Flexibles Arbeiten

Initiative für mehr Frauen in Chefetagen

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Für viele Arbeitnehmer ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf entscheidend - Alltag ist sie aber noch nicht. Mehr Flexibilität könnte das ändern.

Berlin - Mehr flexible Arbeitsmöglichkeiten würden mehr Frauen in die Chefetagen deutscher Unternehmen und die Wirtschaft kräftig in Schwung bringen.

Initiative "Chefsache"

Das geht aus einer Studie hervor, die die Initiative „Chefsache“ am Montag in Berlin vorgestellt hat. Durch höhere Chancengerechtigkeit könnte bis 2025 demnach ein zusätzliches Wachstum von 12 Prozent oder 422 Milliarden Euro erzielt werden. „Das ist natürlich einfach eine ökonomische Größe, von der ich sagen würde: Kann sich kein Land erlauben, darauf zu verzichten“, sagte Janina Kugel, Personalvorstand der Siemens AG, bei der Vorstellung des Berichts.

Die Initiative, ein Zusammenschluss von 21 Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft, öffentlichem Sektor und Medien, setzt sich seit 2015 für ein ausgeglichenes Verhältnis von Männern und Frauen in Führungspositionen ein.

Wer auf diese zwei Wörter verzichtet, soll im Job übrigens erfolgreicher sein.

Frauen in Chefetagen

Obwohl Frauen gut die Hälfte der Bevölkerung ausmachen, tragen sie laut der Studie nur mit 38 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei. Vor allem in den Chefetagen arbeiten noch immer deutlich weniger Frauen als Männer.

Flexibles Arbeiten trage dazu bei, den Anspruch eines Führungsjobs mit dem Familienleben besser zu vereinbaren. Schon jetzt sei ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Berufs- und Privatleben das wichtigste Kriterium für die Wahl des Arbeitgebers, heißt es in der Studie.

Dennoch sei flexibles Arbeiten „ein Thema, das in Deutschland noch immer ein Schattensein führt“, sagte der Deutschlandchef der Unternehmensberatung McKinsey, Cornelius Baur. Dabei sei es auch in Chefetagen sinnvoll und möglich. „Das muss von den Führungen der Unternehmen kommen und auch vorgelebt werden.“

Um das wirtschaftliche Potenzial auszuschöpfen, müsste der Anteil weiblicher Arbeitnehmer von 54,7 auf 59,3 Prozent steigen; die durchschnittliche Arbeitszeit pro Woche müsste um 2 Stunden auf 32,5 steigen. Derzeit laste allerdings noch der Großteil an Familien- und Hausarbeit auf Frauen.

Verschiedene Modelle

Die Initiative gibt anderen Unternehmen in einem Leitfaden drei Modelle an die Hand: mobiles Arbeiten - etwa von zu Hause aus -, reduzierte Vollzeit mit 30 bis 34 Arbeitsstunden pro Woche und Jobsharing, bei dem sich zwei Vollzeitkräfte eine Stelle teilen.

Man müsse weg von einer Präsenz- zu einer Leistungskultur, sagte Bernhard Beck, Personalvorstand des Energieunternehmens EnBW. „Es geht im Grundsatz darum, dass man die Führungskräfte am Ergebnis ihrer Arbeit misst und nicht so am Thema, wie oft sieht man sie.“

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dpa

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Sparen, sparen, sparen: Wer fleißig Geld auf die Seite legt, aber nur mittelmäßig verdient, wird nie reich werden. Entscheidend ist, dass Ihr Einkommen größer wird. Reiche Menschen haben immer mehrere Einnahmequellen, deshalb sollten Sie sich ein paar zusätzliche Möglichkeiten suchen, Geld zu verdienen.  © pixabay / StartupStockPhotos
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Sich mit einem durchschnittlichem Gehalt zufrieden geben: Wer endlich richtig Geld verdienen will, darf sich nicht mit einem Standard-Lohn zufrieden geben. Erfolgreiche Menschen lassen sich nach Leistung bezahlen - oder machen sich gleich selbstständig. © iStockphoto / shironosov
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Nicht investieren: Der beste Weg, sein Geld für sich arbeiten zu lassen, ist es sinnvoll anzulegen. Laut Insidern investieren Millionäre jährlich etwa 20 Prozent ihres Einkommens. Dafür müssen Sie aber kein Finanzexperte sein. Wer sich richtig informiert, kann schon mit kleinen Summen erfolgreich sein, ohne ein großes Risiko eingehen zu müssen. © dpa
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Es sich bequem machen: Wer ständig in seiner Komfortzone bleibt und keinerlei Unsicherheiten riskiert, wird es nicht über die Mittelklasse hinaus schaffen. Reiche Menschen überwinden ihre Ängste und gehen überschaubare Risiken ein, um Erfolg zu haben. © pixabay / silviarita
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Nicht an sich glauben: Der Durchschnittsverdiener denkt, dass Reiche nur durch glückliche Zufälle reich werden. Das ist fatal, denn wer nicht an sich glaubt, wird es nie schaffen. Deshalb: "Think Big"! © pixabay / scrapmemories
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