WHO korrigiert Ebola-Zahlen deutlich nach unten

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Liberia, Sierra Leone und Guinea sind am stärksten von der Ebola-Krise betroffen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Zahl der Ebola-Opfer in Westafrika nach unten korrigiert. Gesundheitsbehörden in Liberia hätten zu viele Fälle gemeldet.

Nachdem die Statistiker der UN-Organisation am Wochenende für die drei am stärksten betroffenen Länder Liberia, Sierra Leone und Guinea einen Anstieg um mehr als 1000 auf fast 7000 Tote verzeichneten, meldete sie am Montagabend doch wieder knapp 6000.

Die Zahl von fast 7000 Toten sei zustande gekommen, weil von den Gesundheitsbehörden in Liberia irrtümlich zu viele Fälle gemeldet worden seien, hieß es zur Begründung. Am Sonntag hatte die WHO, der nichtstaatliche Hilfsorganisationen Ineffizienz und eine zu träge Reaktion auf die Ebola-Krise vorwerfen, die höheren Zahlen noch auf eine rückwirkende Erfassung von Ebola-Toten in Liberia zurückgeführt.

Hohe Dunkelziffer bei den Ebola-Opfern

Den nun wieder nach unten korrigierten WHO-Zahlen zufolge wurden in Liberia, Sierra Leone und Guinea 16.899 Erkrankungen sowie 5987 Todesfälle registriert. Dabei geht die WHO weiter davon aus, dass es eine hohe Dunkelziffer gibt und die wirkliche Zahl der Ebola-Opfer - besonders in schwer zugänglichen Regionen - höher ist. Andererseits lag nicht bei allen gemeldeten Fällen ein Nachweis für Ebola vor, so dass auch andere Fieberkrankheiten in Frage kommen.

Das Ebola Evakuierungsflugzeug "Robert Koch"

Das Ebola Evakuierungsflugzeug "Robert Koch"
Das Ebola Evakuierungsflugzeug "Robert Koch" landet auf dem Flughafen Berlin-Tegel. Der umgebaute Lufthansa Airbus A 340-300 verfügt nach Angaben des Auswärtigen Amts nun über eine „Sonder-Isolationseinheit“ für hochinfektiöse Patienten mit Infektionskrankheiten wie beispielsweise Ebola. © dpa
Ebola Evakuierungsflugzeug "Robert Koch"
Das Ebola-Rettungsflugzeug hat eine sogenannte Isolationszelle sowie eine innere und eine äußere Schleuse, mit denen Ebola-Patienten trotz der hochinfektiösen Ansteckung sicher transportiert werden können. © dpa
Das Ebola Evakuierungsflugzeug "Robert Koch"
Um Platz für die Isolierzellen zu schaffen, mussten die meisten Sitze ausgebaut werden. An Bord soll neben einer Lufthansa-Crew ein Ärzteteam in Schutzkleidung arbeiten. © dpa
Das Ebola Evakuierungsflugzeug "Robert Koch"
Der Rettungsflieger war bei der Lufthansa noch als „Villingen-Schwenningen„ im Einsatz. Künftig trägt er den Namen „Robert Koch“, zur Erinnerung an den deutschen Arzt und Mikrobiologen (1843-1910). © dpa
Das Ebola Evakuierungsflugzeug "Robert Koch"
Deutschland will den Airbus auch anderen Staaten zur Verfügung stellen. © dpa
Ebola Evakuierungsflugzeug "Robert Koch"
Ebola Evakuierungsflugzeug "Robert Koch". © dpa
Ebola Evakuierungsflugzeug "Robert Koch"
Ebola Evakuierungsflugzeug "Robert Koch". © dpa
Ebola Evakuierungsflugzeug "Robert Koch"
Ebola Evakuierungsflugzeug "Robert Koch". © dpa
Das Ebola Evakuierungsflugzeug "Robert Koch"
Das Ebola-Rettungsflugzeug hat eine sogenannte Isolationszelle sowie eine innere und eine äußere Schleuse, mit denen Ebola-Patienten trotz der hochinfektiösen Ansteckung sicher transportiert werden können. © dpa

dpa

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