Bewerbungstipps

Bewerbung bei Apple: Bis zu 100.000 Euro Gehalt – Ex-Manager verrät, wie Sie den Job bekommen

Ein Apple-Logo hängt an einem Apple Store.
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Der Technologie-Konzern Apple zählt bei Bewerbern zu den begehrtesten Arbeitgebern.

Wer sich auf einen Top-Job bei Apple bewirbt, auf den wartet ein hartes Bewerbungsverfahren. Ein Insider verrät, wie Sie die Stelle bekommen.

Ken Kocienda weiß, wie bei Apple* die Uhren laufen. Der ehemalige Top-Manager hat 15 Jahre für den Technologie-Konzern gearbeitet. Und das ziemlich erfolgreich: Er war einer der Hauptverantwortlichen bei der Entwicklung der heute verwendeten iPhone-Software. Auch die iOS-Autokorrekturfunktion hatte er entworfen, sowie am Safari-Browser und der Apple Watch mitgearbeitet. Nun verrät er, wie Bewerber an einen der heiß begehrten Top-Jobs bei Apple gelangen – und so bis zu 100.000 Euro im Jahr verdienen.

Bewerbung bei Apple: Personalverantwortliche achten auf zwei wichtige Eigenschaften

Seiner Erfahrung nach suchen die Personalverantwortlichen bei Apple vor allem Bewerber, die zwei wichtige Eigenschaften mitbringen: „Diese Leute müssen sowohl über technische Fähigkeiten als auch über eine ästhetische Sichtweise verfügen, eine kreative Sichtweise, die die technologische Seite ihres Gehirns mit der kreativen, auf den Menschen ausgerichteten Seite ihres Gehirns in Einklang bringt“, verrät Kocienda im Interview mit dem Karriereportal BusinessInsider.

„Weil Apple großartige Produkte schaffen will, die für Menschen auf der ganzen Welt Sinn machen, wollen wir keine Techies“, erzählt er weiter. Mit „Techies“ meint der Top-Manager Mitarbeiter, die nur darauf fixiert sind, möglichst viele technische Spielereien mit in ein Gerät zu packen, statt sich auf das Benutzererlebnis zu konzentrieren. Denn Letzteres trägt für Kocienda wesentlich zum Erfolg von Apple bei.

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Bewerber sollten Interesse an Design zeigen

Bewerber bei Apple punkten auf jeden Fall, wenn sie ihr Interesse für Design und ihre Erfahrungen damit unter Beweis stellen, unabhängig vom Fachgebiet. „Selbst wenn Sie Bilder malen, lassen Sie es uns wissen“, fügt Kocienda hinzu.

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Perfekt ausgestattet im Home-Office

Wer im Home-Office an Videocalls teilnimmt, ist mit einem hochwertigem Headset (werblicher Link) bestens ausgerüstet. Dieser Kopfhörer mit Noise-Cancelling-Mikrofon sorgt für klare, unterbrechungsfreie Kommunikation. 

Apple: Diesen Fehler sollten Bewerber tunlichst vermeiden

Zum Schluss verrät der Top-Manager noch, wie sich Bewerber bei Vorstellungsgesprächen schnell ins Aus schießen: In dem die Kandidaten vorgeben, alles zu wissen: „Geben Sie sich nicht als jemand aus, der alle Antworten kennt. Einige der besten Ingenieure und Produktleute sind immer aufgeschlossen und neugierig und lernen immer neue Dinge. Man muss offen sein für neue Ideen und Erfahrungen und neue Denkweisen, wie man Probleme lösen kann, die wir heute haben.“(as) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Zentral-Redaktionsnetzwerks.

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Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen.
Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen. © pexels
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf.
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf. © pixabay
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln.
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln. © pexels
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch.
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch. © pexels
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen.
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen. © pixabay
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle. © pixabay
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen. © pexels
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein.
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein. © pixabay
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken.
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken. © pexels
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste.
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste. © pixabay

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