. © fkn
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit.
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit. © fkn
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert.
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert. © fkn
Aufstützen
Den Kopf aufstützen: Hier könnte man meinen, Ihr Kopf sei zu schwer, so dass sie ihn nicht von allein gerade halten können. Davon sollten Sie absehen. © fkn

Wenn Sie diese Tipps beachten, die Jobangebote auf Ihre Seriosität untersuchen und mit Fingerspitzengefühl die Jobangebote anschauen, dann steht Ihrer Bewerbung für Ihren Traumjob nichts im Weg. Sollten Sie bei Jobportalen auf Angebote stoßen, die Sie stutzig machen, dann können Sie dies auch direkt dort mitteilen.

Rubriklistenbild: © Andrey Popov/Imago

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