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Frau schmeißt Bowling-Kugel auf Gast – Kollegen erzählen von den schnellsten Kündigungen

Am ersten Arbeitstag gekündigt: In einem Bowlingcenter hatte sich eine kuriose Geschichte zugetragen, die eine Frau den Job kostete.
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Schon am ersten Arbeitstag gekündigt: In einem Bowlingcenter hatte sich eine kuriose Geschichte zugetragen, die eine Frau den Job kostete. (Symbolbild)

Am ersten Arbeitstag gekündigt werden – das schaffen wohl nur die wenigsten. Auf Reddit erzählen Kollegen von schnellsten Kündigungen, die sie je erlebt haben.

Der erste Arbeitstag im neuen Job bleibt vielen noch lange im Gedächtnis. Neue Aufgaben, unbekannte Kollegen und die anstehende Probezeit* bieten schließlich reichlich Potential, damit die Nerven blank liegen. Doch statt die Sache ruhig und besonnen anzugehen, verursacht so mancher Angestellter schon während der ersten Stunden ein mittelgroßes Chaos – mit Folgen.

Kündigung am ersten Arbeitstag: Kollegen berichten von kuriosen Vorfällen

Auf dem Fragenportal Reddit haben Menschen die schnellsten Kündigungen gesammelt, die sie je erlebt haben. So erzählt ein User von einer Kollegin in einem Bowlingcenter, in dem er in seiner Jugend gearbeitet hatte: Die Frau hatte tatsächlich an ihrem ersten Arbeitstag einem Kunden eine kiloschwere Bowlingkugel auf den Fuß geworfen, weil dieser sich beschwert hatte. Die Dame wurde prompt gefeuert.

Lesen Sie auch: Vorsicht: In diesen Fällen droht Ihnen die fristlose Kündigung. 

Ein anderer berichtete von einem Kollegen, der an seinen ersten drei Tagen gar nicht erst zur Arbeit erschienen ist. Am vierten Tag rief er an, um zu fragen, ob er vielleicht erst in der nächsten Woche anfangen dürfe. Seine Eltern hätten ihm spontan einen Urlaub spendiert, als Belohnung für seinen neuen Job. Er durfte offenbar nicht.

Auch eine Barkeeperin benahm sich so daneben, dass sie vom Chef nach kürzester Zeit die Kündigung erhielt: Nach Ende ihrer Schicht setzte sie sich mit einem Rotwein an die Bar, als ihr Freund hereinkam. Das Zusammentreffen der beiden endete in einem riesigen Streit. An dessen Ende schüttete sie ihrem Freund das Getränk über den Kopf und stürmte aus dem Laden – vor den verdatterten Kunden und ihrem Chef. Keine gute Idee.

Lesen Sie auch: Kündigung in der Probezeit: Was Sie jetzt wissen müssen.

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Feuerwehrmann bringt Kollegen Geschenk mit – Kündigung

Vor ein paar Jahren machte eine weiter kuriose Kündigung im Netz die Runde: Ein neuer Feuerwehrmann brachte seinen Kollegen ein Einstandsgeschenk mit auf die Feuerwache. Warum dieses Geschenk für seine Kündigung sorgte, erfahren Sie hier. (as) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Zentral-Redaktionsnetzwerks.

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Kündigung des Arbeitsvertrags: Die wichtigsten Fakten, die jeder kennen sollte

Bei einer Kündigung des Arbeitsvertrags gibt es viele rechtliche Fallstricke zu beachten - egal ob sie vom Arbeitgeber oder Arbeitnehmer aus erfolgt.
Bei einer Kündigung des Arbeitsvertrags gibt es viele rechtliche Fallstricke zu beachten - egal ob sie vom Arbeitgeber oder Arbeitnehmer aus erfolgt. © Patrick Pleul / dpa
Ein Arbeitsvertrag muss immer schriftlich gekündigt werden, und zwar mit einer Original-Unterschrift und dem vollen Namen. E-Mail, Textnachricht oder Fax reichen hier nicht aus.
Ein Arbeitsvertrag muss immer schriftlich gekündigt werden, und zwar mit einer Original-Unterschrift und dem vollen Namen. E-Mail, Textnachricht oder Fax reichen hier nicht aus. © Jan-Philipp Strobel / dpa
Wie lange die Kündigungsfrist dauert, können Arbeitnehmer ihrem Arbeitsvertrag entnehmen. Laut Gesetz beträgt sie jedoch mindestens vier Wochen. Während der Probezeit gilt eine kürzere Kündigungsfrist von zwei Wochen. Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber verlängert sich je nach Dauer der Betriebszugehörigkeit des Mitarbeiters.
Wie lange die Kündigungsfrist dauert, können Arbeitnehmer ihrem Arbeitsvertrag entnehmen. Laut Gesetz beträgt sie jedoch mindestens vier Wochen. Während der Probezeit gilt eine kürzere Kündigungsfrist von zwei Wochen. Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber verlängert sich je nach Dauer der Betriebszugehörigkeit des Mitarbeiters. © Patrick Pleul / dpa
Wer kündigen will, sollte seine Kündigung dem Chef oder der Personalabteilung persönlich übergeben oder per Post verschicken - am besten per Einschreiben.
Wer kündigen will, sollte seine Kündigung dem Chef oder der Personalabteilung persönlich übergeben oder per Post verschicken - am besten per Einschreiben. © Monika Skolimowska / ZB / dpa
Kann ich eine Kündigung auch zurückziehen? Ja, aber nur wenn sie der Vorgesetzte noch nicht gelesen hat. Dann müssen Sie die Kündigung schriftlich widerrufen
Kann ich eine Kündigung auch zurückziehen? Ja, aber nur wenn sie der Vorgesetzte noch nicht gelesen hat. Dann müssen Sie die Kündigung schriftlich widerrufen. © Patrick Pleul / dpa
Der Kündigung durch den Arbeitgeber muss in der Regel eine Abmahnung vorausgehen. Drei Abmahnungen, wie oft angenommen wird, sind dafür nicht nötig.
Der Kündigung durch den Arbeitgeber muss in der Regel eine Abmahnung vorausgehen. Drei Abmahnungen, wie oft angenommen wird, sind dafür nicht nötig. © Robert Schlesinger / dpa Zentralbild / dpa
Bei Kündigungen unterscheidet man zwischen einer ordentlichen und einer außerordentlichen bzw. fristlosen Kündigung. Eine ordentliche Kündigung erfolgt mit einer Kündigungsfrist. Die Gründe können vielschichtig sein - von betriebsbedingten Gründen bis hin zu Arbeitsverweigerung oder Alkoholkonsum am Arbeitsplatz.
Bei Kündigungen unterscheidet man zwischen einer ordentlichen und einer außerordentlichen bzw. fristlosen Kündigung. Eine ordentliche Kündigung erfolgt mit einer Kündigungsfrist. Die Gründe können vielschichtig sein - von betriebsbedingten Gründen bis hin zu Arbeitsverweigerung oder Alkoholkonsum am Arbeitsplatz. © Tobias Hase/ dpa
Wer den Arbeitgeber bestiehlt oder andere "erhebliche" Pflichtverstöße begeht, muss mit einer fristlosen Kündigung rechnen.
Wer den Arbeitgeber bestiehlt oder andere "erhebliche" Pflichtverstöße begeht, muss mit einer fristlosen Kündigung rechnen. © Jens Büttner / dpa
Wer eine Kündigung in seinem Briefkasten vorfindet, der sollte sofort einen Anwalt einschalten. Nicht selten sind Kündigungen, etwa auf Grund von Formfehlern, unwirksam.
Wer eine Kündigung in seinem Briefkasten vorfindet, der sollte sofort einen Anwalt einschalten. Nicht selten sind Kündigungen, etwa auf Grund von Formfehlern, unwirksam. © Jens Kalaene / dpa
Egal ob die Kündigung rechtswirksam ist oder nicht: Melden Sie sich im Falle einer Kündigung schnellstmöglich bei der Agentur für Arbeit. Sonst droht eine Sperrzeit für das Arbeitslosengeld und es können Lücken im Versicherungsschutz entstehen.
Egal ob die Kündigung rechtswirksam ist oder nicht: Melden Sie sich im Falle einer Kündigung schnellstmöglich bei der Agentur für Arbeit. Sonst droht eine Sperrzeit für das Arbeitslosengeld und es können Lücken im Versicherungsschutz entstehen. © Jens Kalaene / ZB / dpa

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