Rezept

Backen Sie 3-Zutaten-Brötchen – ohne Hefe und ohne Backofen

Brötchen backen
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Brötchen backen ohne Wartezeit: Ein Frühstückstraum wird wahr.

Sie lieben warme, frische Brötchen, haben aber keine Lust, dafür zum Bäcker zu gehen? Machen Sie sich doch einfach mal selbst – blitzschnell, auch für Anfänger.

Frische Brötchen sind das Highlight beim Frühstück. Leider müssen die meisten dafür einen mehr oder weniger langen Weg zum Bäcker ihres Vertrauens bewältigen. Das lohnt sich natürlich, denn nichts geht über frische Bäckerbrötchen, aber wenn Sie heute mal nicht das Haus verlassen wollen, können Sie selbst Brötchen backen. Mit diesem einfachen Rezept geht es viel schneller als Sie denken – besonders, wenn Sie den Pfannen-Tipp am Ende beherzigen!

Keine Wartezeit für diese Brötchen zum Selberbacken

Echte Bäckerbrötchen bestehen hauptsächlich aus drei Zutaten – Mehl, Wasser und Hefe. Eventuell kommt noch Backmalz dazu, das ist aber schon kein Muss. Wenn Sie selbst mit Hefe backen, müssen Sie ein wenig Zeit einplanen. Bis zu 2,5 Stunden Ruhezeit sind in der Regel nötig, damit die Brötchen schön aufgehen. Das heißt, Sie müssen früh aus den Federn, wenn Sie Ihre frischen Brötchen zum Frühstück genießen wollen. Es gibt aber auch Alternativen ohne Hefe wie dieses Rezept, das Ihnen viel Arbeit und Zeit spart.

Schnelle Frühstücksbrötchen – auch ohne Backofen: Diese Zutaten brauchen Sie

  • 1 Becher griechischer Joghurt (200 g)
  • 200 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz (optional)

Pfeifen Sie auf das MHD: So erkennen Sie, ob ein Lebensmittel verdorben ist

Brot, das schimmelt, gehört in den Müll. Hartes Brot können Sie dagegen noch retten.
Kennen Sie die Regel, dass ein fauler Apfel den ganzen Korb verdirbt? So ähnlich ist es mit Brot auch. Wenn Sie an einem Brotlaib oder auch nur an einer Brotscheibe Schimmel entdecken, sollten Sie das gesamte Brot in den Müll werfen. Brot ist so porös, dass die Schimmelsporen ganz leicht und rasend schnell alles durchdringen. Ist das Brot dagegen nur abgelaufen, hart oder trocken, müssen Sie nicht gleich Abschied nehmen. © picture alliance/dpa
Eier Haltbarkeit erkennen
Je älter ein Ei ist, desto mehr Luft konnte durch die poröse Eierschale ins Innere gelangen. So entsteht ein Luftpolster zwischen Eigelb und Schale. Wenn Sie das Ei in ein Glas mit Wasser legen, schwimmt deshalb die Seite mit der Luftblase oben. Wenn es schließlich an der Oberfläche schwimmt, ist das Ei mit höchster Wahrscheinlichkeit verdorben. © picture alliance/dpa
Fisch Haltbarkeit erkennen
Wenn Sie ihn an der Fischtheke gekauft haben, bleiben Ihnen noch maximal drei Tage, lieber weniger. Sobald der Fisch schlecht ist, wird seine Haut und das Fleisch schleimig und der typische, unangenehme Fischgeruch steigt Ihnen in die Nase. Finger weg! © Holger Hollem/dpa
Fleisch Haltbarkeit erkennen
Frisches, rohes Fleisch hat einen eigentümlichen Geruch, den ungeübte Nasen schon mal falsch interpretieren können. Dabei verströmt fauliges Fleisch einen Gestank, dem man sich kaum nähern kann. Ist das Fleisch außerdem noch schleimig oder klebrig, lassen Sie bitte die Finger davon. Farbveränderungen sind zwar nicht per se ein Hinweis auf verdorbenes Fleisch, aber gräulich sollte es nicht aussehen. © Oliver Berg/dpa
Joghurt Haltbarkeit erkennen
Wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, ist das aber noch lange kein Grund, den Joghurt wegzuschmeißen. Meist ist er noch völlig in Ordnung und genießbar. Die enthaltenen Bakterien funktionieren dabei wie ein natürliches Konservierungsmittel. Erst, wenn sich auf der Oberfläche ungewöhnlich für Flüssigkeit bildet und der Joghurt auch unten im Becher flüssig ist, sollten Sie ihn entsorgen. © picture alliance / dpa
Käseplatte mit Wein
Je weicher und feuchter der Käse, desto leichter wird er schlecht. Er fängt dann an, unangenehm sauer zu riechen. Auch bei Schimmelbefall sollten Sie Weichkäse in die Tonne werfen, da dieser die feuchte Käsemasse sehr schnell durchdringt und dabei nicht unbedingt sichtbar ist.  © crisper85/Imago
Käse Haltbarkeit erkennen
Das gilt natürlich nicht für Sorten mit Edelschimmel, wie Gorgonzola, Brie oder Roquefort. Hartkäse wie Parmesan hat eine deutlich längere Haltbarkeit. Hier können Sie Schimmel an den Außenseiten ruhig großzügig wegschneiden und den Rest des Laibes ohne schlechtes Gewissen genießen. © Harald Tittel/dpa
Milch Haltbarkeit erkennen
Schlechte Milch müssen Sie nicht in jedem Fall wegschütten. Schmeckt oder riecht die Milch schlecht oder ist sie klumpig geworden, dann müssen Sie sie entsorgen. Das gilt aber nicht für unbehandelte Milch. Daraus können Sie noch einiges zaubern.  © picture alliance/dpa
Olivenöl Haltbarkeit erkennen
Olivenöl muss fruchtig riechen, dann können Sie es jahrelang genießen. Altes, schlechtes Öl riecht dagegen ranzig, teilweise sogar wie Motoröl. Lagern Sie das Öl am besten dunkel und dicht verschlossen, dann kann es sich viele Jahre halten. © Lorenzo Carne/dpa
Wurst Haltbarkeit erkennen
Sie haben Wurst an der Fleischertheke gekauft? Dann sollten Sie sie so schnell wie möglich verbrauchen, am besten innerhalb der nächsten drei Tage. Fängt die Wurst an, seltsam zu riechen und schleimig zu werden, haben Bakterien ganze Arbeit geleistet. Dauerwurst, wie Salami, hält sich länger, wie der Name schon verrät. © Patrick Pleul/dpa

So backen Sie die schnellen Frühstücksbrötchen ohne Hefe

  1. Heizen Sie den Backofen auf 200 Grad vor – außer Sie probieren unseren Pfannen-Tipp unten aus.
  2. Schütten Sie den Joghurt in eine Schüssel und bewahren Sie den Joghurtbecher auf.
  3. Den Becher füllen Sie nun einfach bis zum Rand mit Mehl.
  4. Vermischen Sie das Mehl in einer zweiten Schüssel mit dem Backpulver und der Prise Salz. Der Joghurt hat in der Regel genügend Geschmack.
  5. Verkneten Sie nun das Mehl mit dem Joghurt zu einem Teig – per Hand oder mit dem Knethaken des Handrührgeräts. Der Teig ist eher feucht. Wenn er zu klebrig ist, um ihn weiterzuverarbeiten, geben Sie nach und nach noch etwas Mehl dazu.
  6. Formen Sie mit bemehlten Händen aus dem Teig drei bis vier Brötchen und platzieren Sie diese auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech.
  7. Nun müssen Sie die Brötchen nur noch etwa 20 Minuten backen, bis sie eine goldene Farbe angenommen haben und schön knusprig sind.

Essen Sie die Brötchen am besten noch warm und frisch. Zum Aufbewahren eignen sie sich nicht, aber da sie so schnell gemacht sind, müssen Sie die Semmeln ja auch nicht auf Vorrat backen.

Tipp: Brötchen in der Pfanne backen statt im Backofen

Wenn Sie für die wenigen Brötchen nicht extra den Ofen anheizen wollen, können Sie sie auch ganz einfach in der Pfanne backen. Streichen Sie dazu eine Pfanne dünn mit Öl aus und platzieren Sie die Semmeln darin. Drücken Sie sie ein wenig platt und braten Sie sie dann von beiden Seiten bei geringer bis mittlerer Hitze, bis sie goldbraun sind. So werden die Semmeln von außen schön knusprig und bleiben innen saftig.

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