Kinder im Osten mit besserem Impfschutz als im Westen

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Seit dem Jahr 2001 werden Daten zum Impfstatus der Bevölkerung in allen Bundesländern regelmäßig für die Schulanfänger erhoben und an das Robert-Koch-Institut übermittelt.

Berlin - Kinder in Westdeutschland sind seltener gegen Masern, Mumps, Röteln und andere Krankheiten geimpft als Gleichaltrige in Ostdeutschland.

Die Quoten für alle empfohlenen Impfungen waren bei den Schuleingangsuntersuchungen 2013 in den neuen Bundesländern im Durchschnitt höher als die in den alten, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) berichtete. Zwischen den einzelnen Bundesländern gab es zum Teil große Spannweiten.

Besonders deutlich sind die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland demnach etwa bei der Quote für die Hepatitis-B-Impfung. In den neuen Ländern lag sie bei 92,3 Prozent - 5,0 Prozentpunkte höher als im Westen. Bei Impfungen gegen Diphterie, Tetanus, Polio, Pertussis und Hib (Haemophilus influenzae Typ b) lagen die Quoten im Schnitt um 1,6 Prozentpunkte höher als in Westdeutschland. Bei Masern, Mumps und Röteln betrug der Unterschied 1,4 Prozentpunkte. Auch die Akzeptanz neuerer Impfungen wie etwa gegen Meningokokken-C ist demnach im Osten deutlich höher. Hier lagen die Quoten 5,9 Prozentpunkte auseinander.

Die größten Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern gab es bei der Impfung gegen Varizellen. Mit 59,4 Prozent war die Quote für die zweite Impfung in Bremen am niedrigsten und mit 90,9 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern am höchsten. Untersucht wurden insgesamt rund 690 000 Kinder. Die meisten von ihnen konnten Impfausweise vorlegen: In den neuen Ländern hatten 93 Prozent der Kinder ein solches Heft, in den alten Ländern 92,4 Prozent.

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