So beugen Sie einer Thrombose vor 

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Müde und schwer: Auf Reisen können Kompressionsstrümpfe das Anschwellen von Beinen verhindern. 

Das beste Mittel, um einer Thrombose vorzubeugen, gibt es ganz ohne Rezept: Bewegung.

Bei langen Flugreisen sollte man daher öfter aufstehen, um auf den Gängen auf- und abzugehen. Doch gibt es auch Übungen, die man im Sitzen machen kann: So kann man die Füße immer wieder etwas anheben und kreisen lassen, dann wieder flach auf den Boden und abwechselnd Fußballen und Fersen anheben. Auch im Sitzen lassen sich die Beinmuskeln an- und entspannen.

Zudem sollten Fluggäste lockere Kleidung tragen und im Flieger genug trinken. Alkohol sollte man meiden, da er entwässernd wirkt. Wer unter Venenerkrankungen leidet, sollte während des Flugs Kompressionsstrümpfe tragen oder nach Absprache mit dem Arzt davor blutverdünnende Mittel spritzen.

Arbeit im Büro

Doch nicht nur im Flieger ist langes Sitzen oder Stehen schlecht für die Beinvenen. Auch wer im Büro sehr viel am Computer arbeitet, sollte sich zwischendrin möglichst viel bewegen und dazu jede Gelegenheit nützen. So kann man ja mal zum Kollegen rübergehen, statt ihn anzurufen. Im Sitzen sollte man öfter mit den Füßen wippen, kleine Übungen machen und so oft wie möglich die Beine hochlegen. Sehr enge Jeans und hochhackige Schuhe sind ebenfalls schlecht für die Venen.

Krampfadern

Leiden auch nahe Verwandte an schwachem Bindegewebe, Venenerkrankungen oder haben bereits eine Thrombose erlitten, sollte man besonders auf die Gesundheit der Venen achten. Geeignete Sportarten dafür sind etwa Schwimmen, Wandern und Tanzen. Werden kleine rot-blaue Äderchen unter der Haut sichtbar, ist das an sich harmlos. Doch weisen solche Besenreiser oft auf eine Neigung zu Venenproblemen hin. Ein Besuch beim Angiologen ist daher ratsam. Das gilt auch bei Krampfadern. Sie sind nicht nur ein kosmetisches Problem. Weiten sich die Venen dauerhaft, bleibt das Blut darin hängen – die Neigung für Blutgerinnsel steigt. Wer unter Krampfadern leidet, sollte diese daher frühzeitig behandeln lassen.

Krampfadern: Das sollten Sie wissen

Krampfadern
Makellose Beine sind ein Traum jeder Frau. Wer will schon blaue Stellen. Doch bei Frauen und auch bei Männern verändern sich im Laufe des Lebens die Venen. Krampfadern (Varizen) können entstehen.  © obs medi GmbH & Co.KG
Venenschwäche
Bewegungsmangel, Übergewicht und "Stehberufe" begünstigen die Entwicklung von Krampfadern. Für die Venenklappe in den Beinen ist das nämlich Schwerstarbeit. Kleine bläuliche Besenreiser unter der Haut sind erste Anzeichen einer Venenschwäche. © BGW
Die Beine fühlen sich schwer an, sind angeschwollen, kribbeln oder jucken, Wadenkrämpfe stören den Schlaf. Diese Symptome treten auf, wenn sich das Blut in den Beinen staut, weil die Venen mit dem Rücktransport zum Herzen überlastet sind. © obs Junge Hansa
Schließen die Venenklappen nicht mehr richtig, versackt das Blut in den Beinen. Die Folge: Die Venen leiern aus, es kommt zu Krampfadern. © obs medi Bayreuth
Flugreisen sind für Menschen mit Venenerkrankungen problematisch. Durch langes Sitzen mit angewinkelten Beinen wird der Blutfluss in den Venen langsamer. Es lauert die Gefahr einer Venenentzündung oder Thrombose. Die schwerste Komplikation bei einer tiefen Beinvenenthrombose ist die Lungenembolie. © obs
Wer lange sitzt sollte jede halbe Stunde die Füße im Fußgelenk zehnmal auf und ab bewegt und im Kreis gedreht werden. Außerdem raten Experten möglichst oft aufzustehen, umherzugehen und Kompressionsstrümpfe zu tragen.  © obs medi Bayr euth
Medizinische Kompressionsstrümpfe verringern den Durchmesser der Beinvenen. Die innenliegenden Venenklappen schließen wieder, das Blut fließt besser und schneller zum Herzen. © obs medi GmbH
Bei Venenleiden, wie schweren, müden Beinen, Krampfadern oder nach einer Thrombose, sind medizinische Kompressionsstrümpfe die Basistherapie. © obs mediven
Je nachdem wie weit stark die Krampfadern sind, können sie operativ behandelt werden: Veröden, Verschweißen oder Ziehen sind mögliche Therapien. Beim Veröden wird ein Wirkstoff direkt in die Vene gespritzt. Sie entzündet sich, verschließt sich und wird vom Körper abgebaut. © dpa
Beim Verschweißen wird eine Spezialfaser in die Vene eingeführt und per Radiowellen oder per Laserstrahlen erwärmt. Sie sterben ab und werden innerhalb von einigen Monaten abgebaut. Allerdings muss der Patient die Behandlung selbst bezahlen. Pro Stammvene kostet das rund 1300 Euro. © obs
Als beste und älteste Methode, Krampfadern beizukommen, gilt das Venenstripping. Dabei werden die kranken Venen minimalinvasiv und bei örtlicher Betäubung aus dem Bein gezogen. Welches Verfahren besten geeignet ist sollten Sie mit einem Facharzt für Venenleiden, dem Phlebologen, abklären. © obs
Tanzen, Laufen, Beine hochlegen - alles was den Abfluss in den Venen fördert, ist gut für die Beine. © dpa
Kneipp-Bund e.V.
Kalte Wassergüsse beschleunigen den Blutfluss in den Venen und regen den Kreislauf an. Regelmäßige Fußbäder fördern das Wohlbefinden, härten ab und können Krampfadern vorbeugen. © Kneipp-Bund e.V.

sog

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