USA friert Zusammenarbeit mit BND im Irak ein

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Bundeswehrsoldat bei der Ausbildung von kurdischen Peschmerga im nordirakischen Erbil. Foto: Sebastian Wilke

Berlin (dpa) - Nach einer Reihe von Indiskretionen aus dem NSA-Untersuchungsausschuss haben die US-Geheimdienste nach Informationen der "Bild"-Zeitung eine wichtige Kooperation mit dem BND zum Schutz von Bundeswehr-Soldaten im nordirakischen Erbil eingefroren.

Wie das Blatt unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, geht es dabei um Aufklärungs- und Überwachungs-Technologie aus den USA, die zum Schutz der Bundeswehr-Angehörigen benötigt wird, die in Erbil kurdische Kämpfer ausbilden. Auf ein vor Wochen gestelltes Ersuchen um technische Zusammenarbeit habe die amerikanische Seite bisher nicht geantwortet.

Ein amerikanischer Geheimdienstmitarbeiter äußerte sich bei "Bild" besorgt über die Geheimhaltung der Hochleistungstechnik. "Auf unserer Seite besteht die Sorge, dass solche Hardware Teil des deutschen Untersuchungsausschusses werden könnte. Solange dieses Risiko besteht, scheint es schwer vorstellbar, dass wir sensible Technologie zur Verfügung stellen."

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