Großbritannien

Ehemalige Ebola-Patientin wieder in der Klinik

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Ebola-Patientin Pauline Cafferkey wurde Anfang 2015 als geheilt entlassen.

Eine nach einer Ebola-Infektion mehrfach erneut behandelte Krankenschwester aus Schottland ist am Donnerstag begleitet von Polizisten in eine Klinik gebracht worden. Das berichteten britische Medien.

Die Gesundheitsbehörde NHS bestätigte der Presseagentur PA, dass sich die 40-Jährige zur Beobachtung in einer Klinik im schottischen Glasgow befinde. „Ihr Zustand ist stabil“, sagte eine NHS-Sprecherin.

Ebola-Infektion Anfang 2015 als geheilt erklärt

Pauline Cafferkey hatte sich 2014 in Sierra Leone mit dem Ebola-Virus infiziert, als sie dort für eine Hilfsorganisation tätig war. Anfang 2015 wurde sie nach einer Behandlung in London für geheilt erklärt. Danach musste sie jedoch mehrfach in Zusammenhang mit der Erkrankung behandelt werden. Im September war Cafferkey von einem Gericht freigesprochen worden. Ihr war vorgeworfen worden, ihre Erkrankung zunächst verschwiegen zu haben, als sie 2014 nach Großbritannien zurückkehrte.

Bleibt das Ebola-Virus im Körper? 

Weltweit sind inzwischen mehrere Fälle erfasst, bei denen das Virus nach einer als geheilt eingestuften Ebola-Erkrankung wieder aktiv wurde. Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich der Erreger in manche Nischen des Körpers - etwa das Gehirn - zurückziehen und lange Zeit nach der Erkrankung Symptome verursachen kann. Allerdings scheint eine langanhaltende Präsenz des Virus eher die Ausnahme zu sein.

Die Ende 2013 in Westafrika ausgebrochene Ebola-Epidemie hatte über 11 000 Menschen das Leben gekostet. Das Virus gehört zu den gefährlichsten Krankheitserregern der Welt. Nach Angaben der WHO sterben 25 bis 90 Prozent der Patienten.

Das Ebola Evakuierungsflugzeug "Robert Koch"

Das Ebola Evakuierungsflugzeug "Robert Koch"
Das Ebola Evakuierungsflugzeug "Robert Koch" landet auf dem Flughafen Berlin-Tegel. Der umgebaute Lufthansa Airbus A 340-300 verfügt nach Angaben des Auswärtigen Amts nun über eine „Sonder-Isolationseinheit“ für hochinfektiöse Patienten mit Infektionskrankheiten wie beispielsweise Ebola. © dpa
Ebola Evakuierungsflugzeug "Robert Koch"
Das Ebola-Rettungsflugzeug hat eine sogenannte Isolationszelle sowie eine innere und eine äußere Schleuse, mit denen Ebola-Patienten trotz der hochinfektiösen Ansteckung sicher transportiert werden können. © dpa
Das Ebola Evakuierungsflugzeug "Robert Koch"
Um Platz für die Isolierzellen zu schaffen, mussten die meisten Sitze ausgebaut werden. An Bord soll neben einer Lufthansa-Crew ein Ärzteteam in Schutzkleidung arbeiten. © dpa
Das Ebola Evakuierungsflugzeug "Robert Koch"
Der Rettungsflieger war bei der Lufthansa noch als „Villingen-Schwenningen„ im Einsatz. Künftig trägt er den Namen „Robert Koch“, zur Erinnerung an den deutschen Arzt und Mikrobiologen (1843-1910). © dpa
Das Ebola Evakuierungsflugzeug "Robert Koch"
Deutschland will den Airbus auch anderen Staaten zur Verfügung stellen. © dpa
Ebola Evakuierungsflugzeug "Robert Koch"
Ebola Evakuierungsflugzeug "Robert Koch". © dpa
Ebola Evakuierungsflugzeug "Robert Koch"
Ebola Evakuierungsflugzeug "Robert Koch". © dpa
Ebola Evakuierungsflugzeug "Robert Koch"
Ebola Evakuierungsflugzeug "Robert Koch". © dpa
Das Ebola Evakuierungsflugzeug "Robert Koch"
Das Ebola-Rettungsflugzeug hat eine sogenannte Isolationszelle sowie eine innere und eine äußere Schleuse, mit denen Ebola-Patienten trotz der hochinfektiösen Ansteckung sicher transportiert werden können. © dpa

dpa

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