Vorstellunsggespräch

Personaler verrät, mit welchem Wort Bewerber am meisten nerven

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Bewerber sollten lieber ehrlich antworten als mit Floskeln zu nerven.

Bewerber versuchen oft mit auswendig gelernten Antworten aus Ratgebern Ihre Nervosität zu zügeln. Doch Personaler kennen diese Floskeln bereits zur Genüge.

Beim bloßen Gedanken an ein Vorstellungsgespräch geraten schon viele ins Schwitzen. Deshalb versucht so mancher mit Tipps aus Ratgebern, sich etwas Sicherheit für das bevorstehende Job-Interview zu verschaffen. Doch was da drin steht, lesen eben auch tausende andere Mitstreiter. Die darin vorgeschlagenen Antworten sorgen deshalb bei Personalern meist für Gähnen.   

Vorstellungsgespräch: Dieses Wort können Personaler nicht mehr hören

Der Personalleiter von CLAAS, Christoph Molinari, hat in einer Diskussion des Kölner Absolventenkongress bestätigt, welche gängige Antwort besonders nervt. "Die Antwort, die ich auf die Frage nach den besten Charaktereigenschaften am häufigsten kriege, ist 'teamfähig'. Ganz ehrlich? Ich kann es bald nicht mehr hören", verriet er laut Business Insider dem anwesenden Publikum. "Wenn ich dann nachhake, was das überhaupt für die Person heißt und was für Eigenschaften sie mitbringt, die sie als Teamplayer auszeichnet, wird die Luft schon dünner", erzählt Molinari weiter.

Mehr dazu: Diese Frage ist 90 Prozent aller Bewerber unangenehm.

Teamfähigkeit ist heutzutage Voraussetzung - keine Stärke

Und genau das nervt ihn am meisten. Teamfähigkeit sei seiner Meinung nach keine Stärke, sondern Voraussetzung, um in der heutigen Arbeitswelt zu bestehen. Bewerber, die sich so einschätzen, dürften dies zwar trotzdem im Bewerbungsgespräch angeben, aber dann bitte mit Beispielen untermauern

Indem Bewerber konkrete Situationen schildern, in denen sie die genante Stärke bewiesen haben, weiß der Personaler relativ genau, dass der Bewerber ehrlich antwortet - und sie nicht nur nennt, weil er denkt, der Personaler wolle das hören. Denken Sie in der Vorbereitung auf das Gespräch also unbedingt an Beispiele für Ihre Stärken, um bei Nachfragen nicht eiskalt erwischt zu werden.

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Außerdem: 30 richtig schwere Bewerbungsfragen großer Unternehmen.

Von Andrea Stettner

Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen.
Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen. © pexels
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Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf. © pixabay
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Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch.
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch. © pexels
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen.
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen. © pixabay
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle. © pixabay
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen. © pexels
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein.
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein. © pixabay
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken.
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken. © pexels
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste.
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste. © pixabay

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