Was Karriereexperten raten

Diesen Fehler im Kündigungsgespräch sollten Sie unbedingt vermeiden

Ein Mitarbeiter befindet sich im Büro in einem Kündigungsgespräch mit dem Chef und dessen Assistentin.
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Gehen Sie nach einer Kündigung nicht im Streit auseinander.

Möchten Sie Ihr Arbeitsverhältnis beenden? Bei der Kündigung Ihres Jobs gibt es laut Karriereexperten einige Benimmregeln zu beachten.

Für eine Kündigung gibt es die unterschiedlichsten Gründe, sowohl beruflicher als auch privater Natur. Haben Sie ein besseres Jobangebot bekommen, planen Sie einen Ortswechsel oder verändert sich Ihre Lebenssituation dahingehend, dass Sie über einen Jobwechsel nachdenken? Möglicherweise sind Sie auch in Ihrem momentanen Arbeitsverhältnis* so unglücklich, dass für Sie die Kündigung den letzten Ausweg darstellt. Sollten Sie Ihren Job kündigen wollen, müssen Sie sich Gedanken über Kündigungsfrist und das Kündigungsschreiben machen. Im Internet gibt es Vorlagen für Kündigungen von bestehenden Arbeitsverhältnissen, in denen Sie erfahren, was alles in eine Kündigung muss.

Kündigung mit Stil - Karriereexperte rät zu positiven Kündigungsgesprächen

Robbie Abed, der Autor des Buches „Fire Me I Beg You: Quit Your Miserable Job (Without Risking it All), warnt in einem Interview mit Business Insider USA davor, in einem Kündigungs- oder Entlassungsgespräch einen schlechten Eindruck zu hinterlassen. Business Insider.de hat darüber berichtet: Bevor man negative Aussagen über den Chef oder das Unternehmen äußere, solle man zur Not lieber lügen. Wenn man einvernehmlich kündigen möchte, wozu der Karriereexperte rät, solle man stattdessen „nur nette Dinge sagen“. Und auch eine Studie um Anthony Klotz von der Oregon State Universität und Mark Bolino an der Universität von Oklahoma kam laut Karrierebibel.de zu dem Ergebnis, dass sich die Art der Kündigung auf die weitere berufliche Laufbahn auswirkt.

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Netzwerk aufbauen: Bleiben Sie nach einer Kündigung in guter Erinnerung

Durch Social Media sind heutzutage viele Branchen sehr gut miteinander vernetzt. Auch Kollegen, Personaler und Arbeitgeber bleiben häufig in Kontakt. Das sollte man als Arbeitnehmer nicht unterschätzen, und sich lieber zu Nutze machen. Wenn Sie im Kündigungsgespräch freundlich und respektvoll sind, können Sie auch nach dem Ende Ihres Arbeitsverhältnisses von den geknüpften Kontakten und Ihrer guten Reputation profitieren.

Äußern Sie zum Abschied nach einer Kündigung auch keine konstruktive Kritik

Der Autor Robbie Abed rät dem Bericht des Business Insider zufolge dazu, in einem Kündigungsgespräch auch keine konstruktive Kritik zu äußern. Denn hätte man wirklich in dem Unternehmen etwas zum Positiven verändern wollen, wäre dazu die Chance gewesen, solange man dort noch tätig war. Selbst wenn man danach gefragt wird, sollte man also besser sagen, dass man nichts zu kritisieren, sondern man sehr gerne dort gearbeitet habe.

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So kündigen Sie richtig

Die Experten von Karrierbibel.de haben ein paar Tipps parat, was Sie bei der Kündigung zudem beachten sollten:

  • Treffen Sie Ihre Entscheidung, ob Sie wirklich kündigen möchten, rational und gewissenhaft.
  • Setzen Sie nach einer Vorlage für eine Kündigung ein formal korrektes Kündigungsschreiben auf.
  • Suchen Sie vorab das Gespräch mit Ihrem Chef. Im Kündigungsgespräch können Sie Ihrem Vorgesetzten die schriftliche Kündigung übergeben.
  • Arbeiten Sie Ihre Nachfolger gut ein und hinterlassen Sie keinen chaotischen Berg an Arbeit.
  • Bedanken Sie sich bei Ihrem Arbeitgeber und Ihren Arbeitskollegen für die gute Zusammenarbeit und vergessen Sie nicht, um ein Arbeitszeugnis zu bitten.

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Arbeiten Sie motiviert bis zum letzten Arbeitstag

Auch wenn Sie bereits gekündigt haben und gedanklich möglicherweise schon bei Ihrer kommenden neuen Arbeitsstelle sind, sollte Ihre Motivation auf den letzten Metern nicht nachlassen. Bemühen Sie sich gerade jetzt, einen sehr guten Eindruck bei den Kollegen und Ihrem Chef zu hinterlassen. Denn dieser Eindruck wird bleiben und sich auch in Ihrem Arbeitszeugnis widerspiegeln. (jn) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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