Schlaganfall

17-Jähriger stirbt an Knutschfleck

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Knutschflecken tun nicht weh und gelten eigentlich harmlos. 

Diese Geschichte klingt unfassbar! Ein junger Mexikaner ist an den Folgen eines Knutschflecks gestorben. Seine Freundin hatte sich an seinem Hals verewigt und dabei wohl ein Blutgerinnsel verursacht. 

Knutschflecke galten bislang als peinlich, aber harmlos. Für einen 17-jährigen Teenager hatte der blaue Fleck am Hals jedoch tödliche Folgen, wie mexikanische Medien berichten.

Demnach war die Liebesbekundung seiner Freundin so heftig, dass sich wohl ein Blutgerinnsel gebildet haben soll. Im Gehirn soll der Blutklumpen dann einen tödlichen Schlaganfall verursacht haben. 

Ein Knutschfleck ist aus medizinischer Sicht ein Hämatom direkt unter der Haut. Es wird auch als blauer Fleck oder Bluterguss bezeichnet. Blaue Flecken auf der Haut sind normalerweise kein Grund zur Sorge. Durch einen Schlag oder Stoß zerreißen die empfindlichen Blutgefäße unter der Haut. Das Blut breitet sich in das umliegende Gewebe aus. Die Stelle schwillt zuerst an und färbt sich zunächst rot, dann blau. Im Laufe der Zeit bauen Enzyme den roten Blutfarbstoff, das Hämoglobin, im Blut ab. Deswegen verfärbt sich das Hämatom weiter grün, später gelb. 

Bei einem Knutschfleck wird durch das Saugen ein Unterdruck erzeugt, der die kleinen Blutgefäße platzen lässt. Blaue Flecken am Hals können aber auch ganz ungewollt bei einem wilden Liebesspiel entstehen. Als gefährlich oder gar tödlich galt das Souvenir am Hals bislang allerdings nicht. Obwohl es schon einzelne Berichte über vorübergehende Lähmungen gibt.

Erster Fall in Neuseeland

Das Fachmagazin The New Zealand Medical Journal hatte vor ein paar Jahren (2011) von einem ähnlichen Fall berichtet. Dabei handelte es sich allerdings um eine Patientin, die Raucherin war und eine Immunerkrankung hatte. Ihre Gefäße waren bereits beschädigt. Die Frau hatte einen leichten Schlaganfall, nachdem sie ihr Partner beim Sex kräftig am Hals geküsst hatte.

ml

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