Statt mit Kreditkarte

Revolutionär: Bezahlen Sie im Alltag bald mit Bitcoin & Co.?

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Zahlen wir in naher Zukunft Einkäufe mit Scheinen, Visa - oder sogar mit Cybergeld?

Seit Monaten geht es mit Bitcoin steil bergauf. Wegen des Hypes interessieren sich auch immer mehr Anleger dafür. Wird es bald Alltag, digital zu bezahlen?

Auch wenn sich viele Finanzexperten noch skeptisch zeigen oder gar eine Blase fürchten – Kryptowährungen boomen gerade enorm. Nach nur wenigen Monaten konnte die Nummer Eins unter dem Cybergeld, Bitcoin, ein Allzeithoch erreichen und sogar die 4.000-Dollar-Marke (etwa 3.350 Euro) knacken.

Kryptowährungen sind im Trend - und kommen auch bei Anlegern gut an

Bitcoin-Insider vermuten sogar – trotz der starken Schwankungen -, dass der Kurs weiter durch die Decke gehen wird. Allein schon deshalb, weil sich auch immer mehr Anleger für den Investment-Trend interessieren. Bitcoin muss allerdings auch große und auch starke Konkurrenz fürchten – zum Beispiel durch Ethereum, der bisherigen Nummer Zwei auf Online-Handelsplätzen.

Und dessen Gründer ist sich sicher: Kryptowährungen werden bald nicht nur bei der Masse angekommen sein – sondern das Bezahlen mit Cybergeld im Alltag so normal wie mit einer Kreditkarte. Vitalik Buterin geht sogar noch weiter: Der Schöpfer von Ethereum glaubt, dass die Kryptowährung bald imstande sei, Visa & Co. mächtig Konkurrenz zu machen. Das verriet er jetzt im Gespräch mit "Techcrunch". Denn das Digitalgeld hätte gegenüber Bitcoin angeblich den entscheidenden Vorteil, dass es viel nützlicher sei als die aktuelle Nummer Eins.

Macht das Cybergeld Ethereum Visa bald Konkurrenz?

Besonders rühmte er die hervorragende Blockchain-Technologie hinter Ethereum. Schließlich bietet diese viele Annehmlichkeiten – sie verschlüsselt sicher Daten von Transaktionen, fasst sie zu Blöcken zusammen und hängt sie aneinander. "Eine gute Blockchain-Anwendung ist etwas, das dezentralisiert ist und eine geteilte Erinnerung besitzt", bestätigt Buterin. Daran wolle er arbeiten – dennoch räumte er auch ein, dass das Netzwerk noch zu langsam für die meisten Anwendungen sei.

Zum Vergleich: Momentan schaffe Ethereum etwa fünf Transaktionen pro Sekunde, während es bei Bitcoin gerade einmal drei pro Sekunde sind. Daher werde es noch einige Jahre dauern, bis Kryptowährungen so ausgereift sind, dass sie dem Plastikgeld den Kampf ansagen können – und ähnlich viele Leute sie nutzen werden.

Lesen Sie auch: Die Blockchain-Technologie ist in aller Munde - und greift um sich. Sogar nationale Zentralbanken interessieren sich bereits dafür. Wird Bargeld dadurch bald überflüssig?

jp

Das sind die vier angesagtesten Kryptowährungen der Welt

Bitcoin ist nach wie vor die Nummer Eins unter den Kryptowährungen. Bitcoin erlebte vor Kurzem ein Allzeithoch und knackte die 4.000 Dollar-Marke (etwa 3.350 Euro). Doch andere Cyber-Währungen drängen nach vorne.
Bitcoin ist nach wie vor die Nummer Eins unter den Kryptowährungen. Bitcoin erlebte vor Kurzem ein Allzeithoch und knackte die 4.000 Dollar-Marke (etwa 3.350 Euro). Doch andere Cyber-Währungen drängen nach vorne. © pixabay
So hat es Ethereum geschafft, sich den zweiten Platz zu ergattern. Auf Online-Handelsplätzen versucht es, Bitcoin die Poleposition streitig zu machen. Der aktuelle Ether-Kurs beläuft sich auf 260 Dollar (circa 215 Euro).
So hat es Ethereum geschafft, sich den zweiten Platz zu ergattern. Auf Online-Handelsplätzen versucht es, Bitcoin die Poleposition streitig zu machen. Der aktuelle Ether-Kurs beläuft sich auf 260 Dollar (circa 215 Euro). © pixabay/Make-someones-day
Die Krypto-Plattform Ripple dagegen entstand aus einer Idee von Software-Entwickler Ryan Fugger und wird von Ripple Labs. weiterentwickelt. Ziel ist es, Ripple zu einem für alle zugänglichen Zahlungsnetzwerk für jede beliebige Währung wie Dollar, Euro oder Bitcoin &Co. sowie Handelsplatz zu machen. Ripple enthält zudem eine eigene interne Digitalwährung namens XRP. Deren Kurs beträgt aktuell gerade mal um die 15 (Euro-)Cent.
Die Krypto-Plattform Ripple dagegen entstand aus einer Idee von Software-Entwickler Ryan Fugger und wird von Ripple Labs. weiterentwickelt. Ziel ist es, Ripple zu einem für alle zugänglichen Zahlungsnetzwerk für jede beliebige Währung wie Dollar, Euro oder Bitcoin &Co. sowie Handelsplatz zu machen. Ripple enthält zudem eine eigene interne Digitalwährung namens XRP. Deren Kurs beträgt aktuell gerade mal um die 15 (Euro-)Cent. © pixabay/ToffanelloG
Litecoin, kurz LTC genannt, gibt es seit Oktober 2011. Auch diese Kryptowährung bedient sich der Blockchain-Technologie wie Bitcoin. Das heißt: Daten von Transaktion werden verschlüsselt übertragen, in Blöcken zusammengefasst und aneinandergehängt. Aktuell liegt der Litecoin-Kurs gerade bei 60 Dollar (etwa 50 Euro).
Litecoin, kurz LTC genannt, gibt es seit Oktober 2011. Auch diese Kryptowährung bedient sich der Blockchain-Technologie wie Bitcoin. Das heißt: Daten von Transaktion werden verschlüsselt übertragen, in Blöcken zusammengefasst und aneinandergehängt. Aktuell liegt der Litecoin-Kurs gerade bei 60 Dollar (etwa 50 Euro). © pixabay/ToffanelloG

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