Fünf Mehl-Alternativen

So können Sie Mehl beim Backen ersetzen

Backen mit Hefe und Mehl.
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Sie wollen auf Weizenmehl verzichten? Hier finden Sie gute Alternativen.

Es gibt verschiedene Gründe, auf Weizen- oder Dinkelmehl zu verzichten. Hier finden Sie Alternativen, die Sie stattdessen zum Backen verwenden können.

Manche Menschen vertragen aus gesundheitlichen Gründen, wie Glutenintoleranz, kein Mehl. Andere wollen sich Low Carb* ernähren, wodurch kohlenhydrathaltige Lebensmittel wie Brot und Brötchen aus Weizenmehl ebenfalls tabu sind. Was auch immer der Grund ist, die Frage stellt sich: Wie kann man ohne Mehl backen? Hier gibt es eine Übersicht über verschiedene Weizen- und Dinkelmehl-Alternativen und was Sie jeweils beachten müssen.

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Mehl ersetzen beim Backen: gute Alternativen

Wichtig zu wissen

Da diese Mehl-Alternativen nicht das Klebereiweiß Gluten enthalten, das für die Bindung sorgt, müssen Sie beachten, das man sie oft nicht 1:1 in Rezepten ersetzen kann. Sie sollten daher z. B. Eigelb, Chia- oder Flohsamen mit in den Teig geben, um ein gutes Ergebnis zu bekommen, oder das Verhältnis anpassen.

  • Gemahlene Mandeln oder Haselnüsse: Sie ziehen nicht so viel Flüssigkeit wie herkömmliches Mehl. Rechnen Sie daher mit 125 Gramm Mandeln pro 100 Gramm Mehl im Rezept.
  • Mandelmehl: Dabei handelt es sich nicht um das Gleiche wie gemahlene Mandeln! Mandelmehl ist feiner und stark entölt, es kann darum beim Backen Flüssigkeit aufnehmen. Sie können es also in gewohnter Menge im Rezept anstelle von Mehl verwenden.
  • Kokosmehl: Genau richtig für Kokos-Fans, denn dieser Ersatz trägt einen intensiven Eigengeschmack. Aber: Kokosmehl sollte man beim Backen mit einem anderen Mehl mischen, z. B. Mandelmehl oder Maniokmehl.
  • Hafermehl: Bei Hafermehl brauchen Sie nur dreiviertel der Menge von Weizenmehl, wie es im Rezept angegeben ist. Da es nicht so gut klebt, sollten Sie auch dieses Mehl mit einer anderen Sorte mischen.
  • Proteinpulver: Dieser Mehlersatz eignet sich vor allem, wenn man eine Eiweißquelle sucht, etwa um den Muskelaufbau zu fördern. Produkte auf Basis von Casein und Soja lassen sich besonders gut zum Backen verwenden, aber z.B. auch für leckere Pancakes. Zudem gibt es Proteinpulver in verschiedenen Geschmacksrichtungen wie Erdbeere und Schoko.

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Wem es darum geht, beim Essen möglichst viele Kalorien einzusparen, der hat eine große Auswahl. Denn: Nicht nur Gemüse ist gesund und kalorienarm.

(mad) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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