Ist Brot besser?

Aus diesem einfachen Grund machen Brötchen zum Frühstück dick

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Brot und Kohlenhydrate stehen seit längerem in Verruf als Dickmacher.

Zum Sonntagsfrühstück gehören bei vielen Deutschen Brötchen einfach dazu. Doch diese stehen jetzt in Verruf – weil sie dick machen sollen.

Was gibt es Schöneres am frühen Morgen als der Duft von warmen, frisch gebackenen Brötchen? Doch schnell kann einem der Appetit darauf verdorben werden – schließlich raten immer mehr Fitnessgurus und Promis davon ab.

Brot oder Brötchen - was macht dick und was gesund?

Weißes Brot steht seit längerem auf der roten Liste – es enthalte nur "leere Kalorien", viel zu viele Kohlenhydrate und wegen seines hohen glykämischen Index soll es den Blutzuckerspiegel zu sehr in die Höhe schießen lassen. Zudem seien verarbeitete Lebensmittel wie weiße Brötchen wahre Dickmacher, da man schnell wieder Heißhunger verspüre. Also auf die heiß geliebten Backwaren in Zukunft verzichten? Oder ist eine Scheibe Brot doch die gesündere Alternative?

Für Ernährungsmedizinerin Patricia Haberl steht fest: Egal, ob Brot oder Brötchen – viel wichtiger sei es, ob Vollkorn oder nicht. "In der Bevölkerung gibt es eine unberechtigte Angst vor Kohlenhydraten. Die guten, also die langkettigen, machen nicht automatisch dick, sondern können sogar Übergewicht verhindern", erklärt sie gegenüber der Apotheken Umschau.

Immer mehr Studien bestätigen, dass Kohlenhydrate weder dick noch krank machen sollen.

Ernährungsexpertin: Vollkorn macht länger satt und sorgt mit Eiweiß für eine schlanke Linie

Da Vollkornprodukte mehr Ballaststoffe enthalten, machen sie schneller und langanhaltender satt. Zudem haben sie mehr Mineralstoffe, B-Vitamine und Spurenelemente als raffinierte Backwaren. Auch wenn das Weißbrot (70 bis 90 Kilokalorien pro Scheibe) gegenüber dem Vollkornbrot (100 Kilokalorien) in der Kalorienbilanz die Nase vorn hat, isst man von ersterem mehr, weil es nicht gut sättigt – und kommt so am Ende auf mehr Kalorien, die sich auf die Hüfte schlagen können.

Doch nicht nur der Untersatz, auch der Belag ist entscheidend dafür, dass man sich lange satt fühlt und seinem Körper alle wichtigen Nährstoffe zuführt. Daher empfiehlt die Ernährungsexpertin, viel Eiweiß in Form von Quark, Käse oder einem Putenbrustaufschnitt dazu zu kombinieren. Oben drauf das Ganze noch mit Gemüse wie Gurke oder Tomate sowie Kräutern garnieren – fertig ist das gesunde Power-Frühstück.

Auch interessant: Darum macht Schlafmangel dick

Lesen Sie hier auch, welches Lebensmittel zum Frühstück die Pfunde zudem purzeln lassen kann.

jp/Video: Glomex

Schnell schlank und fit: Sieben gesunde Zuckeralternativen

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