Doppelt gemoppelt

Sie werden nie erraten, wie viel Sie für diesen 5-Euro-Schein kriegen

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Erst auf den zweiten Blick erkennt man die Besonderheit des angebotenen 5-Euro-Scheins auf eBay. (Symbolbild)

Der Online-Handelsplatz eBay ist ein wahrer Fundus exotischer Dinge für Sammler aller Art. Und wer seltene Raritäten zu bieten hat, kann am Ende richtig abräumen.

Nein, Sie sehen nicht doppelt: Es täuscht nur auf den ersten Blick. Erst beim zweiten Hinschauen erkennt man schnell, was an diesem 5-Euro-Schein so besonders ist. Es handelt sich nämlich um einen Fehlschnitt, den ein aufmerksamer Merkur.de-Leser auf eBay entdeckt hat.

Seltener 5-Euro-Verschnitt macht Sammler heiß - doch es kommen Zweifel auf

Genauer gesagt, um einen Verschnitt, bei dem die untere Hälfte des Geldscheins die obere Hälfte darstellt - und andersherum. Ein kurioser Anblick, der sich Interessierten da auf dem Online-Handelsplatz bietet. Das Besondere daran: Sonst gibt es keine Anzeichen von Falschprägungen. Alles ist vorhanden, was den 5-Euro-Schein auszeichnet (Wasser- und Wertzeichen, Motiv) - nur eben nicht an seinem angestammten Platz.

Auch interessant: Wenn Sie dieses Detail auf dem 5-Euro-Schein sehen, dann kriegen Sie 700 Euro.

Angeblich soll das sehr seltene Stück aus dem Jahre 2002 stammen und in Deutschland hergestellt worden sein. Der Verkäufer besteht in der Artikelbeschreibung darauf, dass die Note "bankfrisch", besonders "RAR" und – wahrscheinlich wegen des Verschnitts - noch nie im Umlauf gewesen sein soll. Das Startgebot: 169 Euro. Bis jetzt hat allerdings noch niemand geboten.

Auch interessant: Entdecken Sie DAS auf Euromünzen, winken 10.000 Euro und mehr.

Was nämlich stutzig macht: Der Verkäufer schreibt, dass er den seltenen Schein privat verkauft – allerdings "ohne Garantie, Umtausch oder jeglicher Gewährleistung". Daher bleibt letztlich fraglich, ob es sich auch wirklich um einen echten 5-Euro-Schein-Verschnitt handelt.

Lesen Sie hier, warum dieser Journalist glaubt, dass die Zentralbanken mit dunklen Machenschaften versuchen, das Bargeld endgültig abzuschaffen.

jp

Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung. © pixabay
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein. © pixabay
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire. © pixabay
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.  
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.   © pixabay
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc.
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc. © pixabay
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden.
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden. © pixabay

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