Nach Kontogebühren

Strompreise auf Rekordhoch - was wird als nächstes teurer?

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Die Deutschen müssen jetzt mehr denn je für Strom zahlen.

Erst Kontogebühren, jetzt auch noch die Strompreise: Verbraucher müssen 2017 tief in die Taschen greifen. Und der Staat heimst ein.

Anfang 2017 haben viele Verbraucher nur den Kopf geschüttelt. Erst haben einige Banken neue Kontobeiträge erhoben, jetzt kommt der nächste Gebühren-Hammer. Denn die Stromanbieter ziehen nun nach.

Strompreise: Rekordhoch seit zehn Jahren

Diese haben seit Anfang des Jahres ihre Strompreise angehoben. Damit ist er auf ein Rekordhoch gestiegen – sehr zum Ärger der Verbraucher.

Denn laut dem Stromvergleichsportal Verivox machen die Steuern, Umlagen und Abgaben auf Strom jetzt bereits 56 Prozent des Strompreises für Privatkunden aus.

Das sind 17 Prozentpunkte mehr als noch vor zehn Jahren. Damals lag die Abgabenlast noch bei etwa 40 Prozent. Seitdem ist sie stetig weiter gestiegen.

So viel müssen die Deutschen jetzt zahlen

Ein deutscher Haushalt muss so bei einem Stromverbrauch von 3500 Kilowattstunden jährlich fast 1.000 Euro zahlen. Für alle deutschen Haushalte wären das 2017 insgesamt etwa 21 Milliarden Euro.

Dabei sind die Kosten neben den 56 Prozent für Steuern, Umlagen und Abgaben auf Strom folgendermaßen verteilt: 255 Euro für Netznutzungsentgelte und 180 Euro fließen in Beschaffung, Marge und Vertrieb.

Von Jasmin Pospiech

Ökostrom-Förderung wird umgestellt: Mehr Wettbewerb

Alternative Energieformen in Deutschland: Wind- und Solarstrom sowie andere erneuerbare Energien sind längst die wichtigste Stromquelle. Foto: Archiv
Alternative Energieformen in Deutschland: Wind- und Solarstrom sowie andere erneuerbare Energien sind längst die wichtigste Stromquelle. Foto: Archiv © dpa
Blick in einen gigantischen Solarstromspeicher in Schwerin: Hier sollen die natürlichen Schwankungen der erneuerbaren Energien abgepuffert werden. Foto: Jens Büttner/Archiv
Blick in einen gigantischen Solarstromspeicher in Schwerin: Hier sollen die natürlichen Schwankungen der erneuerbaren Energien abgepuffert werden. Foto: Jens Büttner/Archiv © Jens Büttner
Vier große Biogastanks liefern der "Bio-Käsemanufaktur" in Teningen die nötige Energie. Foto: Patrick Seeger/Archiv
Vier große Biogastanks liefern der "Bio-Käsemanufaktur" in Teningen die nötige Energie. Foto: Patrick Seeger/Archiv © Patrick Seeger
Frisch gehäckselter Mais wird auf dem Gelände einer Biogasanlage zu einem Hügel aufgeschoben und verdichtet. Die Maissilage dient später der Biogaserzeugung. Foto: Philipp Schulze/Archiv
Frisch gehäckselter Mais wird auf dem Gelände einer Biogasanlage zu einem Hügel aufgeschoben und verdichtet. Die Maissilage dient später der Biogaserzeugung. Foto: Philipp Schulze/Archiv © Philipp Schulze
Energiebörse EEX in Leipzig. Foto: Jan Woitas/Archiv
Energiebörse EEX in Leipzig. Foto: Jan Woitas/Archiv © Jan Woitas
Die seit Jahren geltenden festen Fördersätze für Strom aus Erneuerbaren Energien sollen ab 2017 in großen Teilen abgeschafft werden. Foto: Stefan Sauer/Archiv
Die seit Jahren geltenden festen Fördersätze für Strom aus Erneuerbaren Energien sollen ab 2017 in großen Teilen abgeschafft werden. Foto: Stefan Sauer/Archiv © Stefan Sauer

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