News-Ticker

Russische Verluste im Ukraine-Krieg: Kiew zerstört russischen Raketenkomplex

Die Ukraine befreit 50 Gefangene aus russischer Kriegsgefangenschaft. Die Soldaten kämpften unter anderem in Mariupol und Chernobyl. Der News-Ticker.

  • Verluste in Zahlen: Täglich gibt Kiew die Verluste Russlands bekannt.
  • Raketenabschuss: Schwere Verluste durch Abschuss von russischen Raketen.
  • Hinweis der Redaktion: Lesen Sie aktuelle Entwicklungen im Ukraine-Konflikt in unseren News-Ticker. Die hier verarbeiteten Informationen zum Ukraine-Krieg stammen teils von den Kriegsparteien aus Russland und der Ukraine. Sie lassen sich deshalb in Teilen nicht unabhängig überprüfen.

Dieser Ticker wird nicht mehr aktualisiert. Über die neuesten Entwicklungen zu den russischen Verlusten im Ukraine-Krieg halten wir Sie in unserem aktuellen News-Ticker auf dem Laufenden.

Update vom Freitag, 25. November, 6.48 Uhr: Die Ukraine hat 50 Kriegsgefangene aus russischer Gefangenschaft befreien können. Wie der Leiter des Präsidialamtes Andriy Yermak via Twitter bekannt gab, handelt es sich dabei unter anderem um 19 Soldaten, die in Mariupol kämpften. 12 von diesen Geretteten wurden aus dem Asow-Stahlwerk befreit. Darüber hinaus kehrten 15 Gefangenen des Chernobyl-Kraftwerkes sowie 7 Ukrainer von der Schlangeninsel zurück, die nun nach Hause zu ihren Familien reisen, so Yermak weiter.

Ein Feuerwehrmann beseitigt im Juni Trümmer in der ukrainischen Stadt Krementschuk.

+++ 22.05 Uhr: Die ukrainische Armee hat einen russischen S-300-Flugabwehrraketenkomplex zerstört. Dies habe der Bürgermeister von Melitopol, Iwan Fedorow, laut Ukrinform auf Telegramm mitgeteilt. Fjodorow fügte demnach hinzu, dass das ukrainische Militär am Mittwoch (23. November) den Standort der russischen Anlage ausfindig machte und die ukrainische Artillerie „ihr einen Schlag versetzte“. Diese Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Der Ukraine-Krieg in Bildern – Zerstörung, Widerstand und Hoffnung

Der Krieg Russlands gegen die Ukraine hat am 24. Februar 2022 begonnen. Im November konnten die ukrainischen Streitkräfte die Stadt Cherson befreien. Doch für die Menschen vor Ort ist die Lage noch immer katastrophal. Es gibt weder Strom noch fließendes Wasser. Hier kämpfen sie um die Verteilung von Hilfsgütern im Zentrum der Stadt.
Der Krieg Russlands gegen die Ukraine hat am 24. Februar 2022 begonnen. Im November konnten die ukrainischen Streitkräfte die Stadt Cherson befreien. Doch für die Menschen vor Ort ist die Lage noch immer katastrophal. Es gibt weder Strom noch fließendes Wasser. Hier kämpfen sie um die Verteilung von Hilfsgütern im Zentrum der Stadt. © BULENT KILIC/afp
Am 24. Februar beginnt Russland mit dem Angriffskrieg auf die Ukraine. Die Stadt Tschuhujiw wird bereits am ersten Tag des Krieges bombardiert. Helena, eine 53 Jahre alte Lehrerin, steht dort vor einem Krankenhaus.
Die Stadt Tschuhujiw wird bereits am ersten Tag des Krieges bombardiert. Helena, eine 53 Jahre alte Lehrerin, steht dort vor einem Krankenhaus. © Aris Messinis/afp
Das „Z“ findet sich, wie hier am Kontrollpunkt Perekop nahe der Halbinsel Krim, auf nahezu allen Militärfahrzeugen der russischen Armee. Es wird im weiteren Verlauf zum Symbol für den Überfall Russlands auf die Ukraine.
Das „Z“ findet sich, wie hier am Kontrollpunkt Perekop nahe der Halbinsel Krim, auf nahezu allen Militärfahrzeugen der russischen Armee. Es wird im weiteren Verlauf zum Symbol für den Überfall Russlands auf die Ukraine. © Sergei Malgavko/dpa
Zu Beginn des Ukraine-Kriegs kommt es wie hier in Moskau in zahlreichen Städten Russlands zu Demonstrationen. Die Staatsmacht im Kreml geht mit aller Härte gegen die Teilnehmenden vor. Tausende Personen werden verhaftet.
Zu Beginn des Ukraine-Kriegs kommt es wie hier in Moskau in zahlreichen Städten Russlands zu Demonstrationen. Die Staatsmacht im Kreml geht mit aller Härte gegen die Teilnehmenden vor. Tausende Personen werden verhaftet. © Sergei Mikhailichenko/afp
Weltweit gehen die Menschen gegen den Ukraine-Krieg auf die Straßen. Eine Demonstrantin in Montreal (Kanada) macht deutlich, wen sie für das Leid in der Ukraine verantwortlich macht: Russlands Präsidenten Wladimir Putin.
Weltweit gehen die Menschen gegen den Ukraine-Krieg auf die Straßen. Eine Demonstrantin in Montreal (Kanada) macht deutlich, wen sie für das Leid in der Ukraine verantwortlich macht: Russlands Präsidenten Wladimir Putin. © Andrej Ivanov/afp
Wolodymyr Selenskyj meldet sich mit einer nächtlichen Videobotschaft aus Kiew - während der russische Angriff auf die Hauptstadt läuft. Der Präsident wird im Verlauf des Kriegs zur Galionsfigur des ukrainischen Widerstands gegen die russische Invasion.
Wolodymyr Selenskyj meldet sich mit einer nächtlichen Videobotschaft aus Kiew - während der russische Angriff auf die Hauptstadt läuft. Der Präsident wird im Verlauf des Kriegs zur Galionsfigur des ukrainischen Widerstands gegen die russische Invasion. © Facebook/afp
Die Verluste Russlands lassen sich vor allem auf die hohe Kampfmoral der ukrainischen Bevölkerung zurückführen. Diese Frau lässt sich in Lwiw an einem Sturmgewehr des Typs AK-47 ausbilden.
Die Verluste Russlands lassen sich vor allem auf die hohe Kampfmoral der ukrainischen Bevölkerung zurückführen. Diese Frau lässt sich in Lwiw an einem Sturmgewehr des Typs AK-47 ausbilden. © Daniel Leal/afp
Der Kampf um Kiew tobt vor allem in der Anfangsphase. Die Hauptstadt der Ukraine ist von den Angriffen Russlands schwer gezeichnet. Doch der Widerstand hält an. Putins Armee gelingt es nicht, Kiew einzunehmen.
Der Kampf um Kiew tobt vor allem in der Anfangsphase. Die Hauptstadt der Ukraine ist von den Angriffen Russlands schwer gezeichnet. Doch der Widerstand hält an. Putins Armee gelingt es nicht, Kiew einzunehmen. © Daniel Leal/afp
Ein sieben Jahre altes Mädchen aus der Ukraine hat es nach Moldawien geschafft. Laut dem UNHCR sind allein in den ersten drei Monaten des Krieges mehr als sechs Millionen Menschen aus der Ukraine geflohen.
Ein sieben Jahre altes Mädchen aus der Ukraine hat es nach Moldawien geschafft. Laut dem UNHCR sind allein in den ersten drei Monaten des Krieges mehr als sechs Millionen Menschen aus der Ukraine geflohen. © Nikolay Doychinov/afp
Irpin, ein Vorort Kiews, wird von der russischen Artillerie unter Beschuss genommen. Yevghen Zbormyrsky, 49 Jahre alt, sucht vor seinem zerstörten Haus Schutz vor dem Angriff aus Russland.
Irpin, ein Vorort Kiews, wird von der russischen Artillerie unter Beschuss genommen. Yevghen Zbormyrsky, 49 Jahre alt, sucht vor seinem zerstörten Haus Schutz vor dem Angriff aus Russland. © Aris Messinis/afp
Blutspuren in einem Zug in Kramatorsk, der für die Evakuierung von Zivilisten genutzt wurde, zeugen von den Grausamkeiten im Ukraine-Krieg.
Blutspuren in einem Zug in Kramatorsk, der für die Evakuierung von Zivilisten genutzt wurde, zeugen von den Grausamkeiten im Ukraine-Krieg. © Fadel Senna/afp
Der Zusammenhalt zwischen der Armee und der Bevölkerung im Ukraine-Krieg ist beispielhaft. In Irpin helfen Soldaten bei der Evakuierung einer Frau über eine zerstörte Brücke.
Der Zusammenhalt zwischen der Armee und der Bevölkerung im Ukraine-Krieg ist beispielhaft. In Irpin helfen Soldaten bei der Evakuierung einer Frau über eine zerstörte Brücke. © Aris Messinis/afp
Mitten Krieg geben Valery (l.) und Lesya sich in einem Außenposten vor Kiew das Ja-Wort. Beide kämpfen in der Armee der Ukraine gegen Russland.
Mitten im Krieg geben Valery (l.) und Lesya sich in einem Außenposten vor Kiew das Ja-Wort. Beide kämpfen in der Armee der Ukraine gegen Russland. © Genya Savilov/afp
Per Videoschalte hält Wolodymyr Selenskyj eine Rede im Deutschen Bundestag. Für seinen historischen Auftritt erhält der ukrainische Präsident Applaus - und im weiteren Verlauf die Zusage zur Lieferung von schweren Waffen aus Deutschland.
Per Videoschalte hält Wolodymyr Selenskyj eine Rede im Deutschen Bundestag. Für seinen historischen Auftritt erhält der ukrainische Präsident Applaus - und im weiteren Verlauf die Zusage zur Lieferung von schweren Waffen aus Deutschland. © Michael Kappeler/dpa
Vitali Klitschko im von russischen Angriffen zerstörten Kiew. Der ehemalige Boxweltmeister ist Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt und organisiert dort den Widerstand gegen Russlands Armeen.
Vitali Klitschko im von russischen Angriffen zerstörten Kiew. Der ehemalige Boxweltmeister ist Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt und organisiert dort den Widerstand gegen Russlands Armeen. © Sergej Supinsky/afp
Immer wieder nimmt Russland Kiew unter Beschuss. Bei einem Raketenangriff auf ein Einkaufszentrum sterben mindestens sechs Menschen.
Immer wieder nimmt Russland Kiew unter Beschuss. Bei einem Raketenangriff auf ein Einkaufszentrum sterben mindestens sechs Menschen. © Aris Messinis/afp
Doch nicht nur Kiew, auch Charkiw ist zu Beginn des Krieges heftig umkämpft. Ein Mann flieht aus der Stadt, während im Hintergrund russische Raketen einschlagen.
Doch nicht nur Kiew, auch Charkiw ist zu Beginn des Krieges heftig umkämpft. Ein Mann flieht aus der Stadt, während im Hintergrund russische Raketen einschlagen. © Aris Messinis/afp
Russland muss im Ukraine-Krieg unerwartet hohe Verluste in Kauf nehmen. Davon zeugen etliche zerstörte Panzer und Militärfahrzeuge, deren Überreste auf einer Straße Richtung Butscha zu sehen sind.
Russland muss im Ukraine-Krieg unerwartet hohe Verluste in Kauf nehmen. Davon zeugen etliche zerstörte Panzer und Militärfahrzeuge, deren Überreste auf einer Straße Richtung Butscha zu sehen sind. © Aris Messinis/afp
Wochenlang tobt die Schlacht um Mariupol. Die Hafenstadt im Osten der Ukraine gleicht einem Trümmerfeld. Ein russischer Soldat hält die Zerstörung mit seinem Handy fest.
Wochenlang tobt die Schlacht um Mariupol. Die Hafenstadt im Osten der Ukraine gleicht einem Trümmerfeld. Ein russischer Soldat hält die Zerstörung mit seinem Handy fest. © Alexander Nemenov/afp
Raketenangriffe spielen im Ukraine-Krieg eine besonders große Rolle. Ein Soldat der Ukraine inspiziert die Überreste einer ballistischen Rakete aus russischen Beständen auf einem Feld nahe Bohodarove im Osten des Landes.
Raketenangriffe spielen im Ukraine-Krieg eine besonders große Rolle. Ein Soldat der Ukraine inspiziert die Überreste einer ballistischen Rakete aus russischen Beständen auf einem Feld nahe Bohodarove im Osten des Landes. © Yasuyoshi Chiba/afp
Anwohnerinnen und Anwohner aus Mariupol kommen in Saporischschja im Südosten der Ukraine an. Darunter befinden sich auch zahlreiche Personen, die fast zwei Monate in Schutzräumen des Asowstal-Stahlwerks ausgeharrt haben.
Anwohnerinnen und Anwohner aus Mariupol kommen in Saporischschja im Südosten der Ukraine an. Darunter befinden sich auch zahlreiche Personen, die fast zwei Monate in Schutzräumen des Asowstal-Stahlwerks ausgeharrt haben. © dpa
Die Kämpfer des Asowstahl-Stahlwerks in Mariupol werden in der Ukraine wie Helden gefeiert. Wochenlang hielten sie die russische Armee auf und der Belagerung stand. Am Ende und nach hohen Verlusten verkündet der Kreml aber die Einnahme des Stahlwerks und damit die Kontrolle über Mariupol.
Die Kämpfer des Asowstahl-Stahlwerks in Mariupol werden in der Ukraine wie Helden gefeiert. Wochenlang hielten sie die russische Armee auf und der Belagerung stand. Am Ende und nach hohen Verlusten verkündet der Kreml aber die Einnahme des Stahlwerks und damit die Kontrolle über Mariupol. © Dmytro ‚Orest‘ Kozatskyi/afp
Die Panzerhaubitze 2000 ist das modernste Artilleriegeschütz in der Bundeswehr.
Am 21. Juni treffen die ersten schweren Waffen aus Deutschland in der Ukraine ein. Die Panzerhaubitze 2000 ist das modernste Artilleriegeschütz der Bundeswehr. Sie sieht aus wie ein riesiger Kampfpanzer und kann Ziele in 40 Kilometern Entfernung treffen.  © Sven Eckelkamp/Imago
bombardiert die russische Luftwaffe ein Einkaufszentrum in der ostukrainischen Stadt Krementschuk
Am 27. Juni bombardiert Russland ein Einkaufszentrum im 100 Kilometer von der Frontlinie entfernten Krementschuk. Zum Zeitpunkt des Angriffs befinden sich laut ukrainischen Angaben etwa 1000 Menschen in dem Gebäude, mindestens achtzehn Menschen werden getötet. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bezeichnet die Attacke als „absoluten Horror“.  © STR/afp
Dieses Satellitenbild von Maxar Technologies zeigt einen Überblick über die Schlangeninsel im Schwarzen Meer.
Nach wiederholten ukrainischen Angriffen zieht sich das russische Militär Ende Juni von der Schlangeninsel südlich von Odessa zurück. Russland spricht von einem „Zeichen des guten Willens“. Die Die Ukraine feiert die Rückeroberung dagegen als Sieg. „KABOOM! Keine russischen Truppen mehr auf der Schlangeninsel“, schreibt der Leiter des Präsidialamts, Andrij Jermak, auf Twitter. „Unsere Streitkräfte haben großartige Arbeit geleistet.“ © dpa
In der Nacht auf den 29. Juli brannte nach einer Explosion ein Gefängnis in Oleniwka, in der von pro-russischen Separatisten besetzten Donezk-Region, aus.
In der Nacht auf den 29. Juli kommen bei einem Angriff auf ein Gefängnis in Oleniwka in der Donezk-Region Dutzende ukrainische Kriegsgefangene ums Leben. Der ukrainische Generalstab beschuldigt Russland, damit Folter von Gefangenen und Hinrichtungen verschleiern zu wollen. Prorussische Separatisten hingegen bezichtigten die Ukraine, für den Angriff verantwortlich zu sein © afp
Auf dem Gelände des Militärflugplatzes Saki nahe Nowofjodorowka kommt es zu heftigen Explosionen.
Am 9. August erschüttern mehrere Explosionen eine russische Luftwaffenbasis auf der 2014 annektierten Halbinsel Krim. Mehrere Flugzeuge werden zerstört. Eine Woche später detoniert auf der Krim ein russisches Munitionslager. Rusland spricht von einem „Sabotageakt“. © dpa
Dieses Satellitenbild von Planet Labs PBC zeigt das von russischen Truppen besetzte Kernkraftwerk Saporischschja.
Das Atomkraftwerk Saporischschja ist schwer umkämpft. Das Artilleriefeuer lässt international die Angst vor einer Atomkatastrophe steigen. Am 25. August wird das AKW erstmals in seiner Geschichte vom Stromnetz getrennt. Russland und die Ukraine werfen sich gegenseitig den Beschuss des Kraftwerksgeländes und der Umgebung vor. © Planet Labs Pbc/dpa
Rauch steigt über einem Feuer in einem Naturschutzgebiet in der Nähe der Stadt Mykolajiw nach einem Beschuss durch die Streitkräfte der Ukraine auf.
Am 29. August gelingt den ukrainischen Truppen an mehreren Stellen in der Oblast Cherson ein Vorstoß über feindliche Frontlinien. Das russische Verteidigungsministerium bestätigt eine ukrainische Offensive bei den von Russland besetzten Gebieten in der Oblast Cherson und der Oblast Mykolajiw. © Kherson Region Emergency Service/Imago
Einheiten der ukrainischen Streitkräfte sind in der Region Charkiw unterwegs.
Im September erobert die Ukraine im Zuge ihrer Gegenoffensive in der Oblast Charkiw die strategisch bedeutsamen Städte Kupjansk und Isjum von Russland zurück und durchbricht die Frontlinie an mehreren Stellen.  © Imago
Im Zuge ihrer Gegenoffensive im Raum Charkiw gelingt es den ukrainischen Streitkräften in wenigen Tagen erhebliche Gewinne zu erzielen. In dieser Phase gelingt ihnen Anfang Oktober auch die Rückeroberung von Lyman in der Oblast Donezk.
Im Zuge ihrer Gegenoffensive im Raum Charkiw gelingt es den ukrainischen Streitkräften in wenigen Tagen erhebliche Gewinne zu erzielen. In dieser Phase gelingt ihnen Anfang Oktober auch die Rückeroberung von Lyman in der Oblast Donezk.  © YASUYOSHI CHIBA/afp
Mitten im Krieg bringt der britische Streetart-Künstler Banksy den Menschen in der Ukraine mit mehreren Werken seine Solidarität zum Ausdruck. So wirft ein kleiner Judoka in den Ruinen eines Kindergartens in Borodyanka nahe Kiew einen erwachsenen Kämpfer zu Boden, dessen Gestalt ein wenig der des russischen Präsidenten Wladimir Putin ähnelt.
Mitten im Krieg bringt der britische Streetart-Künstler Banksy den Menschen in der Ukraine mit mehreren Werken seine Solidarität zum Ausdruck. So wirft ein kleiner Judoka in den Ruinen eines Kindergartens in Borodyanka nahe Kiew einen erwachsenen Kämpfer zu Boden, dessen Gestalt ein wenig der des russischen Präsidenten Wladimir Putin ähnelt. © GENYA SAVILOV/afp
Im November erobert die ukrainische Armee auch die Stadt Cherson zurück. Am 11. November gab Russland den Rückzug von 30.000 Soldaten aus dem westlich des Dnepr liegenden Teil der Cherson-Region bekannt. Zwei Tage später feiern die Menschen die Befreiung der Stadt, die ukrainischen Soldaten werden herzlich begrüßt.
Im November erobert die ukrainische Armee auch die Stadt Cherson zurück. Am 11. November gab Russland den Rückzug von 30.000 Soldaten aus dem westlich des Dnepr liegenden Teil der Cherson-Region bekannt. Zwei Tage später feiern die Menschen die Befreiung der Stadt, die ukrainischen Soldaten werden herzlich begrüßt.  © afp

Verluste für Russland: Ukrainische Flugzeuge greifen russische Truppen an

+++ 21.10 Uhr: Im Laufe des Tages (24. November) haben Flugzeuge der ukrainischen Streitkräfte zwölf Angriffe auf Einheiten, Waffen und militärische Ausrüstung der russischen Armee sowie zwei Angriffe auf Luftverteidigungsstellungen des russischen Militärs durchgeführt. Dies teilte der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine auf Facebook mit, berichtet Ukrinform. Diese Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Ukraine-Krieg: Über 15.000 Menschen während des Krieges in der Ukraine verschwunden

+++ 19.45 Uhr: Mehr als 15.000 Menschen sind während des Krieges in der Ukraine verschwunden, so ein Beamter der Internationalen Kommission für vermisste Personen (ICMP). Die in Den Haag ansässige Organisation, die aufgrund der Balkankriege der 1990er-Jahre gegründet wurde, eröffnete im Juli ein Büro in Kiew, um die Ukraine bei der Dokumentation und Suche nach Vermissten zu unterstützen.

Der Leiter des ICMP-Programms für Europa, Matthew Holliday, sagte, es sei unklar, wie viele Menschen zwangsverlegt worden seien, in Russland inhaftiert seien, noch lebten und von ihren Familienangehörigen getrennt seien oder gestorben und in provisorischen Gräbern verscharrt worden seien. Die Suche nach den Vermissten in der Ukraine wird auch nach Beendigung der Kämpfe noch Jahre dauern, sagte Holliday in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters.

Verluste für Russland: Ukraine wehrt Angriffe ab und zerstört „wichtiges Objekt“

+++ 16.50 Uhr: Nach einem Bericht des Generalstabs der Streitkräfte hat die Ukraine im Laufe des vergangenen Tages russische Angriffe in den Siedlungen Andriiwka, Bakhmut, Klischtschiwka, Krasnohoriwka, Marinka, Ozarianiwka, Opytne und Jakowliwka im Gebiet Donezk abgewehrt. Die Raketen- und Artillerieeinheiten trafen dabei vier russische Stellungen, eine Luftabwehrstellung und ein „weiteres wichtiges Objekt.“ Der Bericht wurde auf Facebook veröffentlicht und lässt sich nicht unabhängig prüfen.

Schwere Verluste für Russland: Moskau verlegt Luftlandetruppen

+++ 15.30 Uhr: In den vergangenen zwei Wochen hat Russland wahrscheinlich die wichtigsten Einheiten seiner Luftlandetruppen (VDV) an die Fronten von Donezk und Luhansk verlegt. Dies teilte das britische Verteidigungsministerium in seinem Geheimdienstbericht vom Donnerstag mit.

Russland im Ukraine-Krieg: Sanktionen schlagen sich auf die russische Wirtschaft nieder

+++ 13.43 Uhr: Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat Agenturmeldungen zufolge ukrainische Sondereinsatzkräfte an einem Sabotageakt an der Gas-Pipeline South Stream gehindert.

Über die Pipeline sollte russisches Gas durch das Schwarze Meer nach Bulgarien fließen. Das Projekt wurde jedoch zugunsten von TurkStream fallengelassen.

+++ 11.11 Uhr: Als Folge des Ukraine-Kriegs erwartet Russland ein Defizit sowie einen Rückgang der Wirtschaftsleistung. „Das Budget war das schwerste der vergangenen Jahre: Sanktionen und die Entwicklung der Weltwirtschaft machen es praktisch unmöglich, es vorherzusagen“, sagte Duma-Chef Wjatscheslaw Wolodin laut einer auf der offiziellen Homepage der Duma veröffentlichten Mitteilung. 

Verluste für Russland im Ukraine-Krieg: Kiew meldet die aktuellen Verluste

+++ 9.40 Uhr: Russland hat im Ukraine-Krieg erneut Verluste erlitten. Laut Statistiken des ukrainischen Verteidigungsministeriums sind im Vergleich zum Vortag 310 russische Soldaten gestorben. Außerdem konnte die Ukraine zwei Panzer zerstören.

Soldaten: 85.720 (+310 zum Vortag)

Flugzeuge: 278 (+0)

Hubschrauber: 261 (+0)

Panzer: 2898 (+1)

Mehrfachraketenwerfersysteme: 395 (+0)

Luftabwehrsysteme: 209 (+0)

Autos und andere Fahrzeuge: 4400 (+4)

Schiffe: 16 (+0)

Unbemannte Kampfdrohnen: 1547 (+10)

(Stand: Donnerstag, 24. November)

Die Angaben zu den Verlusten Russlands im Ukraine-Krieg stammen vom ukrainischen Verteidigungsministerium. Sie lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Der Kreml selbst macht nur sehr wenig Angaben zu eigenen Verlusten.

Update vom Donnerstag, 24. November, 6.42 Uhr: Die ukrainische Luftwaffe hat nach eigenen Angaben am 23. November 51 von 70 russischen Raketen und 5 Kamikaze-Drohnen abgeschossen.

Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe hat Russland die Energieinfrastruktur der Ukraine ins Visier genommen und Raketen von Flugzeugen und Schiffen im Kaspischen Meer, im Schwarzen Meer und in der Oblast Rostow abgeschossen.

+++ 18.35 Uhr: Von 70 russischen Raketenangriffen am Mittwoch (23. November) hat die Luftverteidigung der Ukraine mehr als zwei Drittel abgewehrt. Das berichtet die ukrainische Luftwaffe über die Nachrichtenplattform Telegram. 51 der rund 70 Raketen von den Typen Ch-101, Ch-555 und Kalibr seien abgefangen und unschädlich gemacht worden. Erfolgt seien die Angriffe aus Richtung der russischen Region Rostow, sowie Küstenregionen am Kaspischen und Schwarzen Meer. Zusätzlich hätte die ukrainische Luftverteidigung auch fünf Lancet-Drohnen zerstört.

Verluste für Russland im Ukraine-Krieg: Russland gehen die Drohnen aus

+++ 15.00 Uhr: Ukraines Verteidigungsminister Oleksij Resnikow veröffentlichte eine Übersicht zum angeblich verbleibenden russischen Raketenarsenal, wobei die Angaben aus Kiew nicht unabhängig überprüfbar sind. Von den Boden-Boden-Raketen des Typs Iskander seien 829 Stück, also mehr als vier Fünftel des Bestands verschossen worden, hieß es. Bei Luft-Boden-Raketen der Typen Ch-101 und Ch-555 sei noch die Hälfte des Arsenals da.

+++ 12.12 Uhr: Russlands Verluste steigen: Laut Spiegel-Informationen gehen Putin die Drohnen aus. Auch die Kamikaze-Drohnen aus dem Iran. Der Ansatz habe nur begrenzten Erfolg gehabt und die meisten seien zerstört worden.

+++ 10.48 Uhr: Anders sah es hingegen bei Luftabwehrsystemen und Flugzeugen aus. Hier musste Russland keine Verluste hinnehmen.

Verluste für Russland: Drohnenangriff auf der Krim

Update vom Mittwoch, 23. November, 6.50 Uhr: Auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim hat es Berichten vom Dienstagabend (22. November) zufolge einen ukrainischen Drohnenangriff gegeben. In der Stadt Sewastopol sind laut dem Stadtchef Michail Raswoschajew zwei Drohnen abgeschossen worden. Diese sollten ein Strom- und Heizkraftwerk im Stadtteil Balaklawa angreifen.

Update vom Dienstag, 22. November, 7.06 Uhr: Wie The Guardian berichtet, sollen russische Streitkräfte gefallene Soldaten auf einer Mülldeponie entsorgt haben.

Demnach sagten Einwohner von Cherson, die russischen Besatzungstruppen hätten eine Deponie abgeriegelt, auf der sie die Leichen gefallener russischer Soldaten abladen und verbrennen würden, berichtete der Guardian.

Russische Verluste im Ukraine-Krieg: Russischer Militärstützpunkt zerstört

Update vom Montag, 21. November, 13.20 Uhr: Wie Iwan Fjodorow, Bürgermeister von Melitopol, auf Telegram berichtet, wurde ein russischer Militärstützpunkt in Vesele im Bezirk Melitopol zerstört. Der Feind habe „gestern Abend in dem vorübergehend besetzen Dorf Vesele sicherlich keinen Spaß“ gehabt, sagte Fjodorow. Wie Pravda berichtet, wurden am Sonntagabend drei laute Explosionen in der Gegend gemeldet.

Russische Verluste im Ukraine-Krieg: Kontrolle über Swatowe hat „politische Priorität“

Erstmeldung vom Montag, 21. November: Kiew/Moskau – Nach ihrem Rückzug über den Fluss Dnipro in der Südukraine konzentrieren sich die russischen Kräfte nach britischer Einschätzung auf die Verteidigung der Stadt Swatowe im Osten des Landes. Dort seien die russischen Truppen nun am verletzlichsten, teilte das Verteidigungsministerium in London am Montag unter Berufung auf Geheimdiensterkenntnisse mit. „Als bedeutendes Bevölkerungszentrum im Gebiet Luhansk wird die russische Führung höchstwahrscheinlich die Beibehaltung der Kontrolle über Swatowe als politische Priorität ansehen“, hieß es.

In der Gegend habe es in den vergangenen Wochen heftige Artilleriegefechte gegeben. Russland baue dort wie an anderen Stellen der Front seine Verteidigungspositionen aus, die allerdings vornehmlich mit schlecht ausgebildeten Reservisten besetzt seien.

Russische Verluste im Ukraine-Krieg: Russland fehlt Munition und Personal

„Die Kommandeure kämpfen jedoch wahrscheinlich mit der militärischen Realität, eine glaubwürdige Verteidigung aufrechtzuerhalten, während sie gleichzeitig versuchen, offensive Operationen weiter südlich in Donezk mit Ressourcen auszustatten“, teilte das Ministerium weiter mit. „Sowohl die Verteidigungs- als auch die Offensivfähigkeit der russischen Truppen wird weiterhin durch einen ernsthaften Mangel an Munition und qualifiziertem Personal behindert.“

(nak/lm/na mit AFP/dpa)

Rubriklistenbild: © Orlando Barría/IMAGO

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