Jobzufriedenheit

Schlechte Stimmung im Büro: Das nervt Mitarbeiter und Chefs

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Worauf reagieren Chefs so richtig allergisch? Und was treibt Arbeitnehmer dazu, dass sie kündigen? Eine aktuelle Studie zeigt die wichtigsten Gründe für Frust am Arbeitsplatz auf.

Das Portal meinestadt.de hat ausgewertet, wann die Zufriedenheit für Arbeitnehmer und Arbeitgeber im Job gegeben ist - und was sie kaputt macht. Mitarbeiter und Vorgesetzte wurden dazu befragt, was sie im Job am meisten stört. An der Studie nahmen 1.112 Personen teil.

Die Mehrheit der deutschen Angestellten fühlt sich nicht wertgeschätzt

Zufriedene Arbeitnehmer sind ihren Arbeitgebern treuer und erhöhen die Produktivität. Schlechtes Arbeitsklima, zu wenig Gehalt und unflexible Arbeitszeiten: Viele Faktoren entscheiden darüber, ob Arbeitnehmer ihren Job gerne machen. Am wichtigsten ist der Mehrheit der Befragten, ob sie sich in ihrem Arbeitsumfeld wertgeschätzt fühlt. Zwei Drittel sind Lob und Aufmerksamkeit vom Chef mehr wert als gute Verdienstmöglichkeiten.

Die Atmosphäre muss stimmen

Ein weiterer Faktor ist das Klima am Arbeitsplatz. Eine angespannte Arbeitsatmosphäre ist für viele Angestellte der ausschlaggebende Grund, über einen Wechsel des Jobs nachzudenken: Mehr als die Hälfte der aktuell Job-Suchenden sind frustriert von schlechter Stimmung unter Kollegen. Auch sind Intrigen zwischen Kollegen ein Punkt, der fast ein Drittel der Befragten stört. Jeder fünfte Arbeitnehmer beklagt sich zudem über unfreundliche Kollegen.

Unter- und Überforderung schrecken gleichermaßen ab

Auch die Arbeitsauslastung von Arbeitnehmern spielt für die Zufriedenheit eine große Rolle. Eine ausgewogene Work-Life-Balance befürworten Arbeitnehmer, ebenso schätzen sie es, weder über- noch unterfordert zu sein. Denn einerseits fühlt sich fast jeder dritte Befragte durch die Arbeit überfordert, andererseits beschweren sich genauso viele der Arbeitnehmer über Unterforderung am Arbeitsplatz.

Überstunden und unflexible Arbeitszeiten

Knapp ein Drittel empfindet Überstunden als nervigsten Aspekt ihrer Arbeit und 26 Prozent beklagen, dass sie sich aufgrund unflexibler Arbeitszeiten nicht so einbringen können, wie sie wollen.

Chefs wünschen sich mehr Engagement und Eigeninitiative von Mitarbeitern

Personalverantwortliche wurden ebenfalls im Rahmen der Studie befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass Vorgesetzte und ihre Mitarbeiter intensiver kommunizieren sollten, was sie voneinander erwarten: Denn für Chefs ist das Verhalten der Mitarbeiter ein wesentlicher Grund für Unzufriedenheit. Auf die Frage, was sie an ihren Mitarbeitern ganz besonders stört, antworteten fast drei Viertel der Befragten: Passivität und fehlende Eigeninitiative. Über der Hälfte missfällt zudem Unzuverlässigkeit und einem Drittel schlechte Arbeitsmoral. Knapp die Hälfte der befragten Arbeitgeber empfanden unfreundliche Mitarbeiter als größten Frustfaktor.

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