1.500 Euro

Ein Abendessen im teuersten Restaurant der Welt kostet so viel wie das neueste iPhone

Exquisite und spektakulär essen: Rund um den Globus stechen die teuersten Restaurants der Welt mit einzigartigen Speisen und Konzepten heraus.

Statt asiatische Gerichte wie Chinesische Eierblumensuppe oder Japanische Teriyaki-Fleischbällchenspieße, oder französische Spezialitäten wie Mousse au Chocolat, magische Lauchsuppe – bekannt aus „Emily in Paris“ oder Iles flottantes selber zu kreieren, können Sie mit dem nötigen Kleingeld auch die teuersten Restaurants der Welt – in Spanien, Japan, Frankreich, England, den USA oder auf den Malediven – besuchen.

Kunst, technische Innovation und Avantgarde-Küche im „SubliMotion“ auf Ibiza in Spanien

Mit 1.500 Euro für ein 20-Gänge-Menü, also ungefähr so viel wie das iPhone 14 Pro Max kostet, ist das „SubliMotion“ auf Ibiza in Spanien das teuerste Restaurant der Welt, wie Stern berichtet. Am 1. Juni 2014 eröffnete der Sternekoch Paco Roncero sein Gourmet-Restaurant im Hard Rock Hotel am Playa da Bossa, das laut Weg.de Haute Cuisine auf eine ganz besondere Art bietet: Avantgarde-Küche in Einklang mit technischen Innovationen.

Das teuerste Restaurant der Welt „SubliMotion“ auf Ibiza verbindet ausgezeichnete Küche mit Kunst und technischen Innovationen.

Nicht nur die Kulinarik soll die Gäste stimulieren, auch Licht- und Farbeffekte, Screens und Projektionsflächen und eine Luftfeuchtigkeit, die sich an das Essen anpasst, sollen in dem exklusiven Restaurant insgesamt maximal zwölf Personen in die passende Stimmung versetzen, wie Printplanet berichtet.

„Kitcho“ in Kyoto in Japan verbindet außergewöhnliche Präsentation mit exquisitem Essen

Auf dem zweiten Platz der teuersten Restaurants weltweit landet das „Kitcho“ in der ehemaligen japanischen Hauptstadt Kyoto. Chefkoch Kunio Tokuoka bereitet laut Weg.de für 380 Euro ganz nach dem Motto „Das Auge isst mit“ ein Zwölfgängemenü zum Bestaunen und Verschlingen zu. Denn die Gäste werden überrascht: Man darf sich nicht aussuchen, was man essen möchte – lediglich Wünsche, was man nicht mag bzw. Lebensmittelunverträglichkeiten oder Allergien dürfen vorab bei der Reservierung kostenlos geäußert werden, wie Printplanet berichtet.

Exquisites Essen und außergewöhnliche Präsentation gehen im zweitteuersten Restaurant der Welt „Kitcho“ in Kyoto in Japan Hand in Hand.

Ansonsten darf man sich in die Tradition des japanischen Kaiseki (leichte Speisen zur Teezeremonie) mit farblichen Kontrasten von Essen und Teller und einer Liebe zum Detail in der aufwändigen Präsentation entführen lassen.

Drei Michelin-Sterne: „Masa“ in New York lässt für Sushi-Events frische Zutaten aus Japan einfliegen

Ebenfalls asiatisches Essen wird in dem drittteuersten Restaurant der Welt zubereitet. Während man laut Weg.de bereits für einen fixen Preis von 325 Euro im „Masa“ in New York eine vom mit drei Michelin-Sternen ausgezeichneten Chefkoch Masa Takayama ausgewählte Speisenreihe genießen kann, schreibt Stern, dass ein ganzes Abendessen ohne Getränke und Steuern sogar 500 Euro kostet. Wie Printplanet berichtet, haben es aber auch die Getränkepreise in sich: Eine Kanne Kikuhime sake soll knapp 370 Euro und eine Flasche 1995er Chateau Margaux Bordeaux sogar umgerechnet fast 1.400 Euro kosten. Die Zutaten werden laut Printplanet für die dreistündigen kulinarischen Sushi-Events extra aus Japan für die 26 Personen, die im teuersten Restaurant der USA Platz finden und vom Chefkoch selbst begrüßt werden, eingeflogen.

Restaurants des Drei-Michelin-Sterne-Spitzenkochs Alain Ducasse in Paris und London

Qualität hat ihren Preis. Der als erster und einziger gleichzeitig mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnete Spitzenkoch darf auf der Liste der teuersten Restaurants der Welt nicht fehlen. Mit gleich drei teuren Spitzenrestaurants, davon zwei in Paris und eines in London, überzeugt Alain Ducasse in Ambiente und Genuss.

So prunkvoll wie das Schloss Versailles ist die Ausstattung des Luxusrestaurants „Le Meurice“ in Paris.

„Le Meurice“ in Paris erinnert mit antiken Spiegeln, funkelnden Kristallleuchten und Dekoration aus Marmor und Bronze und dem wunderschönen Blick auf den Jardin de Tuileries an Schloss Versailles. Für 380 Euro bekommt man im „Le Meurice“ laut Weg.de ein köstliches Dreigängemenü vom Chefkoch Christophe Saintagne gezaubert. 480 Euro muss man hingegen Printplanet zufolge hinblättern, wenn man Käse- und Dessertspezialitäten kosten möchte. Etwas weniger kostet das Essen im umwelt- und kinderfreundlichen „Alain Ducasse au Plaza Athénnée“, ebenfalls in Paris. Für 120 Euro bekommen Sie Printplanet zufolge einen Kinderteller.

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Unter anderem für sein Londoner Restaurant im Dorchester Hotel wurde Spitzenkoch Alain Ducasse mit Michelin-Sternen ausgezeichnet.

Im Londoner Restaurant „Alain Ducasse at The Dorchester“ ist der Küchenchef Jean-Philippe Blondet für moderne französische Küche verantwortlich. 210 Euro kostet Printplanet zufolge das Siebengängemenü bestehend aus saisonalen exquisiten Zutaten.

Safran, Muskat, Vanille – finden sich die sechs teuersten Gewürze der Welt auch in Ihrem Regal?

Nahaufnahme einer Chilischote der Sorte Aji Charapita.
Sie hat Safran von Platz eins auf der Liste der teuersten Gewürze verdrängt: die Aji Charapita Chili. Pro Jahr werden nur etwa 3.000 der scharfen Früchte geerntet, was im Handel einen Preis von bis zu 24.000 Euro pro Kilo bedeuten kann. Die Chili-Früchte sind dabei gerade mal erbsengroß, im ersten Augenblick leicht süßlich und dann erst scharf. Angebaut und mühsam von Hand geerntet wird die Aji Charapita Chili im Norden Perus. © Marius Schwarz/Imago
Zwei kleine Töpfchen voll mit feinen, roten Safranfäden.
Safran galt lange als teuerstes Gewürz der Welt. Die zarten Fäden werden per Hand vom Safrankrokus geerntet. Nur drei Safranfäden sind dabei in den einzelnen Blüten zu finden. Die werden vorsichtig herausgezupft und anschließend getrocknet. Um ein Kilo Safran herzustellen, werden mehr als 200.000 Krokusse benötigt. Anbauländer sind u.a. Spanien, Griechenland und der Iran. Für ein Gramm des Gewürzes zahlt man zwischen vier und 14 Euro (ab 4.000 Euro/Kilo). © Mykola/Imago
Mehrere Vanilleschoten mit einer Orchideenblüte auf einem Tisch.
Vanille ist auch als „Königin der Gewürze” bekannt und momentan das zweitteuerste Gewürz auf der Welt. Gewonnen wird sie aus den Schoten der Orchideen-Art Vanilla. Nach der Ernte werden die Schoten mit heißem Wasser oder Dampf behandelt und fermentieren dann einige Wochen in luftdichten Behältern, bis sie die Form der uns bekannten Vanilleschote angenommen haben. Die bekannteste Art ist die Bourbon-Vanille, die i.d.R. aus Madagaskar oder La Réunion stammt. Eine Schote gibt’s im Supermarkt ab etwa drei Euro/Stück (ab ca. 600 Euro/Kilo). © j sierpniowka/Imago
Grüne Kardamom-Kapseln auf einem Holztisch.
Es gibt Kardamom als grüne (s. Foto) und schwarze Kapseln, die sich in ihren Aromen recht deutlich unterscheiden. So wird der schwarze, leicht rauchig schmeckende Kardamom gerne zum Würzen von deftigen Speisen (z.B. Curry) eingesetzt. Die grünen und bei uns eher verbreiteten Kapseln passen besser für Tees oder zum Backen. Das Ingwergewächs kommt ursprünglich aus Asien und wird dort zumeist in reiner Handarbeit geerntet. Im Einzelhandel bekommt man 50 Gramm ab etwa sieben Euro (ab 140 Euro/Kilo). © kiboka/Imago
Vier verschiedene Pfeffersorten auf Holzlöffeln.
Schwarz oder weiß, grün oder rot – je nach Zeitpunkt der Ernte und der Weiterverarbeitung zeigt sich Pfeffer in verschiedenen Farben. Ursprünglich aus Indien, wird er heute auch in Vietnam, Indonesien, Brasilien und Malaysia angebaut. Früher galt Pfeffer als teuerstes Gewürz der Welt, heute ist er mit etwa einem Euro für 100 Gramm im Vergleich recht günstig (ab 10 Euro/Kilo). Aber auch beim Pfeffer gibt es Luxus-Varianten. So kostet etwa der sehr aromatische Tasmanische Pfeffer ab 250 Euro/Kilo. © Elena Elisseeva/Imago
Löffel mit Muskatnüssen vor einem dunklen Hintergrund.
In Deutschland wird Muskatnuss häufig in Kartoffelpüree oder hellen Soßen wie etwa Béchamel verwendet. Eine Prise Muskat gibt Gerichten die besondere Note. Tipp: Ganze Nüsse kaufen und frisch reiben. Das Aroma ist so intensiver. Die Nüsse wachsen an Bäumen und sind, ähnlich wie etwa Kastanien, von einer dicken Schutzschicht umgeben. Angebaut werden sie unter anderem auf Grenada, wo sie sogar die Landesflagge zieren. Im Laden kosten etwa elf Gramm um die 2 Euro (ab 180 Euro/Kilo)  © Westend61/Imago

Von der Tierwelt und Korallenriffen umgeben: „Ithaa Undersea“ auf den Malediven im Indischen Ozean

Ein ganz besonderes, aber auch sehr kostspieliges Restaurant ist das „Ithaa Undersea“ auf den Malediven. Circa 230 Euro kostet laut Weg.de ein gehobenes europäisches Sechsgangmenü unter Wasser mit einem 180 Grad Panorama, bei dem man während des Essens die vorbei schwimmende Unterwassertierwelt und Korallenvielfalt bestaunen kann. Wie Printplanet berichtet, wurde die Location 2014 von der New York Daily News zum „schönsten Restaurant der Welt“ gekürt – da passt der Name Ithaa, was auf der maledivischen Sprache Dhivehi Perlmutter bedeutet, ziemlich gut.

Im Unterwasser-Restaurant „Ithaa Undersea“ auf den Malediven können Sie während des Essens die Tierwelt und Korallenvielfalt des Indischen Ozeans beobachten.

Gäste mit Kindern sollten sich laut Printplanet jedoch einen freien Zeitslot am Mittag reservieren. Denn zum Abendessen, bei dem außerdem ein Dresscode eingehalten werden muss, sind sie nicht gestattet. Maximal 14 Personen können über eine Wendeltreppe eines Pavillons aus Stroh in das luxuriöse Unterwasserrestaurant, dessen transparentes Acrylglas vom Fußboden bis zum Dach reicht, Platz finden. Für mehr als 9000 Euro pro Nacht kann man dem Bericht zufolge sogar eine Suite mieten – mit Champagner-Frühstück.

Rubriklistenbild: © robertharding/Imago

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