Kollaps droht

Darum ist es gefährlich, wenn Sie zu wenig Wasser trinken

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Wer viel Wasser trinkt, tut sich und seinem Körper viel Gutes. Ansonsten drohen Kreislaufbeschwerden.

Viel trinken ist gesund für den Körper, heißt es. Doch die wenigsten schaffen das täglich. Diese Nachlässigkeit kann allerdings im Sommer gefährlich enden.

Die Deutschen trinken zu wenig. Deshalb warnen Gesundheitsbehörden immer wieder, dass wir mehr Flüssigkeit zu uns nehmen sollen.

Während Models wie Heidi Klum & Co. auf drei Liter Wasser pro Tag schwören, ist es für Normalsterbliche je nach Gewicht, Größe und Aktivität individuell geregelt.

Meistens schwirrt aber die Mengenangabe "mindestens 1,5 Liter pro Tag" durch den Raum.

Wasser trinken im Sommer besonders wichtig

Im Sommer klappt das vielleicht bei einigen, doch im Winter nehmen laut Experten viele zu wenig Flüssigkeit auf. Besonders beim Sport ist es wichtig, den Flüssigkeitshaushalt hoch zu halten. Was allerdings nur wenige wissen: Wer geringfügig einmal zu wenig trinkt, bringt damit schon den Körper durcheinander.

Der Grund: Unser Körper besteht zu 70 Prozent aus Wasser, bei Säuglingen sind es sogar 80 und bei älteren Menschen nur noch bis zu 50 Prozent.

Es ist in unseren Zellen und für viele Vorgänge im Körper verantwortlich. Ohne Wasser könnten wir gar nicht richtig funktionieren, weder unsere Organe noch unsere Muskeln.

Flüssigkeitshaushalt: Wasser trinken füllt Speicher wieder auf

Doch durch Bewegung, hohe Temperaturen und Schweiß verlieren wir tagtäglich viel Flüssigkeit. So kann man in einem kühlen Raum bei hoher Luftfeuchtigkeit länger ohne Wasser auskommen, als beim Joggen in der prallen Mittagshitze.

Besonders bei letzterem ist es unbedingt ratsam, stets eine Flasche Wasser bei sich zu haben. Schließlich muss der Flüssigkeitsverlust wieder ausgeglichen werden – ansonsten fühlen wir uns schlecht, oder es droht im schlimmsten Falle sogar ein Kreislaufkollaps.

So trinken Sie genug Wasser am Tag

Deshalb empfehlen Ärzte, alle paar Stunden 200 Milliliter Wasser zu trinken. Wer mehr zu sich nimmt, tut sich selbst damit nichts Gutes.

Der Grund: Wer einen ganzen Liter trinkt, kann trotzdem nur 200 Milliliter über seinen Dünndarm aufnehmen. Mehr passt nämlich nicht auf einmal hinein.

Der Rest wird einfach nur ausgeschieden. Zudem kann es passieren, dass sich bei zu viel Flüssigkeit ein Gefühl von Übelkeit einstellt. Daher ist es schließlich ratsam, immer wieder kleine Schlucke über den Tag verteilt zu sich zu nehmen als eine Flasche Wasser auf einmal zu trinken.

Von Jasmin Pospiech

WWF warnt vor Katastrophen: Wasser wird weltweit knapper

Menschen suchen Wasser während eines Sandsturms in Ostafrika. Foto: Dall/Danish Red Cross/Archiv
Menschen suchen Wasser während eines Sandsturms in Ostafrika. Foto: Dall/Danish Red Cross/Archiv © Jakob Dall /Danish Red Cross
Eine Peta-Aktivistin badet mitten in Taipeh, um darauf hinzuweisen, dass nicht durch Trinken und Waschen, sondern durch die Produktion von Lebensmitteln und anderen Gütern das meiste Wasser verbraucht wird. Foto: Ritchie B. Tongo
Eine Peta-Aktivistin badet mitten in Taipeh, um darauf hinzuweisen, dass nicht durch Trinken und Waschen, sondern durch die Produktion von Lebensmitteln und anderen Gütern das meiste Wasser verbraucht wird. Foto: Ritchie B. Tongo © Ritchie B. Tongo
Durch die Globalisierung wirken sich Dürren, wie hier in Kalifornien, auch auf Mitteleuropa aus. Foto: Michael Nelson/Archiv
Durch die Globalisierung wirken sich Dürren, wie hier in Kalifornien, auch auf Mitteleuropa aus. Foto: Michael Nelson/Archiv © Michael Nelson
Eine verendete Kuh in einem ausgetrockneten Flußlauf in Südafrika. Foto: Kim Ludbrook/Archiv
Eine verendete Kuh in einem ausgetrockneten Flußlauf in Südafrika. Foto: Kim Ludbrook/Archiv © Kim Ludbrook
Dürre und Hunger in Kenia: Experten sehen auch im Klimawandel Gründe für die Flüchtlingsströme. Foto: Stephen Morrison/Archiv
Dürre und Hunger in Kenia: Experten sehen auch im Klimawandel Gründe für die Flüchtlingsströme. Foto: Stephen Morrison/Archiv © epa Stephen Morrison
Land ohne Wasser: Dürre in Indien. Foto: str
Land ohne Wasser: Dürre in Indien. Foto: str © Str
Ein Junge trägt in der Nähe von Mandalay in Myanmar Wassereimer durch die ausgedörrte Landschaft. Foto: Hein Htet/Archiv
Ein Junge trägt in der Nähe von Mandalay in Myanmar Wassereimer durch die ausgedörrte Landschaft. Foto: Hein Htet/Archiv © Hein Htet
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