Dr. Oetker und Wagner getestet

Tiefkühlpizza im Test: Schadstoffe in Salami-Pizzen gefunden – Eine fällt komplett durch

Tiefkühlpizza
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Tiefkühlpizza: das schnelle, einfache Abendessen.

Ökotest hat 20 Tiefkühlpizzen mit Salami-Belag getestet, darunter Dr. Oetker, Wagner und Eigenmarken. Dabei wurden besorgniserregende Schadstoffe in einigen Produkten gefunden.

Wenn es beim Kochen mal schnell gehen soll und nicht super gesund sein muss, greifen viele gern zur Tiefkühl-Pizza*. Die Auswahl in der Tiefkühltheke ist groß, von verschiedenen Belägen über Marken- und Billig-Produkte bis zu veganen Varianten. Doch die Lieblingspizza der Deutschen ist und bleibt die Salami-Pizza.

Ökotest hat 20 Tiefkühl-Pizzen der Sorte Salami von verschiedenen Herstellern einer Geschmacks- und Schadstoffprüfung unterzogen: Dabei waren Produkte von Wagner, Dr. Oetker sowie Supermarkt- und Discounter-Eigenmarken. Nur zwei der TK-Pizzen erhielten die Bestnote, zehn Pizzen immerhin die Note „Gut“. Eine Salami-Pizza fiel sogar durch den Test. Ökotest bemängelt vor allem das Übermaß an Salz und besorgniserregende Verunreinigungen durch Mineralöl.

Ökotest vergleicht Tiefkühl-Pizzen: Salami-Pizza durch Mineralöl verunreinigt

Laut Ökotest gibt es erstaunliche Unterschiede in Bezug auf die Qualität der Inhaltsstoffe und Konsistenz der zubereiteten Pizzen. Stark kritisiert wird der Fund von Mineralöl in sechs Salamipizzen, genauer gesagt handelt es sich um gesättigte Mineralölkohlenwasserstoffe (MOSH), die sich in Organen anreichern können. Welche Folgen das für Menschen hat, ist noch unklar.

In fünf der geprüften Pizzen ist der MOSH-Gehalt erhöht, in einer Pizza sogar stark erhöht: in der „Ja! Steinofenpizza Salami“ von Rewe. Doch wie kommt Mineralöl in ein Lebensmittel? Ökotest vermutet, dass das Mineralöl bei der Produktion in Maschinen über technische Fette in die Pizzen oder deren Zutaten gelangt.

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Zu viel Salz in Tiefkühl-Pizza: Ökotest warnt vor gesundheitlichen Folgen – Verbesserung in Sicht

„Die Ofenfrische Salami“ von Dr. Oetker fiel negativ auf, denn sie enthielt den Zusatz Calciumphosphat, was ebenfalls gesundheitsschädlich sein kann. Wenn man zu viel Phosphat aufnimmt, kann es die Nieren schädigen. Auch zu viel Salz wird bei den meisten Tiefkühlpizzen bemängelt. Salz kann das Risiko erhöhen, an Bluthochdruck zu erkranken. Eine Konsequenz: Der Wirtschaftsverband der deutschen Tiefkühlindustrie hat der Regierung nun zugesagt, bis zum Jahr 2025 den durchschnittlichen Salzgehalt in TK-Pizza auf 1,25 Gramm pro 100 Gramm zu reduzieren. Beim Ökotest-Vergleich liegen bisher nur drei der 20 Pizzen unter diesem Wert.

Ein weiteres Problem bei Salami ist, dass meistens Nitritpökelsalz verwendet wird. Und das, obwohl Nitrit krebserregende Nitrosamine im Körper bilden kann. Sie können auf der Zutatenliste checken, ob Nitritpökelsalz enthalten ist, indem Sie nach „Natriumnitrit“ suchen. Bei seltenem Genuss von Salami-Pizza sollen sich Verbraucher aber keine Sorgen machen müssen, wie auch hna.de* berichtet.

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Salami-Pizza im Ökotest-Vergleich: Bestnoten nur für 2 Pizzen

  • Eismann Pizza Salami (2 Stück) für 4,07 Euro pro 375 Gramm
  • Pizza ‘Ah Steinofen-Pizza (3 Stück) von Aldi für 0,88 Euro pro 375 Gramm

Zehn Salami-Pizzen erhielten immerhin die Note „Gut“, darunter unter anderem die Produkte von Edeka, Netto und Kaufland.

Salami-Tiefkühl-Pizzen im Vergleich bei Ökotest: Fazit

Zwölf der 20 Fertigpizzen gehen mit guten Noten aus dem Ökotest. Dennoch: die Inhaltsstoffe von Salamipizzen sind nicht gut für Ihre Gesundheit und sollten deshalb selten auf dem Speiseplan stehen. Ökotest empfiehlt, sich zu zweit eine Pizza zu teilen und dazu einen Salat oder Gemüse zu essen, das verbessere die Nährwertbilanz schon enorm. Auch der Griff zu teurerer Bio-Pizza kann sich lohnen, da bei Bio-Herstellern strengere Anforderungen an die Tierhaltung für Fleisch- und Käseproduktion gestellt werden. (mad) *Merkur.de und hna.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Quelle: Ökotest

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