No-Gos

Das sind die drei schlimmsten Fehler in einer Bewerbung

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Haben Sie das richtige Bewerbungsfoto gewählt? Denn das ist mit am wichtigsten für Ihre Bewerbung!

Auf der Suche nach einem neuen Job? Dann nichts wie ran an die Bewerbung. Doch Vorsicht: Diese drei Fehler sollten Sie dabei auf jeden Fall vermeiden.

Sie haben den Traumjob gefunden - jetzt geht es an die Bewerbung. Aber aufgepasst: Es gibt ganz bestimmte Fettnäpfchen, in die Sie in einer Bewerbung treten können. Und zwar nicht nur im Bewerbungsgespräch - denn dazu müssen Sie erstmal eingeladen werden. Bereits in Ihrer Bewerbungsmappe kann so einiges schief gehen.

Diese Fehler sollten Sie auf jeden Fall vermeiden:

Rechtschreibfehler

Klingt einfacher als es ist: Rechtschreibfehler sollten vermieden werden. In einer Bewerbung sind sie ein absolutes No-Go. Der Personaler wird stark auf so etwas achten - und Ihre Bewerbung mit hoher Wahrscheinlichkeit schon nach dem ersten Rechtschreibfehler sehr kritisch beäugen. Kommen dann noch weitere hinzu, sind Sie ziemlich sicher raus aus dem Bewerbungsprozess.

Tipp: Gehen Sie also auf Nummer sicher und lassen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen von einem Bekannten oder jemandem aus Ihrer Familie nochmal genau redigieren und auf Rechtschreibfehler prüfen. Denn oftmals sehen wir unsere eigenen Fehler schlechter, als andere es tun.

Lesen Sie hier: Ist das der faulste Bewerber aller Zeiten?

Schlechtes Bewerbungsfoto

Das Foto in einer Bewerbung ist oft das Aushängeschild eines Bewerbers. Der Personaler erkennt hier auf Anhieb, ob es sich um ein professionelles Bild - und damit nicht zuletzt um einen professionellen Bewerber - handelt.

Tipp: Lassen Sie Ihr Bewerbungsfoto von einem Profi anfertigen. Er weiß genau, wie er Sie ablichten muss, dass Sie in ihrer Bewerbung auch wirklich so rüberkommen, wie Sie es sich vorstellen - und dabei glänzen werden.

Unordentliche Bewerbungsmappe

Das Anschreiben ist auf das Unternehmen der Wahl hin verfasst, der Lebenslauf steht, Ihre Arbeitsproben und Zeugnissen sind zurechtgelegt. Nun heißt es: Bringen Sie alles in die richtige Reihenfolge. Wenn der Personaler nicht mehr folgen kann, wird er Ihre Bewerbungsmappe beiseite legen.

Tipp: Wenn Sie das vermeiden wollen, sollten Sie möglichst logisch vorgehen. Heißt: Gehen Sie konsequent vor. Ist Ihr Lebenslauf chronologisch vom aktuellsten Ereignis angefangen aufgbeaut? Dann gehen Sie so auch in der Sortierung Ihrer Arbeitsproben und Zeugnisse vor.

Auch möglich: Nummerieren Sie die Punkte im Lebenslauf und die dazugehörigen Zeugnisse. So können Sie sicher gehen, dass der Empfänger alles genau versteht und zuordnen kann.

Auch interessant: Zehn fiese Bewerbungsfragen, die Sie provozieren sollen.

sca

Personaler verraten: So sieht der perfekte Bewerber aus

Wie sieht der perfekte Bewerber aus? Diese Frage stellte das Staufenbiel Institut und Kienbaum 300 Personalern in Deutschland. Das Ergebnis sehen Sie hier: 
Wie sieht der perfekte Bewerber aus? Diese Frage stellte das Staufenbiel Institut und Kienbaum 300 Personalern in Deutschland. Das Ergebnis sehen Sie hier:  © pexels
Der perfekte Bewerber ist Wirtschaftswissenschaftler. Rund 79 Prozent aller befragten Unternehmen suchen Kandidaten dieser Fachrichtung. Auch Informatiker und Ingenieure haben gute Karten auf dem Arbeitsmarkt.
Der perfekte Bewerber ist Wirtschaftswissenschaftler. Rund 79 Prozent aller befragten Unternehmen suchen Kandidaten dieser Fachrichtung. Auch Informatiker und Ingenieure haben gute Karten auf dem Arbeitsmarkt. © dpa
Während seines Studiums war er Praktikant. 73 Prozent der Personaler bevorzugen Bewerber, die bereits im Studium Praxiserfahrung gesammelt haben. Und sogar 81 Prozent überzeugt Erfahrung mehr als gute Abschlussnoten.
Während seines Studiums war er Praktikant. 73 Prozent der Personaler bevorzugen Bewerber, die bereits im Studium Praxiserfahrung gesammelt haben. Und sogar 81 Prozent ist Erfahrung wichtiger als gute Abschlussnoten. © dpa
Apropos Abschlussnoten: Für 58 Prozent der Personaler sollte der perfekte Bewerber einen guten Abschluss haben. Hier spielt aber die Branche eine große Rolle: Banken und Finanzdienstleister legen mit 68 Prozent mehr Wert auf gute Noten. Der höhere Master-Abschluss zählt vor allem im Bereich Gesundheit, Chemie und Pharmazie.
Apropos Abschlussnoten: Für 58 Prozent der Personaler sollte der perfekte Bewerber einen guten Abschluss haben. Hier spielt aber die Branche eine große Rolle: Banken und Finanzdienstleister legen mit 68 Prozent mehr Wert auf gute Noten. Der höhere Master-Abschluss zählt vor allem im Bereich Gesundheit, Chemie und Pharmazie. © dpa
Wer einmal ein Jahr im Ausland verbracht hat, kann sich glücklich schätzen: Recruiter schätzen Zusatzqualifikationen wie Englischkenntnisse (77 Prozent) und Auslandserfahrung (38 Prozent).
Wer einmal ein Jahr im Ausland verbracht hat, kann sich glücklich schätzen: Recruiter schätzen Zusatzqualifikationen wie Englischkenntnisse (77 Prozent) und Auslandserfahrung (38 Prozent). © pixabay
Der perfekte Bewerber muss außerdem mit einem ganzen Katalog an Soft Skills aufwarten. Besonders gefragt bei Personalern: Eigeninitiative (100 Prozent), Leistungsbereitschaft (98 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (95 Prozent) und Teamfähigkeit (94 Prozent).
Der perfekte Bewerber muss außerdem mit einem ganzen Katalog an Soft Skills aufwarten. Besonders gefragt bei Personalern: Eigeninitiative (100 Prozent), Leistungsbereitschaft (98 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (95 Prozent) und Teamfähigkeit (94 Prozent). © iStockphoto / AndreyPopov
Bei der Bewerbung erwarten Personaler Perfektion: Rechtschreibfehler sind ein absolutes No-Go - rund 60 Prozent aller Personaler sortieren eine fehlerhafte Bewerbung sofort aus. Ein falscher Ansprechpartner oder Unternehmensname führt bei 54 Prozent zum Aus. 
Bei der Bewerbung erwarten Personaler Perfektion: Rechtschreibfehler sind ein absolutes No-Go - rund 60 Prozent aller Personaler sortieren eine fehlerhafte Bewerbung sofort aus. Ein falscher Ansprechpartner oder Unternehmensname führt bei 54 Prozent zum Aus.  © dpa
Das Herzstück einer Bewerbung ist der Lebenslauf, auch CV (kurz für "Curriculum Vitae") genannt. Etwa drei Viertel aller Personaler widmet sich erst dem Lebenslauf - allerdings nehmen sich dafür rund 40 Prozent nur fünf Minuten oder weniger Zeit.
Das Herzstück einer Bewerbung ist der Lebenslauf, auch CV (kurz für "Curriculum Vitae") genannt. Etwa drei Viertel aller Personaler widmet sich erst dem Lebenslauf - allerdings nehmen sich dafür rund 40 Prozent nur fünf Minuten oder weniger Zeit.  © pixabay
Nach dem Lebenslauf kommt das Anschreiben. Hier bevorzugen Personaler eine übersichtliche Struktur statt kreativem Design. 
Nach dem Lebenslauf kommt das Anschreiben. Hier bevorzugen Personaler eine übersichtliche Struktur statt kreativem Design.  © pixabay
Über das private Facebook-Profil müssen sich Bewerber allerdings keine Sorgen machen: Nur drei Prozent der befragten Personaler checken Kandidaten über Social Media. 
Über das private Facebook-Profil müssen sich Bewerber allerdings keine Sorgen machen: Nur drei Prozent der befragten Personaler checken Kandidaten über Social Media.  © pexels

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