Hörschäden

WHO warnt vor zu lautem Musikhören

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Lautes Musikhören mit Kopfhörern kann das Gehör schädigen.

Dass viele junge Leute auf ihren Handys und MP3-Playern laute Musik hören, bereitet der Weltgesundheitsorganisation Sorgen.

Um Hörschäden zu vermeiden, sollten die jungen Leute nur eine Stunde täglich Musik über Kopfhörer hören und ihre Smartphones und Musikspieler nicht zu laut machen, erklärte die WHO am Freitag in Genf. Die Organisation riet außerdem dazu, in lauter Umgebung Ohrstöpsel zu tragen und sein Gehör regelmäßig kontrollieren zu lassen.

Laut WHO drohen weltweit mehr als einer Milliarde jungen Menschen Hörschäden, weil sie die Musik zu laut stellen. Rund die Hälfte der Zwölf- bis 35-Jährigen in Ländern mit hohen und mittleren Einkommen sind demnach zu starkem Lärm ausgesetzt. Darunter versteht die WHO 85 Dezibel und mehr in einem Zeitraum von acht Stunden oder 15 Minuten lang 100 Dezibel. 85 Dezibel entsprechen dem Lärm bei einer Autofahrt in der Stadt während der Stoßzeiten.

So schützen Sie Ihr Ohr: Die wichtigsten Tipps

Das Ohr ist ein Sinnesorgan. Zu viel Lärm, eine Beschallung ab 85 Dezibel, kann zu einem Hörschäden führen. Schützen Sie Ihr Gehör. Bei Konzerten (etwa 100 dB) können Ohrstöpsel und ein ausreichender Abstand zur Geräuschquelle Gehörschäden vermeiden.
Das Ohr ist ein Sinnesorgan. Zu viel Lärm, eine Beschallung ab 85 Dezibel, kann zu einem Hörschäden führen. Schützen Sie Ihr Gehör. Bei Konzerten (etwa 100 dB) können Ohrstöpsel und ein ausreichender Abstand zur Geräuschquelle Gehörschäden vermeiden. © dpa
Beim Musikhören über Kopfhörer die 60/60 Regel beachten: täglich nicht länger als 60 Minuten Musik über Kopfhörer hören und dabei nicht über 60 Prozent des Maximalvolumens des Gerätes aufdrehen.
Beim Musikhören über Kopfhörer die 60/60 Regel beachten: täglich nicht länger als 60 Minuten Musik über Kopfhörer hören und dabei nicht über 60 Prozent des Maximalvolumens des Gerätes aufdrehen. © dpa
Zur Regeneration bewusst akustische Pausen einlegen und alle Lärmquellen (Radio, Fernsehen etc.) abschalten. Dies gilt vor allem nach Diskobesuchen, der Arbeit in einem lauten Umfeld etc. – hier sollte man den Ohren mindestens 10 Stunden Ruhe gönnen.
Zur Regeneration bewusst akustische Pausen einlegen und alle Lärmquellen (Radio, Fernsehen etc.) abschalten. Dies gilt vor allem nach Diskobesuchen, der Arbeit in einem lauten Umfeld etc. – hier sollte man den Ohren mindestens 10 Stunden Ruhe gönnen. © dpa
Gehör regelmäßig durch einen Hörgeräteakustiker oder spezialisierten Arzt überprüfen lassen. © dpa
Falls es doch passiert und Symptome wie ein Druckgefühl im Ohr, ein dumpfer Höreindruck oder anhaltende Ohrgeräusche auftreten, sollten man dem Gehör dringend Ruhe gönnen, viel Flüssigkeit zu sich nehmen und schnellstmöglich einen HNO-Arzt aufsuchen. © dpa
Bereits eine dauerhafte Lärmeinwirkung über 85 dB kann zu einem irreparablen Hörverlust führen. Das entspricht etwa einem elektrischen Rasenmäher. © dpa
Bei einem Lärmpegel von etwa 100 dB – wie sie bei Konzerten oder bei maximal aufgedrehtem MP3-Player erreicht werden – riskiert man schon bei 20 Minuten Beschallung pro Tag eine spätere Hörminderung. © dpa
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