Dürreperiode fordert Tribut

Viele Weihnachtsbäume wegen Dürre verendet - wo Sie noch einen günstig kaufen können

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Weihnachtsbäume sind dieses Jahr rar gesät - der heiße Sommer hat ihnen zugesetzt.

Fast die Hälfte der deutschen Haushalte stellt an den Feiertagen einen Weihnachtsbaum auf. Der Rekordsommer hat den Bauern sehr zugesetzt. Müssen wir jetzt mehr bezahlen?

Nordmanntannen, Blaufichten oder doch lieber die Edeltanne: Was wäre die Bescherung ohne einen festlich dekorierten Weihnachtsbaum, unter dem sich die Geschenke stapeln? Kein Wunder also, dass es in den Wochen vor den Feiertagen jedes Jahr aufs Neue ein Gerangel um die schönste Tanne vor den Verkaufsstellen gibt.

Dürreperiode setzt Weihnachtsbäumen zu - weniger Bestand

Schließlich wollen fast die Hälfte aller Deutschen einen Baum in den eigenen vier Wände aufstellen - das macht mehr als 40 Millionen Haushalte. Doch dieses Jahr dürfte es nur wenig Auswahl geben - schließlich soll der Rekordsommer nun seinen Tribut fordern. Die Weihnachtsbaum-Produzenten berichten, dass mehr als die Hälfte der jungen Bäume die Dürreperiode nicht überstanden haben.

So etwas hätten sie noch nie erlebt, klagen sie. "Der Sommer war ein Stress-Test für den Wald. Wasser konnten die Bäume nicht speichern", erklärt auch Martin Grünebaum von den Landesforsten Rheinland-Pfalz gegenüber Bild Online. Drohen nun Preiserhöhungen für die Verbraucher?

Preise bleiben stabil - zum Leidwesen der Bauern

Nein, versprechen die Baum-Produzenten. Die Preise sollen stabil bleiben. Auch dieses Jahr wird ein Weihnachtsbaum pro laufendem Meter durchschnittlich 15 Euro kosten, heißt es. Allerdings müssen sie jetzt wohl oder übel den Gürtel enger schnallen, denn sie bleiben vorerst auf den Kosten sitzen.

Grünebaum rät daher Verbrauchern, einen Weihnachtsbaum erst kurz vor dem Fest bei einem regionalen Anbieter zu kaufen - oder am besten selbst einen zu schlagen. Bei letzteren kommt man sicherlich am günstigsten weg.

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Trend geht zu regionalen Anbietern von Weihnachtsbäumen

Ersteres bestätigt dagegen den Trend: So kaufen immer mehr Deutsche ihre Bäume beim Bauern um die Ecke. Das besagt jetzt eine Untersuchung der "Schutzgemeinschaft Deutscher Wald". Besonders bei jungen Paaren seien Weihnachtsbäume gefragt, die Natur pur versprechen.

Zudem gehe der Trend immer mehr zu kleineren Bäumen (bis 1,75 Meter). Bereits 30 Prozent der Bäume werden zudem bei regionalen Anbietern, ebenfalls 30 Prozent beim Straßenhandel und der Rest in Bau- oder Gartenmärkten erworben.

Erfahren Sie hier: Weihnachtsgeschenke in Gefahr? Verdi kündigt Streiks bei Amazon an.

Aber auch Online-Versandhändler wie Amazon bieten immer öfter Weihnachtsbäume an. Dort sind sie nicht unbedingt viel günstiger, allerdings hatte das Online-Portals sparwelt.de in einem Test an der Qualität nichts zu bemängeln. Außerdem kann man sich das lästige Schleppen der Tanne sowie das Putzen des Autos und der Wohnung nach dem Aufstellen sparen. Zudem ist es deutlich bequemer, da der Baum oftmals kostenlos nach Hause geliefert wird.

Lesen Sie auch: Weihnachtsbäume, Drohnen & Co.: Dafür verschwendet der Staat das Geld der Steuerzahler.

jp

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