Ungleiche Verteilung

Schock: Ist Bitcoin nur etwas für Superreiche?

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Bitcoin boomt - doch wer profitiert am Ende wirklich davon?

Auch wenn viele das Cybergeld belächeln, haben es damit bereits einige zum Millionär geschafft. Doch auch hier sorgt eine Studie nun für Erstaunen.

Schon seit langem ist bekannt, dass nur wenige Menschen auf der Welt mehr Reichtum besitzen als der Großteil der Weltbevölkerung. Laut der Hilfsorganisation Oxfam klafft die Kluft zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander. So sollen bereits 2016 ein Prozent der Superreichen weltweit so viel Vermögen angehäuft haben wie die restlichen 99 Prozent.

Bitcoin: Ein Prozent der Adressen besitzt den Großteil der Kryptowährung

Dass das beim Cybergeld ebenfalls der Fall sein könnte, daran dachte niemand. Doch laut dem Portal Howmuch.net ist genau das eingetreten. Ihrer Untersuchung zufolge sollen insgesamt nur 4,11 Prozent der Bitcoin-Besitzer 96,53 Prozent der Bitcoins für sich beanspruchen können. Und es wird noch bizarrer: Davon besitzen wiederum ein Prozent der Adressen etwa die Hälfte aller Bitcoins. Dagegen gehören der Mehrheit von 96,53 Prozent der Nutzer nur 3,47 Prozent aller Bitcoins.

Hier sehen Sie das Diagramm von Howmuch.net: 

Und dabei handelt es sich angeblich um einzelne Besitzer, das heißt konkret: Dahinter verbergen sich angeblich keine Unternehmen oder Gesellschaften, die gemeinsam investiert haben, um solch eine Menge erwerben zu können. Davon ging das Portal zumindest für seine Studie aus. Angesichts der Marktkapitalisierung des Bitcoin ist das erstaunlich: Diese liegt gerade nämlich bei 60 Milliarden US-Dollar (rund 51 Milliarden Euro).

Unglaublich: Erfahren Sie hier, was ein 18-jähriger Bitcoin-Millionär über die Zukunft der Kryptowährung prophezeit.

Faire Gleichverteilung? Cybergeld Bitcoin in der Kritik

Doch laut dem Online-Portal BTC Echo ist Vorsicht geboten - und es handle sich um ein großes Missverständnis. Denn der Bitcoin-Gründer Satoshi Nakamoto habe nie eine faire Gleichverteilung angestrebt, heißt es. Sein Anliegen war lediglich, ein sicheres und schnelles Geldsystem zu erschaffen, dass unabhängig von Schaltstellen wie Banken oder Regierungen funktionieren kann.

Lesen Sie hier auch: Bitcoin boomt - werden wir damit bald alle offiziell online shoppen und zahlen können?

Auch interessant: Nach Chinas Verbot - wie geht es jetzt weiter mit dem Bitcoin?

jp

Das sind die vier angesagtesten Kryptowährungen der Welt

Bitcoin ist nach wie vor die Nummer Eins unter den Kryptowährungen. Bitcoin erlebte vor Kurzem ein Allzeithoch und knackte die 4.000 Dollar-Marke (etwa 3.350 Euro). Doch andere Cyber-Währungen drängen nach vorne.
Bitcoin ist nach wie vor die Nummer Eins unter den Kryptowährungen. Bitcoin erlebte vor Kurzem ein Allzeithoch und knackte die 4.000 Dollar-Marke (etwa 3.350 Euro). Doch andere Cyber-Währungen drängen nach vorne. © pixabay
So hat es Ethereum geschafft, sich den zweiten Platz zu ergattern. Auf Online-Handelsplätzen versucht es, Bitcoin die Poleposition streitig zu machen. Der aktuelle Ether-Kurs beläuft sich auf 260 Dollar (circa 215 Euro).
So hat es Ethereum geschafft, sich den zweiten Platz zu ergattern. Auf Online-Handelsplätzen versucht es, Bitcoin die Poleposition streitig zu machen. Der aktuelle Ether-Kurs beläuft sich auf 260 Dollar (circa 215 Euro). © pixabay/Make-someones-day
Die Krypto-Plattform Ripple dagegen entstand aus einer Idee von Software-Entwickler Ryan Fugger und wird von Ripple Labs. weiterentwickelt. Ziel ist es, Ripple zu einem für alle zugänglichen Zahlungsnetzwerk für jede beliebige Währung wie Dollar, Euro oder Bitcoin &Co. sowie Handelsplatz zu machen. Ripple enthält zudem eine eigene interne Digitalwährung namens XRP. Deren Kurs beträgt aktuell gerade mal um die 15 (Euro-)Cent.
Die Krypto-Plattform Ripple dagegen entstand aus einer Idee von Software-Entwickler Ryan Fugger und wird von Ripple Labs. weiterentwickelt. Ziel ist es, Ripple zu einem für alle zugänglichen Zahlungsnetzwerk für jede beliebige Währung wie Dollar, Euro oder Bitcoin &Co. sowie Handelsplatz zu machen. Ripple enthält zudem eine eigene interne Digitalwährung namens XRP. Deren Kurs beträgt aktuell gerade mal um die 15 (Euro-)Cent. © pixabay/ToffanelloG
Litecoin, kurz LTC genannt, gibt es seit Oktober 2011. Auch diese Kryptowährung bedient sich der Blockchain-Technologie wie Bitcoin. Das heißt: Daten von Transaktion werden verschlüsselt übertragen, in Blöcken zusammengefasst und aneinandergehängt. Aktuell liegt der Litecoin-Kurs gerade bei 60 Dollar (etwa 50 Euro).
Litecoin, kurz LTC genannt, gibt es seit Oktober 2011. Auch diese Kryptowährung bedient sich der Blockchain-Technologie wie Bitcoin. Das heißt: Daten von Transaktion werden verschlüsselt übertragen, in Blöcken zusammengefasst und aneinandergehängt. Aktuell liegt der Litecoin-Kurs gerade bei 60 Dollar (etwa 50 Euro). © pixabay/ToffanelloG

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