Nach Todesfall

Köln: Verdacht auf Lassa-Fieber nicht bestätigt

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Elektronenmikroskopische Aufnahme von Lassaviruspartikel aus Zellkulturen, gezüchtet am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg. Das Lassavirus gehört zur Familie der Arenaviren.

Düsseldorf - Im Fall des toten Lassa-Patienten aus Köln hatten Experten die Gefahr einer Ansteckung für gering gehalten. Nun werden in Düsseldorf zwei Infizierte behandelt - doch die Uniklinik hat Entwarnung gegeben.

Zwei in der Universitätsklinik Düsseldorf behandelte Kontaktpersonen des Ende Februar in Köln verstorbenen Lassa-Patienten haben sich wohl doch nicht mit dem Virus angesteckt. Der ursprüngliche Verdacht habe sich bei Wiederholungstests nicht bestätigt, teilte die Klinik am Samstag mit.

Die beiden Patienten befinden sich aber weiter auf der Sonderisolierstation des Krankenhauses. Sie gelten solange als Verdachtsfälle, bis das Ende der Inkubationszeit erreicht ist. Insgesamt befinden sich damit in Düsseldorf drei Kontaktpersonen unter Beobachtung. Ihr Gesundheitszustand sei stabil, betonte die Klink.

Lassa zählt wie Ebola und Dengue-Fieber zu den hämorrhagischen Fiebern. Die Erreger können Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen auslösen, später sind Hautblutungen, Durchfall und Erbrechen möglich.

dpa

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