Entlastungspaket

300 Euro Energiepauschale: Wie und wann bekomme ich das Geld?

Wichtiger Bestandteil des Entlastungspaketes der Bundesregierung ist die Energiepreispauschale über 300 Euro. Aber wie kommt das Geld aufs Konto?

Mit umfangreichen und milliardenschweren Entlastungen für die Menschen in Deutschland reagiert die Ampel-Koalition auf die stark gestiegenen Energie- und Spritpreise*. Vorgesehen ist in dem Entlastungspaket der Ampel unter anderem eine Energiepreispauschale in Höhe von 300 Euro. Wer soll von dieser Pauschale künftig profitieren?

Energiepauschale von 300 Euro: Wer bekommt das Geld?

Das Geld wird vom Arbeitgeber als Zuschuss zum Gehalt ausgezahlt, bei Selbstständigen wird stattdessen die Steuer-Vorauszahlung gesenkt. 

Darauf hatten sich die Koalitionsspitzen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) zufolge geeinigt: Jeder einkommensteuerpflichtige Erwerbstätige, der in den Steuerklassen 1-5 einsortiert ist, soll die Pauschale von einmalig 300 Euro brutto bekommen. Das Geld wird vom Arbeitgeber als Zuschuss zum Gehalt ausgezahlt, bei Selbstständigen wird stattdessen die Steuer-Vorauszahlung gesenkt. Die Pauschale unterliegt der Einkommensteuer. Wer einen hohen Steuersatz hat, bekommt am Ende also entsprechend weniger raus – wer unter dem Grundfreibetrag bleibt, profitiert von der vollen Summe.

Energiepreispauschale für Erwerbstätige: Wann kommt das Geld?

Wann das Geld ausgezahlt werden soll? „Den Betrag gibt es einmalig als zu versteuernden Bonus auf das Gehalt, der durch die Arbeitgeber im September ausgezahlt werden soll“, hieß es etwa in einem Bericht auf MDR.de (Stand: 28. April). Lesen Sie zudem hier, inwiefern man auch bei einem Minijob von der Pauschale profitieren soll.

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Arbeitnehmerpauschbetrag wurde auf 1.200 Euro erhöht

Schon zuvor hatte die Koalition beschlossen, dass – um Arbeitnehmer angesichts der gestiegenen Energiepreise zu unterstützen –, der Arbeitnehmerpauschbetrag bei der Einkommensteuer um 200 Euro auf 1.200 Euro erhöht werden, rückwirkend ab dem 1. Januar 2022. (ahu)

Rubriklistenbild: © Patrick Pleul/dpa

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