Neue Studie enthüllt

Nehmen Sie Ibuprofen und Paracetamol? Dann sollten Sie vorsichtig sein

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Ibuprofen, Paracetamol & Co.: Wie schlimm sind ihre Nebenwirkungen wirklich?

Rezeptfreie Medikamente sind sicher, heißt es. Denn sie würden mit heftigen Nebenwirkungen ohne ärztliche Aufsicht nicht verkauft werden - oder etwa doch?

Gängige Schmerzmittel wie Aspirin, Ibuprofen oder Paracetamol sind ohne Rezept in jeder Apotheke erhältlich. Doch sind die Medikamente wirklich so unbedenklich, wie alle glauben?

Ibuprofen und Paracetamol können Hörverlust verursachen

Schmerzmittel haben viel negativere Nebenwirkungen als die meisten Menschen vermuten würden. Das zeigt eine neue Studie über verschiedene schmerzlindernde Medikamente, die im American Journal of Epidemiology veröffentlicht wurde.

Die Forscher um Dr. Gary Curhan vom Brigham and Women's Hospital fanden dabei heraus, dass bei Frauen etwa der regelmäßige Gebrauch von Paracetamol mit einem höheren Risiko des Hörverlustes einhergeht.

Analysiert wurden Daten von mehr als 55.000 Frauen. Dabei zeigte sich: Frauen, die mehr als sechs Jahre regelmäßig Ibuprofen oder Paracetamol einnahmen, hatten um ein neun bis zehn Prozent höheres Risiko an einem Hörverlust zu leiden, der sich erst nach etwa einem Jahrzehnt nachweisen ließ. Bei der Einnahme von Aspirin konnte etwas Derartiges nicht festgestellt werden.

"Ich mache mir Sorgen, dass Menschen denken, dass Ibuprofen und Paracetamol völlig unbedenklich sind und dass sie nicht über ihre möglichen Nebenwirkungen nachdenken müssen", sagt Dr. Curhan gegenüber dem Onlinemagazin Time.

Passend dazu: Arzt warnt - Ibuprofen gefährlicher als Morphium.

Studie wirft Fragen auf

Die Ergebnisse der Studie werfen Fragen zur langfristigen Sicherheit von nicht verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln auf. Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, also bei gelegentlicher, kurzfristiger Schmerzlinderung, seien die Medikamente zwar relativ unbedenklich.

Weil sie aber nicht verschreibungspflichtig sind, würden viele Menschen sie routinemäßig einnehmen, um wiederkehrende Schmerzen zu behandeln, anstatt die Ursache des Schmerzes anzusprechen, wie es heißt. "Die Menschen müssen sich der potenziellen Nachteile eines langfristigen Analgetikums bewusst sein", so Dr. Curhan.

Schwerwiegende Nebenwirkungen

Der regelmäßige Gebrauch von Schmerzmitteln kann das Risiko für Herzinsuffizienz, Nierenprobleme und Bluthochdruck erhöhen. Dies ist bereits aus früheren Studien bekannt. Die neue Studie will nun auch den negativen Einfluss auf das Hören bestätigt haben. Auch frühere Untersuchungen deuten laut Time darauf hin, dass Schmerzmittel Zellen im Ohr beziehungsweise den Blut- und Sauerstofffluss des Organs beeinflussen, die wiederum das Gehör beeinträchtigen können.

Auch interessant: Aspirin, Viagra & Co. mit ungeahnten Nebenwirkungen.

sca

Kaum zu glauben: Diese fünf Gewohnheiten können Ihre Leber zerstören

Im Gegensatz zu Glukose muss Fruchtzucker, auch Fruktose genannt, erst in der Leber umgewandelt werden, damit es als Energielieferant den Zellen zur Verfügung stehen kann. Wer allerdings zu viel Fruchtzucker in Form von Obst isst, der soll Studien zufolge sogar eine Fettleber riskieren. Experten raten daher zu maximal 25 Gramm Fruktose pro Tag. Zum Vergleich: In 100 Gramm Apfel stecken bereits sechs Gramm Fruktose.
Im Gegensatz zu Glukose muss Fruchtzucker, auch Fruktose genannt, erst in der Leber umgewandelt werden, damit es als Energielieferant den Zellen zur Verfügung stehen kann. Wer allerdings zu viel Fruchtzucker in Form von Obst isst, der soll Studien zufolge sogar eine Fettleber riskieren. Experten raten daher zu maximal 25 Gramm Fruktose pro Tag. Zum Vergleich: In 100 Gramm Apfel stecken bereits sechs Gramm Fruktose. © pixabay
Manche Medikamente, wie zum Beispiel Paracetamol, werden über die Leber abgebaut. Daher sollten Sie, wenn Sie Arzneien zu sich nehmen, stets den Beipackzettel studieren. Besonders dann, wenn Sie infolge der Einnahme unter Müdigkeit, Appetitlosigkeit oder sogar Oberbauchbeschwerden leiden. Dann sollten Sie besser zu Ihrem Hausarzt gehen und checken lassen, ob es von den Medikamenten kommen könnte.
Manche Medikamente, wie zum Beispiel Paracetamol, werden über die Leber abgebaut. Daher sollten Sie, wenn Sie Arzneien zu sich nehmen, stets den Beipackzettel studieren. Besonders dann, wenn Sie infolge der Einnahme unter Müdigkeit, Appetitlosigkeit oder sogar Oberbauchbeschwerden leiden. Dann sollten Sie besser zu Ihrem Hausarzt gehen und checken lassen, ob es von den Medikamenten kommen könnte. © pixabay
Übergewicht bringt meist schwerwiegende gesundheitliche Folgen mit sich: Von Diabetes, über Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu einer Leberverfettung. Denn überschüssiges Fett wird aus Ermangelung an Platz nicht nur in den Depots unter der Haut gelagert, sondern auch um die inneren Organe herum. Das sogenannte viszerale Fett soll Studien zufolge hochaktiv sein und Entzündungen an Leber und Co. auslösen können. Wer allerdings regelmäßig Sport treibt, der beugt Übergewicht und damit einer Leberschädigung vor.
Übergewicht bringt meist schwerwiegende gesundheitliche Folgen mit sich: Von Diabetes, über Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu einer Leberverfettung. Denn überschüssiges Fett wird aus Ermangelung an Platz nicht nur in den Depots unter der Haut gelagert, sondern auch um die inneren Organe herum. Das sogenannte viszerale Fett soll Studien zufolge hochaktiv sein und Entzündungen an Leber und Co. auslösen können. Wer allerdings regelmäßig Sport treibt, der beugt Übergewicht und damit einer Leberschädigung vor. © pixabay
Sie befinden sich in Burger, Kekse oder auch in der ach so gesunden Margarine: die Transfettsäuren. Dabei handelt es sich um künstliche Fette in stark verarbeiteten Lebensmitteln, welche bei übermäßigem Verzehr schnell zu Übergewicht führen können. Das haben jetzt auch Ernährungswissenschaftler erkannt – seitdem stehen sie in Verruf. Wer also in Zukunft darauf verzichten will, sollte stets auf die Zutatenliste einer Ware achten. Schließlich müssen die Transfettsäuren durch den Hinweis "…-Öl, zum Teil gehärtet", gekennzeichnet sein.
Sie befinden sich in Burger, Kekse oder auch in der ach so gesunden Margarine: die Transfettsäuren. Dabei handelt es sich um künstliche Fette in stark verarbeiteten Lebensmitteln, welche bei übermäßigem Verzehr schnell zu Übergewicht führen können. Das haben jetzt auch Ernährungswissenschaftler erkannt – seitdem stehen sie in Verruf. Wer also in Zukunft darauf verzichten will, sollte stets auf die Zutatenliste einer Ware achten. Schließlich müssen die Transfettsäuren durch den Hinweis "…-Öl, zum Teil gehärtet", gekennzeichnet sein. © pixabay
Cola, Limo und Co. stehen schon lange in Verruf, dick zu machen. Außerdem enthalten diese oftmals nun den vermeintlich gesunden Fruchtzucker. Doch zu viel des Guten plus etwaiges Übergewicht sorgt für eine doppelte Vergiftung der überforderten Leber. Die Folge: eine nichtalkoholische Fettleber. Wenn sich diese zusätzlich entzündet, kann am Ende sogar eine Leberzirrhose drohen.
Cola, Limo und Co. stehen schon lange in Verruf, dick zu machen. Außerdem enthalten diese oftmals nun den vermeintlich gesunden Fruchtzucker. Doch zu viel des Guten plus etwaiges Übergewicht sorgt für eine doppelte Vergiftung der überforderten Leber. Die Folge: eine nichtalkoholische Fettleber. Wenn sich diese zusätzlich entzündet, kann am Ende sogar eine Leberzirrhose drohen. © pixabay
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