US-Wahlumfrage: Trump und Carson gemeinsam über 50 Prozent

+
Donald Trump überzeugt derzeit 33 Prozent der republikanischen Wähler. Foto: Justin Lane

Washington (dpa) - Erstmals entfallen in einer Umfrage vor der US-Wahl mehr als 50 Prozent der republikanischen Wählergunst auf Kandidaten, die nicht aus der Politik kommen.

In der am Montag veröffentlichten Erhebung der "Washington Post" und des Senders ABC liegt der Immobilienmilliardär Trump bei 33 Prozent der republikanischen Wähler, auf den früheren Neurochirurgen Carson entfallen 20 Prozent.

Die Umfrage offenbart auch eine gravierende Vertrauenskrise der US-Politik. 70 Prozent aller Amerikaner trauen Politikern nicht. 60 Prozent sagen, das politische System funktioniere nicht.

Sechs von zehn republikanischen Wählern sagen, sie fänden 2016 einen Präsidenten gut, der nicht aus der Politik komme. Bei den Demokraten sagen das nur 25 Prozent.

Die demokratische Kandidatin Hillary Clinton verlor in den vergangenen Monaten erheblich an Rückhalt, vor allem bei befragten weißen Wählerinnen. Die Erhebung begründet dies mit der E-Mail-Affäre, die Clinton nicht in den Griff bekomme. Clinton hatte als US-Außenministerin dienstliche E-Mails über einen privaten Server abgewickelt.

Im Bewerberfeld der Demokraten bleibt Clinton weit vorne, auch wenn ihre Zustimmungsquote nun erstmals bei unter 50 Prozent liegt.

Die Umfrage der Washington Post und des Senders ABC

Kommentare

Meistgelesen

Wahl 2017 in den Niederlanden: Ab wann gibt es heute Ergebnisse?
Wahl 2017 in den Niederlanden: Ab wann gibt es heute Ergebnisse?
100 Prozent der Stimmen: Martin Schulz ist neuer SPD-Chef
100 Prozent der Stimmen: Martin Schulz ist neuer SPD-Chef
Wahl 2017 in den Niederlanden im Ticker: Ministerpräsident Rutte hängt Wilders ab
Wahl 2017 in den Niederlanden im Ticker: Ministerpräsident Rutte hängt Wilders ab
Dieser Abgeordnete wird als Held von London gefeiert
Dieser Abgeordnete wird als Held von London gefeiert
Razzien in London und Birmingham: Polizei nimmt Verdächtige fest
Razzien in London und Birmingham: Polizei nimmt Verdächtige fest