Bitcoin Gold

Wird Bitcoin jetzt von diesem Kryptogeld vom Thron gestoßen?

Im August musste Bitcoin eine Abspaltung in Form von Bitcoin Cash erfahren. Nun könnte es Ende Oktober erneut soweit sein. Was das bedeutet, erfahren Sie hier.

Der Bitcoin-Kurs hat sich in den letzten Wochen wieder rasant von seiner Schlappe Anfang September erholt. Nun liegt er bei sage und schreibe 4.000 Euro pro Stück. Dennoch könnte er bereits Ende Oktober wieder eine Schlappe erleben, munkeln Finanzexperten. Der Grund dafür: Eine weitere Abspaltung nach Bitcoin Cash könnte stattfinden.

Erst Bitcoin Cash, jetzt Bitcoin Gold?

Erst im August diesen Jahres hatte sich der Split von der Haupt-Kryptowährung vollzogen. Nun soll es wieder soweit sein - und ein konkretes Datum gibt es ebenfalls bereits: der 25. Oktober 2017. Einen Namen für die neue Variante soll es auch schon geben: Bitcoin Gold.

Schon kurz nach der Abspaltung von Bitcoin Cash vermuteten viele, dass dies nicht die letzte sein würde und bald wieder eine sogenannte "Hard Fork" bevorstehe. Und es scheint, als hätten sie damit schneller als gedacht Recht behalten.

Was ist eine "Hard Fork"?

Bei einer "Hard Fork" handelt es sich um einen radikalen Wechsel im Bitcoin-Protokoll und betrifft die dahinter liegende Blockchain-Technologie. Dabei wird ein Block X gefunden, der von der älteren Version verworfen wurde, aber von der neuen akzeptiert wird.

Ab diesem Block X entstehen dann parallel zwei Blockchains. Dadurch entsteht eine Art Weggabelung, von der einerseits die neue, aktualisierte Blockchain führt und andererseits die ältere Version, die weitergeführt wird. Die neue wird weiter ausgebaut und unterscheidet sich dadurch von der alten Blockchain.

Bitcoin Gold: Wird es sich durchsetzen können?

Dennoch ist es wichtig zu betonen, dass die weitere mögliche Abspaltung nichts mit dem Software-Update von SegWit2x zu tun hat, das für November diesen Jahres geplant ist. Deren Ziel ist es, die Speicherkapazität der Bitcoins von ein auf zwei Megabyte zu steigern.

Lesen Sie hier alles über Bitcoin Cash, das SegWit2x-Update und warum Bitcoin überholt sein könnte.

Doch eine Gruppe von Bitcoin-Nutzern will dieses Update nicht mittragen und hat sich nun unter dem Kürzel "BTG" zusammengeschlossen. Im Gegensatz zum Bitcoin-Cash-Split soll die Abspaltung allerdings laut der Gruppe um Jack Liao, CEO des Mining-Giganten "Lightning Asic", sanft erfolgen und eher eine Ergänzung zum Bitcoin darstellen. Stattdessen soll es überraschenderweise in Konkurrenz zu Bitcoin Cash gehen, betonen die Entwickler.

Doch was bedeutet das für Bitcoin-Anleger?

Sie werden wohl auf ihrer digitalen Wallet zusätzlich zu ihren vorhandenen Bitcoins auch dieselbe Menge an Bitcoin Gold vorfinden. Ab 3. November soll mit dieser dann auch auf Kryptobörsen Handel getrieben werden können. Ob es allerdings tatsächlich zum Split kommt, wird sich erst am 25. Oktober zeigen.

Auch interessant: Dieser Finanzexperte stellt einen irren Vergleich zu Bitcoin her. Welcher das ist, erfahren Sie hier.

jp

Diese Finanzgurus wettern gegen Bitcoin - und sagen ihm DAS voraus

Jordan Belfort, auch genannt der "Wolf of Wall Street", verriet vor kurzem in einem Interview, dass er keine Zukunft für den Bitcoin sehe. Die Kryptowährung sei dem berüchtigten Hochstapler, der wegen Geldwäsche und Wertpapierbetrugs 22 Monate im Gefängnis saß, einfach zu unsicher. Der heutige Motivationstrainer investiere daher lieber in Gold. Dennoch findet er die Blockchain-Technologie dahinter sehr spannend und kann sich eine Digitalwährung an sich vorstellen, betonte er. Allerdings ausgehend von den Zentralbanken.
Jordan Belfort, auch genannt der "Wolf of Wall Street", verriet vor kurzem in einem Interview, dass er keine Zukunft für den Bitcoin sehe. Die Kryptowährung sei dem berüchtigten Hochstapler, der wegen Geldwäsche und Wertpapierbetrugs 22 Monate im Gefängnis saß, einfach zu unsicher. Der heutige Motivationstrainer investiere daher lieber in Gold. Dennoch findet er die Blockchain-Technologie dahinter sehr spannend und kann sich eine Digitalwährung an sich vorstellen, betonte er. Allerdings ausgehend von den Zentralbanken. © picture alliance / dpa / Robin Van Lonkhuijsen
James "Jamie" Dimon zeigte sich vor kurzem öffentlich sehr ungehalten, als die Sprache auf den Bitcoin kam. Der Chef der US-Großbank JP Morgan Chase hält die Kryptowährung für überbewertet und bezeichnete sie sogar als "Betrug". Außerdem drohte er Mitarbeitern, die mit dem Cybergeld Handel treiben würden, sie sofort zu entlassen, da sie "dumm" seien.
James "Jamie" Dimon zeigte sich vor kurzem öffentlich sehr ungehalten, als die Sprache auf den Bitcoin kam. Der Chef der US-Großbank JP Morgan Chase hält die Kryptowährung für überbewertet und bezeichnete sie sogar als "Betrug". Außerdem drohte er Mitarbeitern, die mit dem Cybergeld Handel treiben würden, sie sofort zu entlassen, da sie "dumm" seien. © Pixabay
Warren Buffett gilt als einer der einflussreichsten Investoren weltweit. Doch auch der 87-jährige Milliardär hält nichts vom Bitcoin. Bereits 2014 sagte er in einem Interview mit CNBC, dass die Kryptowährung reine "Abzocke" sei. Er rät sogar, sich von dem Cybergeld fernzuhalten, da es keinen großen inneren Wert habe. Zwar ist der Kurs seitdem enorm angestiegen - dennoch investiert er lieber weiter in (Apple-)Aktien und ist nun sogar zum Hauptaktionär der Bank of America aufgestiegen.
Warren Buffett gilt als einer der einflussreichsten Investoren weltweit. Doch auch der 87-jährige Milliardär hält nichts vom Bitcoin. Bereits 2014 sagte er in einem Interview mit CNBC, dass die Kryptowährung reine "Abzocke" sei. Er rät sogar, sich von dem Cybergeld fernzuhalten, da es keinen großen inneren Wert habe. Zwar ist der Kurs seitdem enorm angestiegen - dennoch investiert er lieber weiter in (Apple-)Aktien und ist nun sogar zum Hauptaktionär der Bank of America aufgestiegen. © picture alliance / dpa / Larry W. Smith
Axel A. Weber ist seit 2012 Verwaltungsratspräsident der Schweizer Großbank UBS Group AG. Auch er sieht den Aufstieg von Bitcoin kritisch - und bezeichnete sie jüngst als bloße "Transaktionswährung". Doch für einen Notenbanker wie ihn müsse eine richtige Währung mehrere Funktionen erfüllen. Unter anderem müsse sie allgemein akzeptiert sein, als Wertaufbewahrung und offizielles Zahlungsmittel dienen. Daher vertraue er dem Cybergeld nicht.
Axel A. Weber ist seit 2012 Verwaltungsratspräsident der Schweizer Großbank UBS Group AG. Auch er sieht den Aufstieg von Bitcoin kritisch - und bezeichnete sie jüngst als bloße "Transaktionswährung". Doch für einen Notenbanker wie ihn müsse eine richtige Währung mehrere Funktionen erfüllen. Unter anderem müsse sie allgemein akzeptiert sein, als Wertaufbewahrung und offizielles Zahlungsmittel dienen. Daher vertraue er dem Cybergeld nicht. © picture alliance / dpa / Thomas Delley

Rubriklistenbild: © pixabay

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.


Es gelten die Datenschutzbestimmungen unserer Webseite.

Meistgelesen

Amazon Prime Day 2018: Schnäppchen im Minutentakt - doch es gibt einen Haken

Amazon Prime Day 2018: Schnäppchen im Minutentakt - doch es gibt einen Haken

So dreist werden Sie auf eBay-Kleinanzeigen wirklich abgezockt

So dreist werden Sie auf eBay-Kleinanzeigen wirklich abgezockt

Millionär macht 50 Jahre allen vor, arm zu sein - dann enthüllt er, warum

Millionär macht 50 Jahre allen vor, arm zu sein - dann enthüllt er, warum

Diese Euromünzen sind viel wert: Schauen Sie schnell nach

Diese Euromünzen sind viel wert: Schauen Sie schnell nach

Wie viel Geld schenke ich dem Brautpaar zur Hochzeit?

Wie viel Geld schenke ich dem Brautpaar zur Hochzeit?

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Das könnte Sie auch interessieren