Vor dem Urlaub

Stromfresser: Diese Geräte sollten Sie im Urlaub abschalten

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Wenn Sie vor dem Urlaub verborgene Stromfresser abschalten, können Sie viel Geld sparen.

Ist man nicht zu Hause, wird auch kein Strom verbraucht. Das ist ein gängiger Irrtum. Es gibt verborgene Stromfresser, die Sie unbedingt abschalten sollten.  

Der Standby-Modus bei Elektrogeräten ist praktisch, gleichzeitig jedoch ein verborgener Stromfresser. Verzichtet man konsequent darauf und schaltet Elektrogeräte, Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik stattdessen komplett aus, lassen sich in einem durchschnittlichen Haushalt 60 Euro im Jahr sparen. Das rechnet das Vergleichsportal Verivox vor.

Würden deutsche Haushalte ein Jahr lang im Urlaub den Stecker ziehen oder abschaltbare Steckdosen einsetzen, könnte die Energieleistung von anderthalb Atomkraftwerken eingespart werden. Besonders in der Urlaubszeit, die jetzt beginnt, kann sich die Abschaltung bestimmter Geräte lohnen - zumal Strom so teuer ist wie nie. Je nachdem wie lange Sie weg sind, können Sie zwischen 30 und 45 Euro sparen. Hier die größten Stromfresser und wichtigsten Tipps zum Strom sparen im Überblick:

1. Kühlschrank und Gefriertruhe abtauen  

Diese beiden Geräte verbrauchen im Haushalt sehr viel Strom. Außerdem sollten sie sowieso hin und wieder abgetaut werden, denn sonst bildet sich zu viel überschüssiges Eis. Der Urlaub ist eine gute Gelegenheit dafür. Davor müssen Sie den Kühlschrank selbstverständlich ausräumen und dann die Türen offen lassen - sonst bildet sich Schimmel.

2. Elektroboiler abstellen 

Weiterhin können Sie Geld sparen, wenn Sie Elektroboiler abschalten. Denn der Warmwasserspeicher verbraucht ununterbrochen Strom, um Wasser warn zu halten. Bei großen Modellen lohnt sich das aber erst ab einer Woche Abwesenheit. Kleinere Boiler können dagegen immer von der Stromzufuhr getrennt werden.  

3. Bei allen Geräten den Stecker ziehen

Wie beschrieben ziehen Elektrogeräte im Standby sehr viel Strom. Nutzen Sie daher Steckerleisten mit Abschaltfunktion oder ziehen Sie gleich den Stecker, bevor Sie das Haus verlassen.

4. Rundgang durch die Wohnung oder das Haus

Stellen Sie vor Ihrem Urlaub sicher, dass wirklich alle Geräte abgeschaltet und vom Strom getrennt sind. Ein Durchgang durch die einzelnen Wohnräume lohnt sich - vielleicht hat man etwas übersehen. Einfach die Sicherung herauszunehmen, ist dagegen je nach Situation nicht unbedingt zu empfehlen. Eventuell erwarten Sie ja Anrufe oder Faxe oder Bekannte sollen nach dem Rechten sehen.

Zusätzlicher Tipp: Notieren Sie sich vor dem Urlaub den Zählerstand. Weicht dieser in Ihrer Abwesenheit in großem Maße ab, können Sie anschließend mögliche versteckte Stromfresser identifizieren.

Die größten Stromfresser hat Verivox gemeinsam mit der Energieagentur NRW zusammengestellt. Die Aufstellung der Top-12 können Sie hier einsehen.

Auch lesenswert: Wird unser Leitungswasser jetzt auch noch teurer? Und: Mit diesen Maßnahmen vermeiden Sie Wohnungsbrände.

Ökostrom-Förderung wird umgestellt: Mehr Wettbewerb

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Blick in einen gigantischen Solarstromspeicher in Schwerin: Hier sollen die natürlichen Schwankungen der erneuerbaren Energien abgepuffert werden. Foto: Jens Büttner/Archiv
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Vier große Biogastanks liefern der "Bio-Käsemanufaktur" in Teningen die nötige Energie. Foto: Patrick Seeger/Archiv
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Frisch gehäckselter Mais wird auf dem Gelände einer Biogasanlage zu einem Hügel aufgeschoben und verdichtet. Die Maissilage dient später der Biogaserzeugung. Foto: Philipp Schulze/Archiv
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Energiebörse EEX in Leipzig. Foto: Jan Woitas/Archiv
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Die seit Jahren geltenden festen Fördersätze für Strom aus Erneuerbaren Energien sollen ab 2017 in großen Teilen abgeschafft werden. Foto: Stefan Sauer/Archiv
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