Medienbericht

Union und SPD wollen Gauck-Nachfolge bis Ende Oktober klären

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Bundespräsident Joachim Gauck hatte Anfang Juni erklärt, für eine zweite Amtszeit nicht mehr zur Verfügung zu stehen.

Berlin - Die Spitzen von Union und SPD wollen die Nachfolge für den scheidenden Bundespräsidenten Joachim Gauck nach Informationen der "Bild"-Zeitung noch in diesem Monat klären.

Dazu solle es Ende Oktober ein gesondertes Treffen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU), dem CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer und SPD-Chef Sigmar Gabriel geben, meldet das Blatt unter Berufung auf Koalitionskreise.

Die drei Parteivorsitzenden hätten sich am Donnerstag am Rande des Koalitionstreffens darauf verständigt, den Kandidaten für das Amt des Staatsoberhauptes unter sechs Augen auszuhandeln. Ort und Datum seien derzeit noch unbekannt. Beides solle in den nächsten Tagen festgelegt werden. CDU und CSU streben eine einvernehmliche Lösung mit dem Koalitionspartner SPD an, möglichst auch unter Einbeziehung der Grünen.

Bundespräsident Joachim Gauck hatte Anfang Juni erklärt, für eine zweite Amtszeit nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Die Bundesversammlung wählt am 12. Februar 2017 einen Nachfolger für das Staatsoberhaupt.

dpa

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