Dank eines Stoffes im Hopfen

Überraschende Studie: Bier macht Sie schlau?

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Bier soll schlau machen - das ergeben jetzt neue Studien. Doch was steckt wirklich dahinter?

Bier schmeckt, erfrischt und soll gegen Kopfschmerzen helfen – doch wussten Sie, dass es auch klug macht? Studien haben jetzt Überraschendes herausgefunden.

Hoch die Krüge: Besonders in den Sommermonaten gibt es für manche nichts Schöneres als ein kühles Helles im Biergarten. Nach der Arbeit die Seele baumeln lassen und mit guten Freunden anstoßen – so sieht ein gelungener Feierabend aus.

Studie enthüllt: Bier macht schlauer - und gesünder dank Xanthohumol

Doch wussten Sie, dass es Sie eventuell auch intelligenter machen kann? Studien haben jetzt gezeigt, dass ein bestimmter Inhaltsstoff im Bier die Gehirnleistung verbessern – und sogar das Risiko, an Demenz oder Parkinson zu erkranken, verringern soll.

Xanthohumol heißt der angebliche Wunderstoff – dieser ist vor allem im Hopfen zu finden und schon seit langem für seine antibakterielle, antioxidative und entzündungshemmende Wirkung bekannt.

Sogar gegen Migräne-Attacken soll Bier helfen - was wirklich dahinter steckt, erfahren Sie hier.

In unserem Körper soll der Pflanzenstoff dafür sorgen, dass oxidativer Stress in Nervenzellen neutralisiert wird. Das konnten die Forscher der Lanzhou Universität in China an den Nervenzellen von Ratten jetzt nachweisen. Ihre Erkenntnisse haben sie nun im "Journal of Agricultural and Food Chemistry" veröffentlicht.

Bier macht klug - allerdings nur Jüngere: Das steckt hinter der These

Der Grund dafür: Die Ratten hatten mehr cytoprotektive Genen produziert, die die Zellen vor Entzündungen, Krebs oder neurodegenerativen Krankheiten schützen sollen. US-Forscher unterstützen diese These – auch sie hatten in Studien entdeckt, dass der Pflanzenstoff die kognitive Leistung bei Mäusen ankurbelt.

Allerdings erlebten die Kollegen bei ihren Labortests eine Überraschung – denn es gab gewaltige Unterschiede zwischen den jungen und den älteren Mäusen.

Beiden Gruppen wurden zwar acht Wochen lang xanthohumol-haltige Nahrung gefüttert und danach das räumliche Gedächtnis und Orientierung gemessen.

Doch am Ende waren trotz Nahrungsergänzung nur die jungen Mäuse geistig wendiger - die älteren Mäuse zeigten dagegen keinerlei nennenswerte kognitive Verbesserung.

Zu wenig Xanthohumol im Bier: Doch keine positive Wirkung auf den Körper?

Doch wer jetzt glaubt, nun eine Ausrede für das tägliche Feierabendbier zu haben, der irrt: Laut den Forschern sei die Menge von Xanthohumol im Bier viel zu gering, um irgendeinen gesundheitsfördernden Effekt zu haben.

Außerdem wurden noch keine Tests an Menschen durchgeführt – und damit bleibt die Wirkung auf den menschlichen Körper weiterhin noch unklar.

Lesen Sie hier, warum nur wenig Alkohol genau das Gegenteil bewirken kann - und Ihr Gehirn schädigen.

jp

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