Zeitung: NSA spähte Schröder auch als Ex-Kanzler noch aus

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Gerhard Schröder Anfang Juli im Gespräch mit Journalisten. Foto: Holger Hollemann

Berlin (dpa) - Der US-Geheimdienst NSA soll Gerhard Schröder (SPD) auch nach Ende seiner Kanzlerschaft ausspioniert haben.

Anlass seien Schröders Wechsel in den Aufsichtsrat des vom russischen Gazprom-Konzern dominierten Gas-Pipeline-Konsortiums Nord Stream und seine Freundschaft zu Präsident Wladimir Putin gewesen sein, berichtete die "Bild am Sonntag" ohne Verweis auf ihre Quellen.

Nach Informationen der Enthüllungs-Plattform Wikileaks soll der US-Geheimdienst NSA über Jahrzehnte hinweg das Kanzleramt ausgespäht haben. Demnach waren neben der Regierung von Angela Merkel (CDU) auch die Regierungen ihrer Vorgänger Gerhard Schröder und Helmut Kohl (CDU) betroffen.

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