Bei der Bewerbung

Wie reagiere ich auf Frage nach dem bisherigen Gehalt?

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Wie antworte ich bloß auf die Frage nach meinem Gehalt?

Sie sitzen im Vorstellungsgespräch und kommen plötzlich gehörig ins Schwitzen: "Wie viel verdienen Sie aktuell?" Wir verraten Ihnen, wie Sie klug reagieren.

Noch bevor es im Bewerbungsgespräch an die eigentliche Gehaltsverhandlung geht, wollen viele Personaler eine bestimmte Sache klären: wie viel Sie aktuell in ihrem Job verdienen.

So reagieren Sie cool auf die Frage nach Ihrem Gehalt

Wie Sie am besten bei dieser Frage vorgehen, weiß die Karriere-Expertin Lynn Taylor. Gegenüber BusinessInsider verrät sie folgenden Tipp: Seien Sie in erster Linie ehrlich. Denn wenn der Personaler auch nur ein bisschen nachrecherchiert, könnte ein falsches Gehalt schnell auffliegen. 

"Es ist aber eine gute Idee, danach den Schwerpunkt sofort wieder auf die Stelle an sich zu legen", meint Taylor. Am besten sei es, in etwa so zu reagieren: " 'Das Gehalt ist natürlich wichtig, aber ich lege bei meinem nächsten Job auch wirklich Wert auf andere Dinge — wie Aufstiegsmöglichkeiten und ein gutes Team, mit dem ich viel bewegen kann. Vielleicht können Sie mir sagen, wie viel Budget Sie für die Stelle eingeplant haben, damit wir darüber diskutieren können?' " 

Bewerbungsgespräch: Warum fragen Unternehmen nach aktuellem Gehalt?

Warum stellen aber Personaler eigentlich diese Frage? Zum einen wollen sie den finanziellen Rahmen abchecken, wie Karriere-Experten verraten. Schließlich will kein Unternehmen "zu viel" bezahlen müssen. Wenn Ihnen die Firma eigentlich 80.000 Euro zahlen kann, Sie aber bisher "nur" 50.000 Euro verdient haben, bieten sie ihnen wahrscheinlich weniger an

Verdienen Sie aktuell weitaus weniger als andere in ihrer Position, könnte dies ein Hinweis auf mangelnde Kompetenz sein. Bei weitaus höherem Gehalt könnten Sie überqualifiziert sein.

Verdienen Sie dagegen jetzt schon mehr, als die Firma für Ihre Stelle ausgeben wollte, nimmt ihr Gegenüber vermutlich an, dass Sie sich nicht mit weniger zufrieden geben werden - und entscheiden sich gleich gegen Sie. 

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Gehaltsverhandlungen sind generell eine knifflige Sache. Wie Sie im neunen Job mehr Lohn herausschlagen, erfahren Sie hier. Und auch dieser Artikel ist sehr hilfreich: Alles Wissenswerte rund um die Bewerbung, Gehalt und Karrierefragen.

Von Andrea Stettner

Personaler verraten: So sieht der perfekte Bewerber aus

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Wie sieht der perfekte Bewerber aus? Diese Frage stellte das Staufenbiel Institut und Kienbaum 300 Personalern in Deutschland. Das Ergebnis sehen Sie hier:  © pexels
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Der perfekte Bewerber ist Wirtschaftswissenschaftler. Rund 79 Prozent aller befragten Unternehmen suchen Kandidaten dieser Fachrichtung. Auch Informatiker und Ingenieure haben gute Karten auf dem Arbeitsmarkt. © dpa
Während seines Studiums war er Praktikant. 73 Prozent der Personaler bevorzugen Bewerber, die bereits im Studium Praxiserfahrung gesammelt haben. Und sogar 81 Prozent überzeugt Erfahrung mehr als gute Abschlussnoten.
Während seines Studiums war er Praktikant. 73 Prozent der Personaler bevorzugen Bewerber, die bereits im Studium Praxiserfahrung gesammelt haben. Und sogar 81 Prozent ist Erfahrung wichtiger als gute Abschlussnoten. © dpa
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Apropos Abschlussnoten: Für 58 Prozent der Personaler sollte der perfekte Bewerber einen guten Abschluss haben. Hier spielt aber die Branche eine große Rolle: Banken und Finanzdienstleister legen mit 68 Prozent mehr Wert auf gute Noten. Der höhere Master-Abschluss zählt vor allem im Bereich Gesundheit, Chemie und Pharmazie. © dpa
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Wer einmal ein Jahr im Ausland verbracht hat, kann sich glücklich schätzen: Recruiter schätzen Zusatzqualifikationen wie Englischkenntnisse (77 Prozent) und Auslandserfahrung (38 Prozent). © pixabay
Der perfekte Bewerber muss außerdem mit einem ganzen Katalog an Soft Skills aufwarten. Besonders gefragt bei Personalern: Eigeninitiative (100 Prozent), Leistungsbereitschaft (98 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (95 Prozent) und Teamfähigkeit (94 Prozent).
Der perfekte Bewerber muss außerdem mit einem ganzen Katalog an Soft Skills aufwarten. Besonders gefragt bei Personalern: Eigeninitiative (100 Prozent), Leistungsbereitschaft (98 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (95 Prozent) und Teamfähigkeit (94 Prozent). © iStockphoto / AndreyPopov
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Bei der Bewerbung erwarten Personaler Perfektion: Rechtschreibfehler sind ein absolutes No-Go - rund 60 Prozent aller Personaler sortieren eine fehlerhafte Bewerbung sofort aus. Ein falscher Ansprechpartner oder Unternehmensname führt bei 54 Prozent zum Aus.  © dpa
Das Herzstück einer Bewerbung ist der Lebenslauf, auch CV (kurz für "Curriculum Vitae") genannt. Etwa drei Viertel aller Personaler widmet sich erst dem Lebenslauf - allerdings nehmen sich dafür rund 40 Prozent nur fünf Minuten oder weniger Zeit.
Das Herzstück einer Bewerbung ist der Lebenslauf, auch CV (kurz für "Curriculum Vitae") genannt. Etwa drei Viertel aller Personaler widmet sich erst dem Lebenslauf - allerdings nehmen sich dafür rund 40 Prozent nur fünf Minuten oder weniger Zeit.  © pixabay
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Über das private Facebook-Profil müssen sich Bewerber allerdings keine Sorgen machen: Nur drei Prozent der befragten Personaler checken Kandidaten über Social Media. 
Über das private Facebook-Profil müssen sich Bewerber allerdings keine Sorgen machen: Nur drei Prozent der befragten Personaler checken Kandidaten über Social Media.  © pexels

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