Die beste Butter

Butter im Check: Deutsche Markenbutter hat die höchste Qualität und wird ständig kontrolliert

Butter ist Butter, kommt aber doch in unzähligen Geschmacksrichtungen und Qualitäten. Deutsche Markenbutter hat das höchste Qualitätssiegel im Bereich.

„Butter bei die Fische!“ – und bei allem anderen auch. Butter wird in Deutschland als Brotaufstrich, zum Kochen, Backen, Braten, Glasieren und noch für einige andere Tätigkeiten in der Küche verwendet. Im Supermarkt gibt es sie in allen möglichen Formen, bunten Verpackungen und mit zahlreichen Labeln und Beschreibungen zu kaufen. Die geschulte Hausfrau oder der Hausmann greift dabei meist zur guten „Deutschen Markenbutter“, aber warum eigentlich? Darum hat Markenbutter die höchste Qualität und was Sie beim Kauf Ihrer Butter beachten sollten.

Deutsche Markenbutter: Höchste Qualität und ständig kontrolliert

Zunächst einmal sei gesagt: Geschmäcker sind verschiedenen. Die Süßrahmbutter, die dem einen schmeckt, kann für den anderen, der Sauerrahmbutter bevorzugt, schon wieder unbekömmlich sein – und umgekehrt. Wenn Ihnen aber alles schmeckt und es lediglich darum geht, die beste Qualität zu kaufen, dann sollten Sie im Supermarktregal zur „Deutschen Markenbutter“ greifen. Wollen Sie beim Einkaufen sparen und Butter im Angebot auf Vorrat kaufen, können Sie sie auch einfrieren, um sie länger haltbar zu machen.

Wofür verwenden Sie Butter im Haushalt am häufigsten?

Das ist nicht etwa eine Marke, sondern die Bezeichnung einer Handelsklasse, die von jeder Buttermarke verwendet werden kann, solange das betreffende Produkt den entsprechenden Vorschriften genügt. Laut der Butterverordnung ist „Deutsche Markenbutter“ die qualitativ hochwertigste Butter in Deutschland und der Begriff kann nur für Butter verwendet werden, die aus Milch von Kühen oder aus dieser Milch gewonnener Sahne hergestellt wird. Während der Verarbeitung des pasteurisierten Rahms dürfen lediglich Wasser und Speisesalz sowie bestimmte Milchsäurebakterien verwendet werden.

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Einmal im Monat wird eine amtliche Butterprüfung durchgeführt, bei der die zu testende Butter von den Molkereien auf Aussehen, Geruch, Geschmack und Textur, Wasserverteilung, Streichfähigkeit und den pH-Wert getestet werden muss. Dabei müssen mindestens vier von fünf Punkten erreicht werden. Die Ergebnisse müssen die Molkereien selbst an die zuständigen Landesbehörden einschicken. Stichprobenartig werden Betriebe außerdem vor Ort oder die Produkte im Supermarkt kontrolliert. Ürbigens: Wenn Sie keine Butter im Haus haben, können Sie die Zutat beim Backen oder Kochen durch Öl ersetzen.

Andere Buttersorten: Für jeden Süß-, Sauer- und Feinschmecker eine Auswahl

Wenn man nun aber nicht unbedingt Wert darauf legt, „Deutsche Markenbutter“ zu kaufen, dann hat man im Kühlregal wahrlich die Qual der Wahl.

  • Neben der Markenbutter steht meist die „Deutsche Molkereibutter“, ein ebenso interessanter Butter-Titel, der allerdings ein wenig leichter zu bekommen ist. Bei der Erzeugung von Molkereibutter darf nämlich zusätzlich noch Molkenrahm verwendet werden. Außerdem muss diese Handelsklasse nur alle zwei Monate überprüft werden und es reichen drei von fünf Bewertungspunkten, um die Bezeichnung behalten zu dürfen.
  • Darüber hinaus gibt es Sorten wie Sauerrahmbutter, die aus mild-sahnigem Rahm oder ungesäuerter Milch besteht. Sauerrahmbutter hingegen wird aus Rahm hergestellt, der durch Milchsäurekulturen ein säuerliches Aroma bekommt. Diese Butter reift mehrere Stunden heran. Im Gegensatz zu Sauerrahmbutter werden mild gesäuerte Butter erst nach dem Reifen Milchsäurekulturen hinzugefügt. Dadurch hält sich der säuerliche Geschmack in Grenzen.
  • Von diesen Bezeichnungen einmal abgesehen, gibt es auf den Butterverpackungen im Supermarkt noch Weiteres zu lesen. Dort können noch Begriffe stehen wie „Weidebutter“, „Alpenbutter“, „Landbutter“, „Irische Butter“, „Bergbauernbutter“ oder was den Herstellern sonst gerade so eingefallen ist, um ihre Produkte zu vermarkten. Solche Bezeichnungen sind nicht gesetzlich geschützt oder definiert und können nach eigener Vorliebe und Marketing-Strategie der Molkereien verwendet werden.

Die ewige Frage: Der Unterschied zwischen Butter und Margarine

Der Unterschied zwischen Butter und Margarine ist kurz erklärt etwa wie der zwischen Fleisch und Tofu. Während Butter aus Kuhmilch oder einer anderen Tiermilch hergestellt wird, besteht Margarine meist hauptsächlich aus pflanzlichen Inhaltstoffen, unter anderem Raps-, Oliven- oder Sonnenblumenöl. Das macht Margarine zum einen vegan, oft streichzarter und reich an Omega-3-Fettsäuren, kann auf der anderen Seite aber auch zu mehr Schadstoffen in der Herstellung durch zum Beispiel Mineralöl und Palmöl führen, wie Öko-Test erst kürzlich feststellte. Wussten Sie eigentlich, dass Rama gar keine Margarine (mehr) ist?

Welche Lebensmittel dürfen Sie nach dem Auftauen nicht wieder einfrieren?

Frau vor dem Tiefkühlfach mit eingefrorenem Obst in den Händen.
Sicher haben Sie auf der Verpackung von Tiefkühlkost wie TK-Pizza oder Fischstäbchen schon mal den Hinweis gelesen: „Nach dem Auftauen nicht wieder einfrieren“: Dieser Hinweis ist sogar gesetzlich in der Verordnung über tiefgefrorene Lebensmittel festgelegt.  © epd/Imago
Und Sie sollten sich auch daran halten. Bei einem zweitmaligen Einfrieren ist die Lebensmittelsicherheit nicht mehr gewährleistet.
Und Sie sollten sich auch daran halten. Bei einem zweitmaligen Einfrieren ist die Lebensmittelsicherheit nicht mehr gewährleistet.  © Jochen Tack/Imago
Tiefkühlpizza mit Mozzarella.
Nach dem Auftauen wieder einfrieren? Bei Tiefkühlprodukten wie Pizza ist die sogenannte „Gelinggarantie“ bei einem doppelten Einfrieren nicht mehr gewährleistet. © CSH /Imago
Fischstäbchen mit Kartoffelbrei und Salat.
Auch für Fischstäbchen gilt, dass Sie das lieber bleiben lassen sollten. Bei einem zweitmaligen Einfrieren ist die Lebensmittelsicherheit nicht mehr gewährleistet. © imago images / Westend61
Aufgebackene Brötchen auf einem Backrost.
Bei Lebensmitteln, die nur aufgetaut werden müssen, wie etwa Aufback-Brötchen, ist die Gefahr relativ gering.  © Petra Schneider-Schmelzer/Imago
Tiefkühlgemüse mit Packung.
Auch bei Gemüse ist die Gefahr relativ gering. Tiefgefrorenes Gemüse können Sie prinzipiell nach dem Auftauen noch einmal einfrieren. © imago-images
Frischer Fisch riecht nach nichts.
Vorsicht geboten ist beim erneuten Einfrieren von Fisch und Fleisch, das gilt sowohl für rohe Ware als auch gegarte. © picture alliance/dpa/Christian Charisius
Rohes Hähnchenfleisch und Gewürze auf einem Holzbrett.
Rohes Fleisch, insbesondere Geflügel, sollten Sie keinesfalls erneut einfrieren, sondern zunächst durchgaren und dann in den Gefrierschrank legen. © tycoon/Imago
Hackfleisch einfrieren - so geht es richtig.
Hackfleisch sollten Sie niemals auftauen und wieder einfrieren: stattdessen durchgaren, dann ist auch das Einfrieren kein Problem. © Hauke-Christian Dittrich/dpa
Bolognese-Sauce selber kochen.
Zum Beispiel können Sie aus dem Hackfleisch eine leckere Bolognese kochen. Die lässt sich dann auch prima einfrieren. © Kia Cheng Boon/Imago

Wer auf die Streichbarkeit bei Butter besonders Wert legt, sollte den Aufstrich übrigens nicht einfach in der Küche stehen lassen. Experten empfehlen, Butter im Kühlschrank aufzubewahren, damit die Fette darin nicht so schnell ranzig werden. Stattdessen sollte man sie vor dem Verzehr einfach frühzeitig herausholen, damit sie streichzarter wird, oder in einem Butterfach im Kühlschrank mit etwas höheren Temperaturen aufbewahren.

Rubriklistenbild: © Shotshop/Imago

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