Tausende auf den Straßen

Weltweite Demos für Legalisierung von Marihuana

New York - Für die Legalisierung von Marihuana wollten am Samstag Tausende Menschen weltweit auf die Straße gehen.

In den USA, wo der „Global Marijuana March“ 1999 seinen Ursprung nahm, waren Veranstaltungen in zahlreichen Großstädten geplant. So sollte in New York unter anderem die „Cannabis Parade“ durch die Straßen ziehen. In einigen Bundesstaaten der USA - Colorado, Oregon, Washington und Alaska - und auch in der Hauptstadt Washington DC ist Marihuana bereits legal, allerdings mit zahlreichen Einschränkungen.

Demonstrationen für die Legalisierung von Cannabis waren nach Angaben der Veranstalter auch in 27 deutschen Städten geplant. In Heidelberg erwarteten die Veranstalter der Aktion „Global Marijuana March 2015“ rund 500 Demonstranten, in Stuttgart hatten sich auf der Social-Media-Seite Facebook über 900 Menschen unverbindlich angemeldet.

Mit bedruckten T-Shirts und einem Banner mit dem Spruch „Schluss mit Krimi, Cannabis normal“ wollten die Konsumenten durch die Innenstädte ziehen und sich für die Legalisierung von Haschisch einsetzen. „Wir haben Demo-Schilder, Banner und einen Lastwagen mit Lautsprechern“, sagte ein Sprecher des Hanfverbandes Rhein-Neckar am Samstag. Außerdem habe man essbare Hanfsamen in Tüten verpackt, die am Heidelberger Rathaus verteilt werden sollen. In Stuttgart sollte der Demonstrationszug bis zum Schlossplatz gehen. Dort war wie in Heidelberg eine Kundgebung mit Infoständen, Vorträgen und Musik geplant. Am 9. Mai soll es Demonstrationen in Mannheim und Ulm geben.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare

Meistgelesen

Neuer nordkoreanischer Raketentest gescheitert
Neuer nordkoreanischer Raketentest gescheitert
Nordkoreas "Tag der Sonne" als Drohgebärde gegen die USA
Nordkoreas "Tag der Sonne" als Drohgebärde gegen die USA
Neuer PISA-Report: Was klappt an unseren Schulen und was nicht?
Neuer PISA-Report: Was klappt an unseren Schulen und was nicht?
Referendum in der Türkei: Warum Türken auch hier teilnehmen dürfen
Referendum in der Türkei: Warum Türken auch hier teilnehmen dürfen
Trump droht Nordkorea - und schickt Flugzeugträger dann in die Irre
Trump droht Nordkorea - und schickt Flugzeugträger dann in die Irre