Umfrage: Grüne und AfD gewinnen hinzu

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André Poggenburg und die AfD holten in Sachsen-Anhalt mehr als 24 Prozent. Foto: Jens Wolf

Berlin (dpa) - Die rechtspopulistische AfD kann nach ihren jüngsten Erfolgen bei den Landtagswahlen auch bundesweit punkten. Nach einer Forsa-Umfrage im Auftrag des "Stern" und RTL legt die AfD im Vergleich zur Vorwoche um zwei Punkte auf 13 Prozent zu.

Die Grünen, die mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann in Baden-Württemberg erstmals stärkste Kraft wurden, machen bundesweit ebenfalls einen Sprung nach vorn: drei Punkte mehr auf 13 Prozent.

CDU/CSU liegen weiter bei 35 Prozent. Die SPD rutscht um zwei Punkte auf 20 Prozent ab - laut Forsa-Angaben vom Dienstag der niedrigste Wert seit Ende 2009. Die Umfrage wurde zwischen dem 14. und 18. März durchgeführt und damit weitgehend vor dem wegweisenden EU-Gipfel zur Flüchtlingspolitik.

Auch die Linke verliert zwei Punkte und liegt bei 8 Prozent. Die FDP käme noch auf 6 Prozent (minus 1) und würde den Sprung in den Bundestag gerade so schaffen.

Neben der Flüchtlings- und Asylpolitik sei das Ergebnis der Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt für 58 Prozent der Bundesbürger das wichtigste Thema in der vergangenen Woche gewesen. "Diese Aufmerksamkeit beschert nun der AfD und den Grünen auch einen bundesweiten Sympathie-Zuwachs", sagt Forsa-Chef Manfred Güllner.

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