Großstudie enthüllt

Schockierend: Zehn Millionen Tote - wegen ungesunder Ernährung?

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Übergewicht begünstigt viele gesundheitliche Probleme, wie Herzleiden. Daran starben 2016 etwa 9,5 Millionen Menschen weltweit.

Zu viel Junk-Food, zu wenig Gemüse - eine Großstudie zeigt jetzt Schockierendes: Zehn Millionen Menschen starben 2016, weil sie sich falsch ernährt haben.

Viel Obst und Gemüse, Ballaststoffe und öfters Fisch auf den Teller: Gesunde Ernährungsempfehlungen gibt es viele. Doch die wenigsten halten sich daran. Für sie kommt nur das auf den Tisch, was auch schmeckt. Doch leider ist oft das, was besonders lecker ist, nicht besonders gut für Hüfte und Gesundheit.

Meist kommt nämlich viel zu viel Fett, Zucker und Salz dabei heraus. Überwürzte Pommes, fettige Burger oder Schokoriegel – sie alle schaden unserem Körper sehr. Besonders dann, wenn der Ernährungsplan nur noch aus diesen ungesunden Verlockungen besteht.

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Ungesunde Ernährung für zehn Millionen Todesfälle weltweit verantwortlich?

Und auch Experten schlagen jetzt Alarm: Ihnen zufolge soll die falsche Ernährung in den Industriestaaten bei jedem fünften Todesfall 2016 eine große Rolle gespielt haben. Das hat jetzt die weltweit größte Gesundheitsstudie, die je in der Fachzeitschrift "The Lancet" veröffentlicht wurde, ergeben.

Das bedeutet konkret: Allein im vergangenen Jahr sollen etwa zehn Millionen Menschen an Krankheiten gestorben sein, die unter anderem durch eine ungesunde Ernährung ausgelöst worden sind. Besonders in der Kritik: das Fleisch. Wer viel davon essen würde, vor allem stark verarbeitetes, der würde sein Sterberisiko drastisch erhöhen, so die Forscher. Die gesundheitlichen Folgen wären teils dramatisch. Dazu zählen:

  • Übergewicht
  • Zu hoher Insulinspiegel
  • Bluthochdruck
  • Zu hohe Cholesterinwerte

Diese vier Risikofaktoren sollen größtenteils verantwortlich für einen frühzeitigen Tod sein. Besonders Übergewicht, das in den Industriestaaten grassiert, sei ein ernstzunehmendes Gesundheitsproblem, erklärt Christopher Murry vom Institut für Gesundheitsevaluation der Universität von Washington in Seattle.

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Für die Großstudie mit dem Namen "Global Burden of Disease Study" werten mehr als 2.500 Wissenschaftler jährlich Daten zu mehr als 330 Krankheiten, Todesursachen und Verletzungen aus.

Herzinfarkt, Diabetes und Rauchen: Studie enthüllt - daran starben die meisten

Dabei kam für 2016 heraus: Die meisten Todesfälle weltweit gingen auf ein Herzleiden (etwa 9,5 Millionen Menschen) zurück. Darunter stach besonders der Herzinfarkt hervor. Aber auch die Zahl der Diabetiker steigt vielerorts massiv an. So sollen etwa 1,4 Millionen Menschen an den Folgen ihrer Zuckerkrankheit gestorben sein. Das Schockierende daran: Innerhalb der letzten zehn Jahre ist die Zahl um 31 Prozent gestiegen.

Erstaunlich: Eine US-Studie enthüllt jetzt ein neues Therapieverfahren, mit dem Herzinfarkt vorab verteilt werden soll.

Doch noch ein anderer, wichtiger Risikofaktor wird oftmals vernachlässigt: das Rauchen. So soll letzteres insgesamt für 7,1 Millionen Todesfälle verantwortlich sein – das sind etwa fünfmal so viele wie durch Diabetes-Erkrankungen.

Ebenfalls alarmierend ist, dass immer mehr Menschen an Depressionen und weiteren psychischen Erkrankungen leiden sollen. So waren es 2016 bereits 1,1 Milliarden Menschen, die darüber klagen.

Das einzig Positive: Dennoch steigt die allgemeine Lebenserwartung bei beiden Geschlechtern weiter an. So soll ein in 2016 geborener Junge eine durchschnittliche Lebenserwartung von 78,5 Jahre und ein Mädchen sogar 83,3 Jahre aufweisen.

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jp

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