Er war der Polizist: Village-People-Sänger Victor Willis mit 74 Jahren gestorben
New York. Victor Willis, Mitgründer und Leadsänger der Disco-Gruppe Village People, ist tot. Die Village People gaben seinen Tod auf ihrer Facebook-Seite bekannt. Als Todesursache wurde eine „kurze, aber aggressive Krankheit“ genannt. Willis wurde 74 Jahre alt.
Die Village People gründete Willis zusammen mit dem Produzenten Jacques Morali und dessen Geschäftspartner Henri Belolo. Die Idee entstand in einem Schwulenclub im New Yorker Stadtteil Manhattan. Ihr selbstbetiteltes Debütalbum erschien 1977. Songs wie „Y.M.C.A.“, „Macho Man“ und „In the Navy“ machten die sechsköpfige Gruppe weltbekannt. Willis trat vorrangig als Polizist auf, manchmal aber auch als Marine-Offizier.
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Zur vollständigen AnsichtDonald Trump würdigt Victor Willis
US-Präsident Donald Trump schrieb auf seiner Plattform Truth Social, Willis sei „ein großartiger und fröhlicher Mensch“ gewesen.
Er habe es toll gefunden, dass Trump den Hit-Song „Y.M.C.A.“ bei seinen Kundgebungen laufen ließ, der dadurch ein weiteres Mal zu einem Riesenerfolg - einem „„Monster“-Hit“ - geworden sei. „Victor und die Gruppe“ seien von Anfang an mit dabei gewesen, sagte Trump.
Drogenprobleme und späterer Neuanfang
Willis spielte zusammen mit dem Rest der Village People in der von Kritikern verrissenen Komödie „Can’t Stop the Music“ (1980) mit.
Nach einer Reihe von Festnahmen im Zusammenhang mit Drogen und einem Entzug sagte Willis der Nachrichtenagentur AP im Jahr 2012, sein Leben habe sich gewendet. „Das Leben ist gut. Ich habe durchgemacht, was ich durchgemacht habe, aber jetzt läuft alles großartig“, sagte er.
RND/AP