Absage vorprogrammiert?

Bewerbung: Woran Personaler sehen, dass Sie verzweifelt sind

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Erfahrene Personaler erkennen sofort, ob Sie verzweifelt hinter einem Job her sind.

Sie haben Ihre Arbeit verloren und suchen jetzt verzweifelt nach einem neuen Job? Dann sollten Sie sich Ihre Verzweiflung lieber nicht anmerken lassen.

Klar, wer es bei der alten Firma nicht mehr aushält oder plötzlich gekündigt wird, sucht dringend eine neue Arbeit. Die richtige Stelle zu finden gestaltet sich dabei meist nicht einfach.

Trotzdem sollten Sie sich Ihre Verzweiflung auch nach langer Arbeitslosigkeit nie anmerken lassen - denn dann kann die Jobchance schneller weg sein, als Ihnen lieb ist.

Daran erkennen erfahrene Personaler, dass Sie verzweifelt sind:

1. Die Stelle passt nicht zu Ihnen

Laut Experten bringt es nichts, sich auf alles zu bewerben, was nicht bei Drei auf den Bäumen ist - und gar nicht zum Bewerber passt. Ihre Verzweiflung sollten Sie sich bei der Bewerbung nicht anmerken lassen

Personalberater Christian Albrecht macht gegenüber Businessinsider deutlich: "Wenn der Lebenslauf keinen fachlichen Bezug zur Stelle hat und der Studiengang und die Notenübersicht keinen Aufschluss darüber geben, ob Kenntnisse im geforderten Bereich vorhanden sind, ist das ein deutlicher Nachteil. Wenn darin steht, dass der Kandidat sich 'schon lange für Mathematik interessiert', aber keine Qualifikationen aufweisen kann, wirkt das eher fragwürdig."

2. Sie bewerben sich auf mehrere Stellen im Unternehmen

Sie finden gleich mehrere Stellen gut, die ihr Wunschunternehmen auf seiner Internetseite ausgeschrieben hat? Dann suchen Sie sich eine Position aus und versuchen Sie Ihr Glück. Wer sich auf mehrere Stellen bewirbt, wirkt schnell unentschlossen. 

3. Sie machen seltsame Angaben

Wer schon im Bewerbungsanschreiben "bettelt" oder nicht klar macht, warum er sich auf diese Stelle bewerben möchte, ist bei Personalern sofort unten durch. Auch wer nur grobe Jahreszahlen in der Bewerbung angibt, macht sich verdächtig, Lücken im Lebenslauf zu verbergen. 

Lesen Sie hier, wie Sie eine richtig gute Bewerbung schreiben.

Von Andrea Stettner

Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden. © Simona Asam
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer - desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck. © Simona Asam
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben. © Simona Asam
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken. © Si mona Asam
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben.
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben. © Simona Asam
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen. 
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen.  © Simona Asam
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv.
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv. © Simona Asam
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit.
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit. © Simona Asam
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert.
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert. © Simona A sam
Aufstützen
Den Kopf aufstützen: Hier könnte man meinen, Ihr Kopf sei zu schwer, so dass sie ihn nicht von allein gerade halten können. Davon sollten Sie absehen. © Simona Asam

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