Kölner Kult-Produkt

"Bares für Rares": Bei dieser Rarität spielten die Händler verrückt

Über eine besondere Werbetafel eines Kult-Objekts gerieten die Händler der beliebten Trödel-Show in Verzückung. Am Ende überschlugen sie sich mit den Geboten.

250 Euro – das war der Preis, den Marco Leimbach als Schmerzgrenze für sein Reklameschild angab, als Moderator Horst Lichter danach fragte. Letzterer zeigte sich sofort begeistert, als der 27-Jährige damit durch die Tür von "Bares für Rares" kam. Darauf zu sehen: das Kölner Kult-Produkt Kölnisch Wasser.

Kölnisch Wasser: Werbetafel aus den 60er-Jahren bei den Händlern begehrt

Vor fünf Jahren hatte der Kandidat die Werbetafel aus den 60er-Jahren auf einem Flohmarkt in Bonn für schlappe 100 Euro erstanden. Das Besondere daran: Sie ist nicht nur sehr groß – etwa 1,80 Meter, schätzt Experte Sven Deutschmanek – sondern ist mithilfe eines besonderen Prozesses hergestellt worden.

Dabei handelt es sich um das sogenannte "Hinter-Glas-Druckverfahren". Hierbei wird die Farbe hinter das Glas aufgetragen und mit einer Schutzschicht ummantelt. So bleibt das Motiv intakt – und kann nicht mehr von außen zerkratzt werden, so der Experte. Daher ist die Tafel noch heute in einem fast unversehrten Zustand – und laut Deutschmaneks Schätzung sogar noch 500 Euro wert.

Auch dieser angebliche Trödel sorgt bei den Händlern für glänzende Augen.

Mit dieser Summe hat der Kandidat in "Bares für Rares" nicht gerechnet

Also genau das Doppelte, was sich Marco erhofft hatte. Mit dem Geld will sich der junge Mann eine neue Waschmaschine leisten. Aber sehen die Händler das genauso? Gespannt stellt sich der 27-Jährige der Runde – und kann sein Glück kaum fassen.

Diese Statue überraschte ebenfalls alle in der Sendung - und machte den Besitzer richtig reich.

Die Händler sind von der Werbetafel fasziniert – und fangen wie wild an zu bieten. Am Ende bekommt ausgerechnet Händler Walter Lehnertz aus der Eifel den Zuschlag – und Marco zieht zufrieden mit 530 Euro von dannen.

Lesen Sie auch: Auch in den USA kommen Trödel-Shows gut an - dieser Rentner sahnte mit seiner Geschichte um seine Rolex-Uhr richtig ab.

jp

"Bares für Rares": Das waren die fünf teuersten Schätze

Ein Meisterstück - so bezeichneten die Kunst-Experten 2017 dieses opulente Sternenarmband aus 750er Gold. Doch obwohl es historisch wirkt, soll es aus den 1960er-Jahren stammen. Die Besitzerin gibt es schließlich schweren Herzens für 3.600 Euro her.
Ein Meisterstück - so bezeichneten die Kunst-Experten 2017 dieses opulente Sternenarmband aus 750er Gold. Doch obwohl es historisch wirkt, soll es aus den 1960er-Jahren stammen. Die Besitzerin gibt es schließlich schweren Herzens für 3.600 Euro her. © Youtube/ZDF
Bei dieser Armbanduhr handelt es sich ebenfalls um eine Rarität. Der Grund dafür: Die Breitling Chronomat 808 von 1960 hat eine Fassung aus 18 Karat Gold, mit einem Handaufzugswerk mit 17 Lagersteinen. Am Ende durfte der Besitzer in der jetzigen Staffel für sein Erbstück sage und schreibe 3.600 Euro mit nach Hause nehmen.
Bei dieser Armbanduhr handelt es sich ebenfalls um eine Rarität. Der Grund dafür: Die Breitling Chronomat 808 von 1960 hat eine Fassung aus 18 Karat Gold, mit einem Handaufzugswerk mit 17 Lagersteinen. Am Ende durfte der Besitzer in der jetzigen Staffel für sein Erbstück sage und schreibe 3.600 Euro mit nach Hause nehmen. © Youtube/ZDF
Diese 10-Dukaten-Goldmünze sorgte 2016 bei den Experten für Staunen - und für die Rekordsumme von stolzen 25.000 Euro. Die seltene österreichisch-ungarische Münze stammt aus dem 17. Jahrhundert und besteht aus 968er Gold.
Diese 10-Dukaten-Goldmünze sorgte 2016 bei den Experten für Staunen - und für die Rekordsumme von stolzen 25.000 Euro. Die seltene österreichisch-ungarische Münze stammt aus dem 17. Jahrhundert und besteht aus 968er Gold. © Youtube/ZDF
Diese Schallplatte der Beatles ist ein Unikat - und zwar genau deswegen, weil sie einen Makel hat. Es handelt sich um eine Fehlpressung, auf der der Hit "Here comes the Sun" auf die B-Seite gepresst hätte werden sollen. Stattdessen befindet sich dort jetzt das Lied "Come together". Dafür gab&#39s in der vergangenen Staffel satte 30.000 Euro.
Diese Schallplatte der Beatles ist ein Unikat - und zwar genau deswegen, weil sie einen Makel hat. Es handelt sich um eine Fehlpressung, auf der der Hit "Here comes the Sun" auf die B-Seite gepresst hätte werden sollen. Stattdessen befindet sich dort jetzt das Lied "Come together". Dafür gab's in der vergangenen Staffel satte 30.000 Euro. © Youtube/ZDF
35.000 Euro: Über so viel Geld durfte sich der Besitzer des Borgward Isabella Cabriolets freuen. Auktionator Wolfgang Pauritsch schlug in der zweiten Staffel bei diesem seltenen Exemplar ohne zu zögern zu.
35.000 Euro: Über so viel Geld durfte sich der Besitzer des Borgward Isabella Cabriolets freuen. Auktionator Wolfgang Pauritsch schlug in der zweiten Staffel bei diesem seltenen Exemplar ohne zu zögern zu. © Youtube/ZDF

Rubriklistenbild: © ZDF (Screenshot)

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