Kopfhörer für rund 300 Euro

HiFi-Kopfhörer im Test: Auf Technik und Sitz kommt es an

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Mit den Meze 99 Neo ist man sowohl unterwegs, als auch zuhause bestens mit Musik versorgt.

Für gute Hifi-Kopfhörer kann an sehr viel Geld ausgeben. Doch auch in der Preisklasse um 300 Euro gibt es bereits eine große Auswahl von Bügelkopfhörern, die durchaus audiophilen Ansprüchen gerecht werden.

Für klassische Bügelkopfhörer gibt es drei Bauformen: geschlossen, offen und halboffen. Welche man bevorzugt, gleicht unter Hifi-Puristen einem Glaubensbekenntnis. Denn natürlich hat die Bauform auch Einfluss auf den Musikgenuss.

Wer sich für offene Kopfhörer entscheidet, bekommt besonders feinen und ausgewogenen Klang auf die Ohren. Bei geschlossenen Modellen steht eher ein kräftiger Bass im Vordergrund, dafür muss man aber Klangverfärbungen hinnehmen. Halboffene liegen klanglich irgendwo in der Mitte.

Auch bei den Klangwandlern gibt es große Unterschiede. Am häufigsten werden dynamische Wandler verwendet, bei denen Membran und Spule eine feste Einheit bilden.

Eine andere Möglichkeit sind magnetostatische Wandler. Bei ihnen wird die Spulentwicklung auf die Membran aufgedampft und ist damit Bestandteil der Membranfläche. Die Membran ist nahezu frei von ungewollten Teilschwingungen und liefert damit klanglich noch bessere Ergnisse als ein dynamischer Wandler. Allerdings ist die Konstruktion aufwendig, dementsprechend teuer sind magnetostatische Kopfhörer.

Wichtig ist natürlich auch, dass Kopfhörer bequem sitzen. Auch hier gibt es verschiedene Bauformen: Over-Ear- oder Around-Ear-Kopfhörer umschließen die Ohrmuschel und sitzen auf dem Kopf auf, On-Ear-Kopfhörer liegen auf den Ohren auf.

Klanglich haben Over-Ears den Vorteil, dass sie Umgebungsgeräusche besser blockieren. Doch welche Konstruktion man bevorzugt ist vor allem Geschmacksache.

Kopfhörer im Praxistest

Das Testportal AllesBeste hat 15 aktuelle Kopfhörer-Modelle getestet. Am meisten überzeugen konnte eine geschlossene Variante – der Meze 99 Neo . Man kann ihn problemlos mobil und zuhause nutzen, ohne Abstriche beim Klang machen zu müssen. Außerdem kommt er sehr gut mit allen Musikrichtungen zurecht. Mit knapp 250 Euro ist er allerdings auch nicht der billigste.

Wer sich etwas Geld sparen will und den Kopfhörer sowieso nur im eigenen Wohnzimmer verwendet, kann guten Gewissens zum bisherigen Testsieger Beyerdynamic Custom Studio greifen. Er liefert nicht nur sehr ausgewogenen Klang, man kann den Basspegel auch manuell anheben oder senken und an den eigenen Geschmack anpassen.

Alle, die nicht auf den Preis schauen und einfach nur tollen Sound und edles Design wollen, sollten einen Blick auf den HiFiMan HE400S werfen. Er arbeitet mit magnetostatischen Wandlern, was den hohen Preis von 400 Euro erklärt.

Den ausführlichen Kopfhörer-Test lesen Sie auf AllesBeste.

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