Terror gegen Militäreinrichtungen

Vereitelter Terroranschlag in Frankreich: Ein Verdächtiger frei

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Frankreichs Präsident François Hollande. Die französischen Behörden haben erneut geplante Anschläge vereitelt.

Paris - Nach der Aufdeckung eines mutmaßlichen Terrorplans in Frankreich ist ein Verdächtiger wieder frei. Ziel sollten französische Militäreinrichtungen sein.

Nach der Aufdeckung eines mutmaßlichen Terrorplans gegen das französische Militär bleiben drei Verdächtige vorerst im Gewahrsam des Inlandsgeheimdienstes DGSI. Ein ebenfalls festgenommener 16-Jähriger wurde inzwischen freigelassen, wie die französische Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag unter Verweis auf Justizkreise meldete. Ein ehemaliger Marinesoldat und seine Komplizen sollen nach Angaben von Innenminister Bernard Cazeneuve Terrorakte gegen Militäreinrichtungen geplant haben.

Französische Medien berichteten übereinstimmend unter Berufung auf eine Quelle aus dem Umfeld der Ermittlungen, dass die Gruppe einen hochrangigen Militär auf einer Basis in Südfrankreich vor laufender Kamera enthaupten wollte. Die Verdächtigen waren bereits am Montagmorgen festgenommen worden. Der wichtigste Anstifter hatte nach Angaben Cazeneuves Kontakte zu radikalen Islamisten und war den Behörden wegen seines Aktivismus in sozialen Netzwerken bekannt.

Seit dem islamistischen Terroranschlag auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ hatte die französische Regierung mehrfach von vereitelten Anschlagsplänen berichtet.

dpa

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