Coronakrise

Rentenerhöhung fällt 2021 für Millionen Rentner aus – doch Pensionen steigen?

Rentner
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Viele Rentner bekommen nun die Folgen der Corona-Krise finanziell zu spüren: Die sonst im Sommer übliche Erhöhung der Altersbezüge fällt 2021 im Westen Deutschlands aus.

Für Millionen Rentner in Deutschland wird es in diesem Juli nicht die sonst übliche Rentenerhöhung geben. Bei den Pensionen sieht die Lage 2021 anders aus.

Viele Rentner bekommen nun die Folgen der Corona-Krise finanziell zu spüren. Zum ersten Mal seit Jahren gibt es in diesem Juli für viele von ihnen keine Rentenerhöhung. Denn nach jahrelangen Rentensteigerungen fällt die sonst im Sommer übliche Erhöhung der Altersbezüge 2021 wegen der Corona-Krise im Westen Deutschlands bekanntlich aus*. Und in den neuen Bundesländern wird es in diesem Jahr nur eine Mini-Erhöhung von 0,72 Prozent geben. Insgesamt beziehen in Deutschland 21 Millionen Menschen Rente.

Corona-Nullrunde: Für Millionen Rentner in Deutschland keine Rentenerhöhung im Juli 2021

Wie kommt es zu der Entwicklung in Folge der Corona-Krise konkret? „Die Renten werden in diesem Jahr in den neuen Bundesländern um 0,72 Prozent steigen, im Westen wird es keinen Anstieg geben“, schilderte die Deutsche Rentenversicherung in einer Mitteilung – und erklärte darin die Hintergründe: Das Plus bei der Rente orientiere sich vor allem an der Entwicklung der Löhne der Beschäftigten des vergangenen Jahres. „Da es hier aufgrund der Corona-Pandemie in 2020 keinen Anstieg gegeben hat, können die Renten in diesem Jahr im Westen nicht angehoben werden. Die Rentengarantie schützt die Rentnerinnen und Rentner aber vor einer Minderung der Renten.“ Die Rentenerhöhung in den neuen Bundesländern ergebe sich aus der sogenannten Angleichungstreppe im Rahmen der Ost-West-Angleichung der Renten. 

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Pensionen 2021

Derweil dürften sich 1,34 Millionen Pensionäre in Deutschland freuen. So stiegen die Bezüge von Ex-Bundesbeamten zum 1. April 2021 immerhin um 1,2 Prozent, wie die tz (Ausgabe vom 5./6. Juni) berichtete; ähnlich hoch falle auch der Zuwachs für ehemalige Landes- und Kommunalbeamte aus. Der Grund sei: Die Höhe ihrer Altersbezüge orientiere sich an der Besoldung aktiver Beamter – steige diese, steige auch die Pension. Ehemalige Beamte müssten ihre Pensionen voll versteuern.

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Wegweisende BGH-Urteile – Bundesfinanzministerium will Rentenbesteuerung ändern

Seit Jahren gibt es derweil Streit um eine mögliche Doppelbesteuerung der Rente. Hierzu hatte der Bundesfinanzhof Ende Mai - anlässlich von zwei Fällen – wegweisende Entscheidungen verkündet. Mehr darüber sowie zu den politischen Konsequenzen in Sachen Rentenbesteuerung lesen Sie hier. (ahu) *Merkur.de und tz.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung. © pixabay
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein. © pixabay
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire. © pixabay
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert. © pixabay
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc.
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc. © pixabay
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden.
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden. © pixabay

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